Biografie

Val Kilmer

Der US-amerikanische Schauspieler feierte als "Iceman" an der Seite von Ton Cruise in "Top Gun" (1986) seinen Durchbruch. Seither glänzte er neben zahlreichen Stars des Filmgeschäfts. Dabei verkörperte Val Kilmer zumeist in Nebenrollen und in Unterhaltungsfilmen den souveränen und charakterstarken Typen. Internationale Anerkennung verdiente er sich mit der Darstellung des legendären Musikers Jim Morrison in Oliver Stones "The Doors" (1991). Kilmer gilt indes als exzentrische und schwierige Persönlichkeit. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören "Heat" (1995), "Batman Forever" (1995), "Der Geist und die Dunkelheit" (1996), "Alexander" (2005) und "Kiss Kiss Bang Bang" (2005)...
Val Edward Kilmer wurde am 31. Dezember 1959 in Los Angeles, Kalifornien, USA, geboren.

Er besuchte als bis dahin jüngster Student im Alter von 17 Jahren die Schauspielabteilung der Juilliard School of New York und startete seine Karriere auf der Bühne. 1983 debütierte er am Broadway, als er in der Produktion "Slab Boys" neben Sean Penn und Kevin Bacon spielte. Zwei Jahre zuvor hatte Kilmer bereits als Co-Autor des Stücks "How It All Began" auf dem New York Shakespeare Festival auf sich aufmerksam gemacht. Das Stück handelte von einem deutschen Rechtsradikalen. Auf der Leinwand war Val Kilmer schon ein Jahr nach seinem Broadway-Debüt zu sehen.

Er hatte 1984 eine Rolle in der Komödie "Top Secret", der eine weitere in der Komödie "Was für ein Genie" folgte. Sein erstes Engagement in einem Welterfolg hatte Kilmer kurz darauf als Pilot "Iceman" im Action-Film "Top Gun" neben Tom Cruise, was zugleich seinen Durchbruch markierte. Danach stand Kilmer für George Lucas Fantasyfilm "Willow" vor der Kamera. Bei den Dreharbeiten lernte er die Schauspielerin Joanne Whalley kennen, die er 1988 heiratete. Die Ehe hatte für acht Jahre Bestand und wurde 1996 geschieden.

Nach dem Erfolg von "Top Gun" war Kilmer immer häufiger in Top-Produktionen zu sehen. So spielte er 1991 in der Hauptrolle den legendären Sänger Jim Morrison im Film "The Doors", wofür er internationale Anerkennung fand. 1993 war er in dem Tony Scott Roadmovie "True Romance" neben Brad Pitt als Elvis Presley zu sehen. 1995 mimte er die Figur des Batman in "Batman Forever". Mit dem Oliver Stone Film "The Doors" behauptete sich der perfektionistische Kilmer als Charakterdarsteller. Er hatte für den Film 15 Kilo abgenommen, hatte sich die Haare wachsen lassen und die Gesangsparts im Film selbst eingespielt.

Er stand nun mit einer ganzen Reihe von anderen Hollywood-Stars vor der Kamera. Neben Superstar Michael Douglas hatte Kilmer in "Der Geist und die Dunkelheit" eine Rolle, mit Robert De Niro und Al Pacino spielte er im Thriller "Heat" und neben Marlon Brando war er in "D.N.A. - Experiment des Wahnsinns" zu sehen. Auch für das Fernsehen übernahm Kilmer Rollen. Er spielte den Titelhelden in "Billy the Kid" und war in "Escape - Die Flucht" zu sehen, wofür er den "Cable ACE Award" gewann. Als Synchronsprecher trat Val Kilmer ebenfalls in Erscheinung. So arbeitete er an der Vertonung des Zeichentrick-Films "Der Prinz von Ägypten" mit, in dem er Moses seine Stimme lieh.

Kilmer galt als Exzentriker und Heißsporn. Er war wegen seines feurigen Temperamentes bei Regisseuren und Kollegen gefürchtet, wegen seiner großen schauspielerischen Fähigkeiten aber auch geschätzt. 2004 arbeitete Kilmer erneut mit dem Starregisseur Oliver Stone zusammen. In dem Historienfilm "Alexander" verkörperte er den Vater des berühmten Eroberers. Großen Erfolg und Lob der Kritiker konnte Kilmer 2005 mit der Actionkomödie "Kiss Kiss Bang Bang" erzielen. Nach "Frozen – Etwas hat überlebt" und "Streets of Blood" (2009) stand er 2010 für "MacGruber" und "The Traveler - Nobody will survive" vor der Kamera.
1984: Top Secret!
1985: Was für ein Genie (Real Genius)
1986: Mord in der Rue Morgue (The Murders in the Rue Morgue)
1986: Top Gun
1987: Der Mann der 1000 Ketten sprengte 1988: Willow
1989: Gejagt bis in den Tod (Billy the Kid)
1989: Kill me again (Kill Me Again)
1991: The Doors
1992: Halbblut (Thunderheart)
1993: True Romance
1993: Karen McCoy – Die Katze (The Real McCoy)
1993: Tombstone
1995: Wings of Courage (Kurzfilm)
1995: Batman Forever
1995: Heat
1996: DNA – Die Insel des Dr. Moreau (The Island of Dr. Moreau)
1996: Der Geist und die Dunkelheit (Ghost and the Darkness)
1997: Die Straße zum Exzess (Kurzfilm)
1997: The Saint – Der Mann ohne Namen (The Saint)
1999: Joe the King
1999: Auf den ersten Blick (At First Sight)
2000: Pollock
2000: Red Planet
2002: The Salton Sea
2002: Hard Cash – Die Killer vom FBI
2003: The Missing
2003: Blind Horizon – Der Feind in mir (Blind Horizon)
2003: Wonderland
2003: Masked and Anonymous
2004: Spartan
2004: Mindhunters
2004: Entourage
2004: Trudell
2004: Sinners (Stateside)
2005: Alexander
2005: Champion
2005: Kiss Kiss, Bang Bang
2006: Streets of Philadelphia (10th & Wolf)
2006: Played – Abgezockt (Played)
2006: Summer Love
2006: The Ten Commandments: The Musical
2006: Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit (Déjà Vu)
2006: Moscow Zero
2007: Numb3rs, Gastauftritt Folge 04/01
2007: Comanche Moon
2007: Dream It Out Loud
2008: Conspiracy – Die Verschwörung (Conspiracy)
2008: Felon
2008: XIII – Die Verschwörung (XIII)
2008: Columbus Day – Ein Spiel auf Leben und Tod
2009: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen
2009: Frozen – Etwas hat überlebt
2009: Streets of Blood
2009: Double Identity (Fake Identity)
2009: Das Chaos Experiment (The Steam Experiment)
2010: MacGruber
2010: The Traveler - Nobody will survive
Val Kilmer
c/o Rogers and Cowan
1888 Century Park East
5th Floor
Los Angeles, CA 90067
USA

NameVal Kilmer

Geboren am31.12.1959

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortLos Angeles (USA).