Biografie

George Lucas

Der US-amerikanische Regisseur, Autor und Produzent entwickelte sich seit den 1970er Jahren zu einem der einflussreichsten Gestalter moderner Unterhaltungsfilme. Besonders sein Gespür für neue Tricktechniken bescherte ihm beachtliche Kinoerfolge. Seinen Durchbruch erlebte George Lucas 1973 mit "American Graffiti", in dem er ein Bild der amerikanischen Jugend der frühen 1960er Jahre zeichnete. Mit dem Sciencefiction-Epos "Krieg der Sterne" schuf Lucas die erfolgreichste Kinoproduktion der Geschichte. Neben dem Star-Wars-Epos feierte er vor allem mit der Indiana-Jones-Trilogie einen weiteren beachtlichen Kinoerfolg. Lucas gilt mit Firmen wie dem erfolgreichen Studio für Tricktechnik "Industrial Light and Magic", seiner Firmengruppe "Lucasfilm" und dem Qualitätsstandard "THX" als einer der wirtschaftlich engagiertesten Vertreter der Traumfabrik...
George Walton Lucas jr. wurde am 14. Mai 1944 als Sohn eines Walnussfarmers in Medesto, Kalifornien, USA, geboren.

Er besuchte die Highschool und wollte Profi-Rennfahrer werden. Nach einem Unfall, bei dem er sich eine Lungenquetschung zuzog, wechselte er zum Film und machte seinen College-Abschluss als Sozialwissenschaftler. 1962 beendete er seine College-Arbeit mit dem Science-Fiction-Kurzfilm ''THX 1138''. Dieser Film sollte sein Sprungbrett in die große Welt des Films werden. Der Streifen wurde 1967 mit einem Preis bei einem Studenten-Film-Festival ausgezeichnet und mit Hilfe von Star-Regisseur Francis Ford Coppola auf die Kinoleinwände gebracht.

Im selben Jahr beteiligte er sich unter Coppola als Mitarbeiter zu "Der goldene Regenbogen". Lucas wurde weiter von Coppola unterstützt und war als sein Associate Producer am Film "Liebe niemals einen Fremden" beteiligt. Außerdem ging Lucas als Kameramann mit den "Rolling Stones" auf Tour und arbeitete an deren Dokumentarfilm "Gimme Shelter" mit. 1969 heiratete George Lucas Marcia Lucas (geborene Griffin), von der er sich 1983 scheiden ließ. Indes adoptierte er drei Kinder. Lucas hatte sich schnell seinen Bereich abgesteckt und inszenierte 1973 mit ''American Graffiti'' seinen ersten Kino-Hit - in der Hauptrolle Harrison Ford, der sein Lieblingsschauspieler werden sollte.

Harrison Ford und Lucas feierten mit der Produktion ihren Durchbruch in Hollywood. 1977 kam der größte Wurf des Regisseurs, als er mit "Star Wars - Krieg der Sterne" den ersten Teil eines fantasievollen Science-Fiction-Märchens in die Kinos brachte. In der Folge brach eine wahre "Lucas Mania" los, die "Star Wars" weltweit zum Mega-Erfolg werden ließ. In einer der Hauptrollen spielte wieder Harrison Ford als tollkühner Weltraumpilot "Han Solo". Von nun an war Lucas nicht mehr als Regisseur tätig, sondern konzentrierte er sich auf seine Arbeit als Produzent. Mit seinem Freund und Kollegen Steven Spielberg schuf er ab 1981 drei "Indiana Jones"-Filme - wieder mit Harrison Ford in der Hauptrolle.

Danach entstanden Erfolge wie ''E.T. - Der Außerirdische'', der ''Ewok''-Zweiteiler, ''Willow'' und "Die Reise ins Labyrith". Lucas' Gespür für Special Effekts und Fantasy war ein Erfolgsgarant. Er rief mit jungen Computer-Experten seine Firma "Industrial Light and Magic" ins Leben und baute sich in der Folge ein Imperium aus mehreren Unternehmen auf. Dazu gehören "Lucasfilm", "Lucas Arts Entertainment Company", "Lucas Digital Ltd" und "Industrial Light & Magic". Die Firmen waren in einem riesigen Komplex auf seiner "Skywalker-Ranch" in Marin, Kalifornien, zusammengefasst. Lucas ließ "Dolby Surround" entwickeln und setzte damit neue Klang-Maßstäbe.

Des Weiteren war Lucas für die Fortentwicklung der Computeranimation verantwortlich. Filme wie "Jurassic Park" trugen die Handschrift seiner Studios und er entwickelte Computerspiele - darunter "Rebel Assault", eines der erfolgreichsten Spiele weltweit. Lucas weitete seine Produzententätigkeit auch auf das Fernsehen aus, wo er die TV-Serie "Indiana Jones" zum gleichnamigen Film herausbrachte. Die Serie wurde 18 Mal für den Fernsehpreis "Emmy" nominiert und neun Mal damit ausgezeichnet. 1999 nahm Lucas das Regiezepter wieder selbst in die Hand und inszenierte den ersten Teil einer weiteren "Star Wars"-Trilogie.

"Star Wars - Die dunkle Bedrohung" spielte zeitlich vor den ersten drei Filmen und erzählte die Vorgeschichte zu "Han Solo", "Luke Skywalker", "Prinzessin Leja" und "Darth Vader". Der Film brach Kassenrekorde und wurde 2002 mit "Star Wars - Angriff der Klonkrieger" fortgesetzt. 2005 folgte "Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith". Diese wurde bei den Filmfestspielen in Cannes Mitte Mai 2005 erstmals aufgeführt. 2008 erschien "Star Wars: The Clone Wars".

George Lucas ist von seiner Frau Maria geschieden und hat drei Adoptiv-Kinder.
1965 - Look at Life
1965 - Freiheit
1966 - Herbie
1966 - 1:42.08
1967 - THX 1138:4EB
1967 - Anyone Lived in a Pretty How Town
1967 - The Emperor
1967 - 6.18.67
1971 - THX 1138
1973 - American Graffiti
1977 - Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung
1979 - The Party is Over... Die Fortsetzung von American Graffiti
1980 - Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück
1980 - Kagemusha – Der Schatten des Kriegers
1981 - Jäger des verlorenen Schatzes
1981 - Heißblütig – Kaltblütig
1983 - Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
1983 - Twice Upon a Time
1984 - Indiana Jones und der Tempel des Todes
1985 - Oz – eine phantastische Welt
1985 - Mishima: Ein Leben in vier Kapiteln
1986 - Latino
1986 - Die Reise ins Labyrinth
1986 - Howard – Ein tierischer Held
1986 - Captain EO
1986 - Willow
1988 - Powaqqatsi
1988 - Tucker
1988 - In einem Land vor unserer Zeit
1989 - Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
1999 - Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung
2002 - Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
2005 - Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith

NameGeorge Lucas

Geboren am14.05.1944

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortMedesto, Kalifornien (USA).