Biografie

Mike Weaver

Der US-amerikanische Sportler feierte in den 1970er Jahren seine ersten Erfolge im Boxsport. Michael Weaver erlangte 1980 im Kampf gegen John Tate den WBA-Weltmeistertitel im Schwergewicht, den er zum Jahresende 1982, nach umstrittener Schiedsrichterentscheidung, gegen Michael Doke wieder verlor. Danach steckte der als "Hercules" titulierte Schwergewichtsboxer viele Niederlagen ein, bevor er sich 1998 endgültig aus dem Boxsport zurückzog. Er erzielte in 60 Profi-Kämpfen 41 Siege, 28 durch K.o., bei 18 Niederlagen und 1 Unentschieden...

Bedeutende Vertreter des Boxsports
Michael Dwayne Weaver wurde am 14. Juni 1952 in Gatesville im US-Bundesstaat Texas geboren.

Weaver wuchs in Kalifornien auf. Nach der Schule entschied er sich zunächste für einer Karriere beim Militär. Er trat in das US Marine Corps ein, wo er Gelegenheit fand, seinen Körper hart zu trainieren. Weaver wandte sich dann dem Boxsport zu und bestand 1972 seine ersten Kämpfe im Ring. Nach anfänglichen Niederlagen trug er in den folgenden Jahren bis 1978 bereits 14 Siege davon. Im Januar 1979 siegte Weaver in einem Rückkampf gegen Stan Ward, was ihm den US Meistertitel im Schwergewicht einbrachte. Weaver kämpfte im Juni 1979 gegen Larry Holmes im Madison Square Garden von New York um den WBS-Weltmeistertitel im Schwergewicht.

Nachdem er ein überraschendes Standvermögen bewiesen hatte, unterlag er in der 12. Runde seinem Gegner durch K.o. Noch im selben Jahr feierte Weaver allerdings zwei Siege u.a. gegen Scott LeDoux. Im März 1980 begegnete er dem WBA-Weltmeister John Tate in Knoxville, den er kurz vor Kampfschluss mit einem K.o. besiegte. Der neue WBA-Weltmeister im Schwergewicht, der wegen seiner muskulösen Erscheinung auch "Hercules" genannt wurde, verteidigte seinen Titel mit Erfolg noch im selben Jahr gegen Gerrie Coetzee in Südafrika und im Oktober 1981 gegen James Quick Tillis in Rosemont. Die dritte Titelverteidigung fand im Dezember 1982 gegen Michael Dokes statt und der Kampf entwickelte sich zu einer der umstrittensten Begegnungen der Saison.

Nachdem Weaver zu Boden gegangen, dann aber wieder aufgestanden war, brach der Schiedsrichter dennoch den Kampf ab, obwohl der Titelverteidiger offenbar gesundheitlich nicht angeschlagen war. Weaver hatte damit den Titel an Dokes verloren. Nach langwierigen Untersuchungen durch die WBA kam es im Mai 1983 zu einem Rückkampf in Las Vegas, bei dem Weaver jedoch den Weltmeistertitel nicht zurückholen konnte. Im September 1983 trug er nochmals gegen Stan Ward einen Sieg davon. Weaver sah sich im Juni 1985 nochmals mit der Chance konfrontiert, zum WBC-Weltmeister aufzusteigen. Doch unterlag er gegen Pinklon Thomas durch K.o. in der achten Runde.

In der Folge ging es mit der Schwergewichtskarriere Weavers stetig bergab. Er erlitt Niederlagen gegen James Bonecrusher Smith und Lennox Lewis. Nach 60 Kämpfen, von denen er 41 - darunter 28 durch K.o. - gewonnen hatte, erklärte Michael Weaver 1998 seinen Rückzug aus dem Profi-Boxsport.


Bedeutende Vertreter des Boxsports

NameMichael Dwayne Weaver

AliasMike Weaver

Geboren am14.06.1952

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortGatesville, Texas (USA).