Biografie

John Tate

Der amerikanische Schwergewichtsboxer vollzog eine kurze Profi-Karriere in den 1970er Jahren. Bei der Olympiade von 1976 in Montreal machte John Tate durch Bronze auf sich aufmerksam. In der Nachfolge Muhammad Alis stellte er 1979/80 den WBA-Weltmeister im Schwergewicht. Während der 1980er Jahre geriet Tate jedoch wegen Drogenprobleme und kriminellen Abweichungen in die Schlagzeilen. Tate erzielte in 37 Profi-Kämpfen 34 Siege, 23 durch K.-o., bei 3 Niederlagen...

Bedeutende Vertreter des Boxsports
John Tate wurde am 29. Januar 1955 in Marion City in Aruzona geboren.

Tate machte im Profi-Boxsport erstmals auf sich aufmerksam, als er bei den Olympischen Spielen von Montreal 1976 eine Bronze-Medaille gewann. Im Oktober 1979 trat Tate gegen Gerrie Coetzee an, den er besiegte. Dies bescherte dem Boxer den WBA-Weltmeistertitel im Schwergewicht, den Muhammad Ali im Sommer des Jahres abgegeben hatte.

Im Frühjahr 1980 verlor Tate jedoch den Weltmeistertitel erneut an Mike Weaver. Von insgesamt 34 Kämpfen hatte er 31 Begegnungen gewonnen, darunter 23 K.o.-Siege. In der Folge geriet der Profi-Boxer eher wegen seines Privatlebens in die Schlagzeilen. Er litt vorübergehend unter einer Kokainsucht. Außerdem wurde er verschiedener Straftaten überführt und musste er einige Zeit ins Gefängnis.

John Tate starb am 9. April 1998 an den Folgen der Verletzungen, die er durch einen Autounfall erlitten hatte.


Bedeutende Vertreter des Boxsports

NameJohn Tate

Geboren am29.01.1955

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortMarion City (Arizona, USA)

Verstorben am09.04.1998

TodesortKnoxville (USA)