Biografie

James Walter Braddock

Der Sohn irischer Einwanderer vollzog ab Mitte der 1920er Jahre eine Karriere im amerikanischen Profi-Boxsport. James Braddock gewann 1935 im Kampf gegen Max Baer den Weltmeistertitel im Schwergewicht, den er 1937 wieder an Joe Louis verlor. Lange nach seinem Ausscheiden aus dem Profi-Sport und nach seinem Tod wurde der Legende des "Cinderella Man", des männlichen Aschenbrödels, durch eine Verfilmung seines Lebens gedacht...

Bedeutende Vertreter des Boxsports
James Walter Braddock wurde am 7. Juni 1905 in New York City geboren. Als Sohn irischer Einwanderer wuchs er in ärmlichen Verhältnissen auf.

Braddock wandte sich frühzeitig dem Boxsport zu, in dem er eine rasche Amateur-Karriere vollzog. Mit 21 Jahren begann er seine Profi-Karriere im Halbschwergewicht. 1929 kämpfte Braddock um den Weltmeistertitel im Halbschwergewicht gegen Tommy Loughran, dem er jedoch durch Punktentscheidung unterlag. Auch gegen Maxie Rosenbloom trug er eine Niederlage davon.

Während der nun ausbrechenden Weltwirtschaftskrise waren die Karrierechancen im Boxsport stark eingeschränkt. Braddock erzielte nun gegen John Griffin seinen ersten bedeutenden Sieg. Auch den Kampf gegen den Schwergewichtsboxer John Henry Lewis gewann er. Durch diese Siege, die er gegenüber ihm eigentlich weit überlegenen Gegnern erzielte, verdiente sich Braddock den Namen eines "Cinderella Man", also eines männlichen "Aschenbrödels".

Nun bot sich Braddock erstmals die Chance für einen Kampf um den Weltmeistertitel im Schwergewicht: In einem legendären Kampf trat er am 13. Juni 1935 in Long Island gegen den Weltmeister Max Baer an, den er durch einstimmige Punktentscheidung der Ringrichter besiegte. Die für 1936 angesetzte Titelverteidigung gegen den deutschen Boxer Max Schmeling wurde aufgrund einer politischen Entscheidung gegen Nazi-Deutschland ausgesetzt. Braddock verteidigte dann im Juni 1937 seinen Titel gegen Joe Louis, dem er jedoch unterlag.

Nachdem er somit den Weltmeistertitel wieder verloren hatte, bestritt Braddock 1938 noch einen Kampf, den er nach Punktentscheidung gewann. Dann zog sich der ehemalige Boxweltmeister von diesem Sport zurück. Braddock geriet 1954 nochmals ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit, als ihm für seine Verdienste um die Förderung des Boxsports der James J. Walker Award verliehen wurde.

James Braddock starb am 29. November 1974 in North Bergen in New Jersey. Im Juni 2005 feierte eine Verfilmung seines Lebens unter der Regie von Ron Howard und mit Russell Crowe in der Hauptrolle Premiere in den US-amerikanischen Kinos: "Cinderella Man".


Bedeutende Vertreter des Boxsports

NameJames Walter Braddock

Geboren am07.06.1905

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortNew York City (USA)

Verstorben am29.11.1974

TodesortNorth Bergen (New Jersey, USA)

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