Biografie

Michael Lee Moorer

Der US-amerikanische Boxer begann 1988 seine Profi-Karriere, die ihn zunächst zum Weltmeister im Halbschwergewicht führte. In der Schwergewichtsklasse stellte Michael Moorer dann 1992 den WBO-Weltmeister, 1994 den WBA-Weltmeister und 1996/97 den IBF-Weltmeister. Im neuen Jahrtausend ließ "Double M" durch zahlreiche Siege erkennen, dass er sich auch ohne Champion-Titel noch längst nicht geschlagen gibt. Im Frühjahr 2008 konnte der Profi-Boxer bei 56 Kämpfen auf 51 Siege, davon 39 K.o.-Siege, 4 Niederlagen und 1 Unentschieden verweisen...

Bedeutende Vertreter des Boxsports
Michael Lee Moorer wurde am 12. November 1967 in Monesson im US-Bundesstaat Pennsylvania geboren.

Moorer wuchs in Detroit in Michigan auf, wo er auch zum Boxsport fand, in dem er durch Trainer Emanuel Steward ausgebildet wurde. Im März 1988 bestand Moorer seinen ersten Profi-Boxkampf gegen Adrian Riggs, den er in der ersten Runde durch K.o. besiegte. Noch im selben Jahr gewann er gegen Ramzi Hassan den WBO-Weltmeistertitel im Halbschwergewicht. Moorer konnte seinen ersten Weltmeistertitel in den Jahren von 1989 bis 1990 erfolgreich verteidigen. 1991 wandte er sich der Schwergewichtsklasse zu. Im Mai 1992 trug Moorer gegen Bert Cooper in der fünften Runde einen K.o.-Sieg davon. Damit stieg er als erster Linkshänder in der Boxgeschichte zum neuen WBO-Weltmeister im Schwergewicht auf.

Moorer trug im April 1994 gegen Evander Holyfield den Sieg davon, was ihm den WBA-Weltmeistertitel im Schwergewicht einbrachte. Im November 1994 verlor er durch eine K.o.-Niederlage gegen George Foreman allerdings den Titel wieder. Im Juni 1996 siegte Moorer über Axel Schultz in Berlin, wodurch er zum IBF-Weltmeister im Schwergewicht aufstieg. Der Boxer konnte diesen Titel zweimal verteidigen: Im November 1996 siegte er über Francois Botha, im März 1997 über Vaughn Bean. Im November 1997 trat Moorer im Rückkampf gegen Evander Holyfield an, dem er in der achten Runde unterlag. Damit hatte er den IBF-Titel wieder verloren. Moorer zog sich nun für drei Jahre aus dem Profi-Boxsport zurück.

Im November 2000 feierte er mit einem Kampf gegen Lorenzo Boyd sein siegreiches Comeback. Auch in den folgenden drei Begegnungen trug er nochmals den Sieg davon. Im August 2002 erlitt Moorer eine K.o.-Niederlage gegen David Tua. Im März 2003 siegte er jedoch über Otis Tisdale und im August 2003 über Rodolfo Lobo. Moorer trug auch im Juli und Dezember 2004 gegen Eliseo Castillo und Vassily Jirov überwältigende Siege davon. Im Dezember 2004 folgte der Kampf gegen Wassili Schirow, den er, nach Punkten zurückliegend, durch technischen K.-o. in der neunten Runde besiegte. Zwei Jahre nach diesem Kampf startete er ein Comeback und gewann gegen Cliff Couser durch K.o. in der ersten Runde.

Am 16. März 2007 besiegte er den Clubfighter Sedreck Fields nach Punkten. Am 16. März 2007 konnte er Rich Boruff, der eine Billanz von 17-0-1 aufweisen konnte, durch technisches K.o. in der ersten Runde besiegen. Im Frühjahr 2008 konnte der Profi-Boxer bei 56 Kämpfen auf 51 Siege, davon 39 K.o.-Siege, 4 Niederlagen und 1 Unentschieden verweisen.

Michael Moorer lebt in Boca Raton in Florida.


Bedeutende Vertreter des Boxsports

NameMichael Lee Moorer

Geboren am12.11.1967

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortMonesson, Penns. (USA)