Biografie

Jack Johnson

NameJohn Arthur Johnson

AliasJack Johnson

Geboren am31.03.1878

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortGalveston, Texas (USA).

Verstorben am10.06.1946

TodesortRaleigh, North Carolina (USA).

Jack Johnson

Der US-amerikanische Boxer, Sohn eines ehemaligen afroamerikanischen Sklaven, trat um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in den Profi-Sport ein. Hier stieg Jack Johnson 1908 im Kampf gegen Tommy Burns zum Boxweltmeister im Schwergewicht auf. In der Folge musste der afroamerikanische Boxer seinen Titel nicht nur im Ring, sondern auch gegen die rassistische Stimmung des weißen Amerika verteidigen. Trotz juristischer Verfolgungen konnte sich Johnson als Weltmeister bis 1915 behaupten, als er den Titel gegen Jess Willard verlor. Er erzielte in 127 Profikämpfen 92 Siege, 53 davon durch K.o. bei 14 Niederlagen, 12 Unentschieden und 9 Begegnungen ohne Wertung...

Bedeutende Vertreter des Boxsports
John Arthur "Jack" Johnson wurde am 31. März 1878 in Galveston in Texas geboren.

Sein Vater war ein ehemaliger afroamerikanischer Sklave. Johnson wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und nahm Gelegenheitsjobs in den Docks wahr. Dabei wandte er sich immer mehr dem Boxsport zu. Nach einer Amateurkarriere trat Johnson 1897 in den Profi-Boxsport ein. Im Bundesstaat Texas war zu jener Zeit die öffentliche Ausübung dieses Sports jedoch verboten, weshalb der leidenschaftliche Boxer 1900 eine Gefängnisstrafe verbüßte. Johnson konnte nach der Jahrhundertwende eine Reihe von Siegen verbuchen, die ihn für den Entscheidungskampf um den Weltmeistertitel qualifizierten.

Im Dezember 1908 trat er gegen den kanadischen Boxweltmeister Tommy Burns an, den er in Sydney besiegte. Der afroamerikanische Boxer war nun neuer Boxweltmeister im Schwergewicht und er konnte seinen Titel nicht nur im Ring gegen Stanley Ketchell und James Jeffries verteidigen, sondern er musste seine Position als Champion auch gegen die rassistische Stimmung des weißen Amerika durchsetzen. Als Johnson wegen Beziehungen zu weißen Frauen auch noch juristisch verfolgt wurde, musste er den USA den Rücken kehren.

Im Exil geriet er schnell in Geldnot, weshalb der in die Jahre gekommene Boxer gezwungen war, seine Karriere fortzuführen. Johnson konnte seinen Weltmeistertitel noch mehrmals verteidigen, um ihn dann im Entscheidungskampf vom Frühjahr 1915 im kubanischen Havana an Jess Willard zu verlieren. 1920 kehrte Johnson in die USA zurück, um sich dort vor Gericht zu verantworten. Nach einer achtmonatigen Gefängnisstrafe setzte er seine Boxkarriere noch einige Jahre fort, um sich 1928 endgültig aus dem Profi-Boxsport zu verabschieden.

Jack Johnson starb am 10. Juni 1946 durch einen Autounfall bei Raleigh in North Carolina.


Bedeutende Vertreter des Boxsports

NameJohn Arthur Johnson

AliasJack Johnson

Geboren am31.03.1878

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortGalveston, Texas (USA).

Verstorben am10.06.1946

TodesortRaleigh, North Carolina (USA).

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