Biografie

George Foreman

Der Sohn einer verarmten afro-amerikanischen Südstaatenfamilie begann Mitte der 1960er Jahre mit dem Boxen, das ihm eine der spektakulärsten Karrieren in der Geschichte des Boxsports eröffnete. Nach der Olympischen Goldmedaille 1969 in Mexiko-City stieg George Foreman 1973 im Kampf gegen den Champion Joe Frazier zum neuen Boxweltmeister im Schwergewicht auf. Den Titel verlor er im Herbst 1974 wieder an Muhammad Ali. Nach 20 Jahren holte sich der 44-jährige Boxer 1994 erneut den Weltmeistertitel durch einen sensationellen Sieg über Michael Moorer. Der älteste Schwergewichtsweltmeister der Boxgeschichte zog sich 1997 endgültig aus dem Ring zurück. In 81 Kämpfen erzielte er 76 Siege, 68 K.-o.-Siege und 5 Niederlagen...

Bedeutende Vertreter des Boxsports
George Edward Foreman wurde am 10. Januar 1949 in Marshall im US-Bundesstaat Texas als Sohn einer afro-amerikanischen Familie geboren.

Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen immer am Rande der Kriminalität auf. Foreman begann mit 17 Jahren, Mitte der 1960er Jahre, seine Boxer-Karriere und machte sich bald mit seinem harten Schlag einen Namen. Bei den Olympischen Spielen von Mexiko City gewann er 1968 die Goldmedaille. Foreman begann 1969 seine Profi-Karriere, die bereits bei den ersten Kämpfen sehr erfolgreich verlief. 1973 schlug der unbesiegbare Schwergewichtsboxer den langjährigen Weltmeister Joe Frazier nach nur zwei Runden.

Foreman konnte seinen Weltmeistertitel zweimal erfolgreich gegen José Ramon und gegen Ken Norton verteidigen, bis er im Oktober 1974 im Kampf gegen Muhammad Ali in Zaires Hauptstadt Kinshasa durch K.o. in der achten Runde unterlag. Als der Titelverlierer 1977 eine weitere Niederlage - diesmal gegen Jimmy Young - einstecken musste, erklärte er seinen Rückzug aus dem Boxsport. Foreman wandte sich der christlichen Religion zu und betätigte sich fortan als Geistlicher in Texas. In dieser Funktion erwarb er sich auch durch TV-Auftritte während der 1980er Jahre große Beliebtheit in der amerikanischen Öffentlichkeit.

Foreman hatte jedoch noch nicht endgültig mit dem Boxsport abgeschlossen, wie sich 1987 zeigte, als er ein überraschendes Comeback im Boxring startete. 1992 trat er in einem Aufsehen erregenden Kampf gegen den Weltmeister Evander Holyfield an, den dieser "nur" nach Punkten, nicht aber durch K.o.-Sieg, gewann. Im Alter von 44 Jahren trug Foreman im November 1994 gegen den Weltmeister Michael Moorer einen sensationellen K.o.-Sieg in der zehnten Runde davon. Foreman konnte den WBA- und IBF-Weltmeistertitel 1995 zunächst gegen den Berliner Axel Schulz verteidigen. Da er einen Rückkampf in Deutschland dann jedoch ablehnte, verlor er noch im selben Jahr den Titel wieder.

Foreman konnte noch zwei weitere Siege für sich verbuchen, bevor er 1997 eine Niederlage einstecken musste und daraufhin endgültig aus dem Profi-Boxsport ausschied.


Bedeutende Vertreter des Boxsports

NameGeorge Foreman

Geboren am10.01.1949

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortMarshall (Texas, USA)