Biografie

Kevin Bacon

Der US-amerikanische Schauspieler, Produzent und Musiker gilt, dank seiner vielfältigen Rollenerfahrung, als einer der vielseitigsten Charakterdarsteller Hollywoods. Seit seinem Durchbruch mit "Footloose" (1984) brillierte er in zahlreichen nachfolgenden Filmen, wie etwa in Oliver Stones "JFK" (1992) oder "Wahre Lügen" (2005). Daneben war Kevin Bacon auch regelmäßig auf der Theaterbühne und in der Musikszene zusammen mit seinem Bruder als "The Bacon Brothers" zu sehen. Auch Regie führte das Multitalent bereits. Zu seinen populärsten Filmen zählen "JFK -Tatort Dallas", "Eine Frage der Ehre", "Mystic River" und "The Woodsman"...
Kevin Bacon wurde am 8. Juli 1958 in Philadelphia geboren.

Nach dem Abschluss der Highschool verließ er 1975, mit Unterstützung der Eltern, seine Geburtsstadt in Richtung New York. Dort wurde er mit 17 Jahren der jüngste Nachwuchsdarsteller, der je auf der Bühne des New Yorker "Circle In the Square Theatre" stand. Neben seinen Auftritten nahm Bacon Unterricht bei verschiedenen New Yorker Schauspiellehrern. Sein Film-Debüt gab er 1978 neben "Blues Brothers"-Darsteller John Belushi als Rekrut in der Komödie "Ich glaub', mich tritt ein Pferd".

Es folgten einige Filme, mit denen Bacon für Aufsehen sorgte, bis ihm schließlich mit dem Kinohit "Footloose" im Jahr 1984 der Durchbruch gelang. Über Nacht war Bacon nun einer der gefragtesten Jungschauspieler Amerikas. Allerdings lehnte er die häufigen Rollenangebote ab, die ihm thematisch zu nahe am Teenie-Idol des Kleinstadtrebellen aus "Footloose" lagen. Stattdessen spielte Bacon in "She's Having a Baby" einen werdenden Vater, in "Der Frauenmörder" einen Serienkiller, einen Filmstudenten in "The Big Picture" und einen Medizinstudenten in "Flatliners".

Dank seines Mutes in der Wahl seiner Rollen, galt Bacon bald als einer der talentiertesten und vielseitigsten Schauspieler Hollywoods. Neben seiner Karriere vor den Filmkameras spielte Bacon weiter Theater. 1983 hatte er seinen ersten Broadway-Auftritt an der Seite von Sean Penn in "Slab Boys". Zu seinen wichtigsten Bühnenauftritten gehörten weiterhin Rollen in Off-Broadway-Produktionen von "Album", "Poor Little Lambs" und "Getting Out".

Im Jahr 1987 heiratete Bacon die Schauspielerin Kyra Sedgwick, die er bei der American Playhouse-Inszenierung von "Lemon Sky" kennen lernte und mit der er Vater der beiden Kinder Travis und Sosie wurde. Im selben Jahr folgten die Filme "Mit Volldampf nach Chicago" und "Ein Ticket für Zwei". 1992 leitete Star-Regisseur Oliver Stone die zweite Karriere des Kevin Bacon ein. Er gab Bacon in dem Polit-Thriller "JFK -Tatort Dallas" die kleine aber wichtige Rolle des homosexuellen Strichers "Blabla". Bacon verlieh dieser tragischen Randfigur in nur wenigen Minuten ein charakterliches Profil, was Hollywood wieder auf ihn aufmerksam werden ließ.

Ob er nun 1992 der untadelige Marinesoldat in "Eine Frage der Ehre" neben Demi Moore und Jack Nicholson oder 1994 der charmant-bösartige "Wade" in "Am wilden Fluß" war, stets zeichnete Bacon überaus komplexe Figuren. Eine seiner beeindruckendsten Leistungen lieferte er in Marc Roccos Justizdrama "Murder in the First", in dem er für die Verkörperung des gequälten Alcatraz-Gefangenen "Henri Young" an die Grenzen seiner körperlichen und psychischen Belastbarkeit ging.

Mit der Showtime-Produktion "Losing Chase" gab Bacon im Jahr 1996 sein Regiedebüt, für das er mit drei "Golden Globe"-Nominierungen belohnt wurde. Der Streifen wurde unter anderem bei den Filmfestivals von Sundance und Toronto aufgeführt. 2002 wirkte Kevin Bacon in den beiden Filmprojekten "Mein Hund Skip", eine amüsante Familienstory, und "Hollow Man - Unsichtbare Gefahr", ein meisterhafter Thriller, mit.

Neben dem Film gehört Bacons Herz auch der Musik. Ab November 1997 trat er mit seinem Bruder Michael als "The Bacon Brothers" auf. Beide veröffentlichten ihr erstes Album, eine Mischung aus Folk- und Rocksongs. Später folgte unter dem Titel "Getting There" ein weiteres Album. 2003 war er in Clint Eastwoods viel gelobtem Drama "Mystic River" zu sehen. 2009 stand er für "My One and Only", "Taking Chance" und "New York, I love you" vor der Kamera.
1978: Ich glaub', mich tritt ein Pferd (Animal House)
1979: Auf ein Neues (Starting Over)
1979: The Gift (TV)
1979: Search for Tomorrow (TV-Serie)
1980: Ein wahrer Held / Manhattan Hero (Hero at Large)
1980: Freitag, der 13. (Friday the 13th)
1980–1981: Springfield Story (The Guiding Light) – Fernsehserie
1981: Mrs. Hines & Tochter (Only When I Laugh)
1982: American Diner (Diner)
1982: Forty Deuce
1983: Brian – Die Höllenfahrt eines Besessenen
1983: Drei Frauen in New York
1984: Footloose
1984: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts)
1985: Bulle und das Streetgirl (The Little Sister)
1986: Quicksilver
1987: Wildwasser-Sommer – Im Augenblick der Gefahr
1987: Mit Volldampf nach Chicago (End of the Line)
1987: Ein Ticket für Zwei (Planes, Trains & Automobiles)
1988: Lemon Sky
1988: She's Having a Baby
1988: Der Frauenmörder (Criminal Law)
1989: The Big Picture
1990: Tremors – Im Land der Raketen-Würmer
1990: Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben
1991: Ari & Sam (Pyrates)
1991: Geboren in Queens (Queens Logic)
1991: Saturday Night Live (TV-Serie)
1991: Na typisch! (He Said, She Said)
1991: JFK – Tatort Dallas
1991: A Little Vicious
1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men)
1994: New York Skyride
1994: Der Sprung nach oben (The Air Up There)
1994: Am wilden Fluß (The River Wild)
1994: Frasier (Fernsehserie)
1995: Murder in the First – Lebenslang Alcatraz
1995: Apollo 13
1995: Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden
1996: Sleepers
1997: Der gebuchte Mann (Picture Perfect)
1997: Destination Anywhere
1997: American Dreamer – Charmante Lügner
1998: Träume bis ans Ende der Welt (Digging to China)
1998: Wild Things
1998: Elizabeth Jane
1998: Seventeen: The Faces for Fall
1999: Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt (Stir of Echoes)
2000: Mein Hund Skip (My Dog Skip)
2000: Hollow Man – Unsichtbare Gefahr
2000: We Married Margo
2001: Biography (TV-Serie)
2001: Novocaine – Zahn um Zahn
2001: Code of Conduct
2002: 24 Stunden Angst (Trapped)
2002: Elvis Lives (TV)
2003: Mystic River
2003: In the Cut – Wenn Liebe tötet
2004: The Woodsman – Der Dämon in mir
2004: Cavedweller (TV)
2005: Loverboy – Liebe, Wahnsinn, Tod
2005: Beauty Shop
2005: Wahre Lügen (Where the Truth Lies)
2007: The Air I Breathe
2007: Death Sentence – Todesurteil
2007: Rails & Ties
2008: Frost/Nixon
2009: My One and Only
2009: Taking Chance
2009: New York, I love you

Regisseur

1996: Abschied von Chase
2005: Loverboy – Liebe, Wahnsinn, Tod
2006-2009: The Closer (4 Folgen)

Produzent

1998: Wild Things
2004: The Woodsman – Der Dämon in mir
2005: Loverboy – Liebe, Wahnsinn, Tod
Mr. Kevin Bacon
c/o William Morris Agency
1325 Ave. of Americans, New York
New York 10009, USA

NameKevin Bacon

Geboren am08.07.1958

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortPhiladelphia (USA).