Bedeutende Vertreter des Boxsports

Frühe Geschichte

Die Ursprünge des Boxsports reichen bis in die Antike zurück, wo sich Faustkämpfe ab 3000 v. Chr. von Ägypten aus über Kleinasien und die Ägäis nach Griechenland ausbreiteten. Bei den 23. Olympischen Spielen von 688 v. Chr. war der Faustkampf bereits als offizielle Sportdisziplin anerkannt, die dann auch in das Römische Reich Einzug hielt. Der moderne Boxsport ging dann aber ab dem frühen 18. Jahrhundert von England aus, wo er sich als internationale Sportdisziplin zunehmend etablierte. 1810 wurde mit dem afro-amerikanischen Boxer Tom Molineaux in Copthall Common in der englischen Grafschaft Essex der erste Weltmeister dieser Sportart gekürt.

Olympische Spiele

Bei Wiedereinführung der Olympischen Spiele im Jahr 1896 wurde auch das Boxen in den Kanon der olympischen Disziplinen mit aufgenommen. Seither hat sich der Boxsport weltweit zu einer der beliebtesten Sportarten entwickelt, die durch international anerkannte Regeln und mehrere Weltboxverbände - darunter die bedeutenden Organisationen des International Boxing Council (IBC), der World Boxing Association (WBA) oder des World Boxing Council (WBC) - geschützt wird.

Die höchstbezahlte Sportveranstaltung

Inzwischen gilt die Weltmeisterschaft im Schwergewichtsboxen als höchstbezahlte Sportveranstaltung insgesamt. Der Boxsport hat in dieser Gewichtsklasse zahlreiche Helden mit weltweiter Ausstrahlung hervorgebracht. Die Legenden, die sich um herausragende Weltmeister wie Max Schmeling, Joe Louis, Rocky Marciano, Sonny Liston, Muhammad Ali, Joe Frazier, Mike Tyson, Lennox Lewis und viele andere mehr ranken, drängen auch in künstlerischen Medien wie Film und Literatur zum Ausdruck.

Im Folgenden werden vornehmlich die Weltmeister dokumentiert, die sich seit 1882 als Schwergewichtsboxer im Ring behaupteten.

Max Baer, 1909-1959
Riddick Bowe, geb. 1967
James Walter Braddock, 1905-1974
Lamon Tajuan Brewster, geb. 1973
Tommy Burns, 1881-1955
Primo Carnera, 1906-1967
Jim Corbett, 1866-1933
Chris Cornelius Byrd, geb. 1970
Ezzard Mack Charles, 1921-1975
Cassius Clay (Muhammad Ali), geb. 1942
Jack Dempsey, 1895-1983
James "Buster" Douglas, geb. 1960
James Albert "Jimmy" Ellis, geb. 1940
Bob Fitzsimmons, 1863-1917
George Edward Foreman, geb. 1949
Joe Frazier, geb. 1944
Larry Holmes, geb. 1949
James Jackson Jeffries, 1875-1953
Ingemar Johansson, geb. 1932
Jack Johnson, 1878-1946
Roy Jones Jr., geb. 1969
Vitali Klitschko, geb. 1971
Wladimir Klitschko, geb. 1976
Lennox Claudius Lewis, geb. 1965
Charles "Sonny" Liston, 1932-1970
Joe Louis, 1914-1981
Rocky Marciano, 1923-1969
Michael Lee Moorer, geb. 1967
Sven Ottke, geb. 1967
Floyd Patterson, geb. 1935
Hasim Shariff Rahman, geb. 1972
John Ruiz, geb. 1972
Corrie Sanders, geb. 1966
Max Schmeling, 1905-2005
Gustav "Bubi" Scholz, 1930-2000
Axel Schulz, geb. 1968
Jack Sharkey, 1902-1994
Leon Spinks, geb. 1953
John Lawrence Sullivan, 1858-1918
John Tate, 1953-1998
Ernie Terrell, geb. 1939
Gene Tunney, 1897-1978
Mike Tyson, geb. 1966
Nikolai Walujew, geb. 1973
Jersey Joe Walcott, 1914-1994
Michael Dwayne Weaver, geb. 1952
René Weller, geb. 1954
Jess Willard, 1881-1968

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