Biografie

Leon Spinks

Der US-amerikanischen Boxer wurde 1976 Gewinner der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Montreal. Indes gewann er von 1974 bis 1976 drei Mal in Folge den nationalen Meistertitel im Halbschwergewicht. 1978 holte sich Leon Spinks im Kampf gegen Muhammad Ali den Weltmeistertitel im Schwergewicht. Im weiteren Verlauf seiner Profi-Karriere bis Mitte der 1990er Jahre, konnte der Boxer einige Chancen zum Rückgewinn des Weltmeistertitels jedoch nicht mehr für sich entscheiden. In seiner Karriere erzielte Spinks in 46 Profi-Kämpfen 26 Siege, davon 14 durch K.o., bei 17 Niederlagen und 3 Unentschieden...

Bedeutende Vertreter des Boxsports
Leon Spinks wurde am 11. Juli 1953 in St. Louis im Süden der USA geboren.

In früher Jugend erlernte Spinks bereits das Boxen, um dann zunächst wie sein Bruder Michael Spinks eine Amateurkarriere zu starten. Bei der Olympiade von Montreal gewann er 1976 die Goldmedaille im Halbschwergewicht. Seinen ersten Profi-Kampf bestand Spinks im Januar 1977 gegen Bob Smith in Las Vegas, den er in der fünften Runde durch K.o. besiegte. Auch die folgenden Kämpfe gewann er. Bereits in seinem sechsten Kampf stieg Spinks zum WBC-Boxweltmeister im Schwergewicht auf: Im Februar 1978 besiegte er Muhammad Ali in Las Vegas. Den WBC-Weltmeistertitel verlor Spinks dann jedoch wieder, da er einen Kampf gegen Ken Norton ablehnte, der daraufhin seinen Titel übernehmen konnte.

Stattdessen zog Spinks im September 1978 in einen Rückkampf gegen Ali um den WBA-Titel, den dieser für sich entscheiden konnte. Spinks musste dann 1979 auch gegen Gerrie Coetzee eine Niederlage in Monte Carlo einstecken. 1980 trug er in den Kämpfen gegen Alfredo Evangelista und Bernardo Mercado jedoch wieder den Sieg davon. Im Juni 1981 kämpfte Spinks gegen Larry Holmes um den Weltmeistertitel in Detroit, wo er jedoch in der dritten Runde durch K.o. unterlag. Spinks reduzierte sein Gewicht und wechselte 1982 in die Klasse des Halbschwergewichts, in der er Ivy Brown und Jesse Burnett besiegte. 1983 erlitt er gegen Carlos De Leon eine Niederlage.

Nach mehreren Siegen im Jahr 1985 eröffnete sich Spinks 1986 eine weitere Chance auf den Weltmeistertitel: Er verlor jedoch den Kampf gegen Dwight Muhammad Qawi durch K.o. in der sechsten Runde. Auch gegen Rocky Sekorski unterlag er wenig später. Spinks Boxerkarriere verlief in den folgenden Jahren ohne großen Erfolge. Er verlor 1994 gegen John Carlo und 1995 gegen Fred Houpe. Gegen Ende der 1990er Jahre trat der Boxer verstärkt bei Promotion-Touren für den Boxsport in Erscheinung.

Leon Spinks lebt in Columbus im US-Bundesstaat Nebraska und ist Vater eines Sohnes, Cory Spinks, der ebenfalls im Boxsport aktiv ist.


Bedeutende Vertreter des Boxsports

NameLeon Spinks

Geboren am11.07.1953

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortSt. Louis (USA).