Biografie

Jim Morrison

Der US-amerikanische Musiker wurde mit seiner Band "The Doors" zum Superstar und Idol einer Generation. Die Auflehnung gegen die moralischen Werte seiner Zeit führte zu scharfer Kritik an seiner Person. Gemeinsam mit Musikern wie Jimi Hendrix und Janis Joplin war Jim Morrison maßgeblich an der musikalischen Entwicklung der 1960er Jahre beteiligt. Sein früher Tod mit 27 Jahren begründete einen wahren Mythos um den Rockmusiker. Morrison schrieb zahlreiche Gedichtbände, die teilweise posthum veröffentlicht wurden, so auch "Far Arden" und "Wilderness - The Lost Writings of Jim Morrison"...

Die Studenten- und Protestbewegung von 1966-1975: Vordenker, Aktivisten, Idole
James Douglas Morrison wurde am 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida, USA, als erster Sohn des Marineoffiziers George Steve Morrison geboren.

Bedingt durch den Beruf seines Vaters zog er viele Male um. Schließlich kam er 1960 zu seinen Großeltern nach Florida, wo er in Clearwater das St. Petersburg Junior College besuchte. Ab 1961 studierte Morrison an der Florida State University in Tallahassee Theaterwissenschaft, wechselte aber später zur Filmabteilung an die University of California in Los Angeles. Hier erhielt Morrison sein Abschlussdiplom. Er zog dann nach Venice, experimentierte mit allen möglichen Drogen und traf schließlich auf einen ehemaligen Kommilitonen, Ray Manzarek. Sie gründeten eine Rockgruppe namens "The Doors", mit der sie später zu Weltstars wurden.

Mit von der Partie waren außerdem Robby Krieger und John Densmore. Die Entscheidung Musiker zu werden, bedeutete für Morrison den Bruch mit seinem Elternhaus. Im Dezember 1965 stand die Band zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne. Sie kam gut an und wurde schließlich für das "Whiskey-a-Go-Go" gebucht, dem legendären Rock-Club von Los Angeles. Hier wurde Jac Holzmann, der Chef der Plattenfirma Elektra, auf "The Doors" aufmerksam und nahm sie unter Vertrag. 1967 erschien das erste Album, das den Aufstieg bis Platz 2 in den US-Charts schaffte. Die Single "Light my Fire" war sogar für mehrere Wochen die Nr. 1 der Single-Charts.

Morrison avancierte durch seine Texte nun zum Idol einer ganzen Generation. Die Band wurde gefeiert wo sie auftrat. Für Eltern war sie hingegen ein Alptraum. Die Probleme wirkten sich natürlich auf die Konzerte der Band aus. So wurden die kritischen Stimmen immer lauter, da Morrison seine Probleme in Hasstiraden gegen das Publikum ausließ. Nachdem er mehrmals gegen die damals geltenden guten Sitten verstoßen hatte, wurde Haftbefehl erlassen. Gegen eine Kaution von 5.000 Dollar blieb der Musiker zwar auf freiem Fuß, von da an ging es aber mit "The Doors" bergab. Es folgten Konzertabsagen und Radioboykotte.

Schließlich kam es 1970, nachdem bereits das fünfte das Album "Morrison Hotel" erschienen war, zu einer mehrwöchigen Gerichtsverhandlung in Miami. Wegen gotteslästerlicher Flüche und Entblößung wurde Morrison zu sechs Monaten Gefängnis und 500 Dollar Geldstrafe verurteilt. Unterdessen bestand die Band gefeierte Konzerte, auf denen die Musiker zu weltweiten Superstars avancierten. Am 12. Dezember 1970 gaben "The Doors" in New Orleans ihr letztes gemeinsames Konzert. Im März 1971 ging Morrison nach Paris, wo er gemeinsam mit seiner Freundin Pamela Courson eine Auszeit nehmen wollte.

Jim Morrison starb am 3. Juli 1971 in der Badewanne seiner Pariser Wohnung an Herzversagen.

In der Folge entwickelte sich Morrisons Grab auf dem Pariser Friedhof Pere Lachaise zum Mekka seiner Fans. Die Freundin Pamela Courson starb nur wenige Jahre später, am 25. April 1975, im Alter von nur 27 Jahren an einer Überdosis Heroin.


Die Studenten- und Protestbewegung von 1966-1975: Vordenker, Aktivisten, Idole
1967 - The Doors
1967 - Strange Days
1968 - Waiting For The Sun
1969 - The Soft Parade
1970 - Morrison Hotel
1971 - L.A. Woman
1978 - An American Prayer

NameJames Douglas Morrison

AliasJim Morrison

Geboren am08.12.1943

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortMelbourne (Florida, USA).

Verstorben am03.07.1971

TodesortParis (F).