Biografie

Robert Duvall

Der US-amerikanische Schausubspieler und Regisseur feierte ab den 1950er Jahren erste Erfolge am Broadway. Nach mehreren Rollen in TV-Serien gab er 1962 in "Wer die Nachtigall stört" mit Gregory Peck sein Spielfilm-Debüt. Robert Duvall avancierte darauf zu einem der populärsten Darsteller der sogenannten "Zweiten Generation" Hollywoods. Mit Produktionen wie "Der Pate", "Apocalypse Now" und "Das Comeback der Liebe" feierte der "Oscar"-Preisträger seine größten Erfolge. Zu seinen zahlreichen Unterhaltungsfilmen zählen "Deep Impact", "The 6th Day" und "Thank You for Smoking"...
Robert Duvall wurde am 5. Januar 1931, als Sohn eines Admirals und einer Laienschauspielerin, in San Diego, im US-Bundesstaat Kalifornien, geboren.

Nach seiner Zeit am Prince College in Illinois zog Robert Duvall als GI in den Koreakrieg. Wieder in seiner Heimat, entschied er sich Schauspieler zu werden und zog aus diesem Grund nach New York. Dort ging er bei Stanford Meisner am Neighborhood Playhouse in die Lehre und absolvierte eine Schauspielausbildung. Erste Auftritte hatte er indes am Broadway, ehe er ab 1958 auch zum gefragten TV-Schauspieler aufstieg. Er war in der Serie "Naked City" mit John McIntire vertreten, in der Serie "FBI" mit Robert Stack und in einigen Folgen des Sci-Fi-Erfolgs "Twilight Zone".

Daneben trat Duvall auch in Off-Broadway-Stücken auf. Unter anderem feierte er große Erfolge mit "Blick von der Brücke" und zwei Jahre später mit "American Buffalo". 1962 feierte er als "Boo Radley" in "Wer die Nachtigall stört" mit Gregory Peck sein Spielfilm-Debüt. Zu dieser Zeit lebte er gemeinsam mit Gene Hackman und Dustin Hoffman in einer Wohngemeinschaft. Auch den Sprung zum Film hatte Duvall mit großem Applaus hinter sich gebracht. Er stieg in den folgenden Jahren zu einem der gefragtesten Mimen Hollywoods auf.

Als im Jahr 1970 der spätere Star-Regisseur George Lucas mit dem Science-Fiction-Film "THX 1138" sein Debüt gab, schlüpfte Duvall in die Titelrolle. Duvall spielte unter vielen großen Regisseuren, wie in "Ein Mann wird gejagt" von Arthur Penn, "Countdown - Start zum Mond" und "M*A*S*H" von Robert Altmann, "Bullitt" von Peter Yates, "Rain People - Liebe niemals einen Fremden" von Francis Ford Coppola und anderen. Seinen internationalen Durchbruch erlebte Robert Duvall in der Francis Ford Coppola-Verfilmung des Mario Puzo Romans "Der Pate". Als Anwalt der Familie Corleone wurde er als "Tom Hagen", an der Seite von Marlon Brando, Al Pacino und Robert De Niro, zum Star Hollywoods.

Im Jahr 1979 stand er nochmals für Coppola in "Apocalypse Now" als "Leutnant Kilgore" vor der Kamera. Nach drei "Oscar"-Nominierungen für "Der Pate", "Apocalypse Now Redux" und "Der große Santini", erhielt Robert Duvall die begehrte Trophäe schließlich für die Rolle des Country-Sängers "Max Sledge", den er in "Das Comeback der Liebe" spielte. Weitere Male wurde er im Jahr 1998 für seine Leistung in "Apostel!" und im Jahr darauf in "Zivilprozess" nominiert. Duvall erhielt 1992 den "Golden Globe" für seine Verkörperung des sowjetischen Staatsmannes Josef Stalin in "Stalin". Als Regisseur und Produzent trat er auch hinter der Kamera in Aktion.

Unter seiner Leitung entstand so im Jahr 1975 der Dokumentarfilm "We are not the Jet Set", der die Geschichte einer Rodeo-Familie erzählte. 1982 zeigte er sich verantwortlich für den Spielfilm "Angelo, my Love" und im Jahr 1997 für "Apostel!". Das Drama "John Q - Verzweifelte Wut", das im Jahr 2002 in die deutschen Kinos kam und in dem er den "Leutnant Frank Grimes" mimte, zählt zu seinen späteren Filmprojekten. Im Jahr 2002 ließ er "Assassination Tango" entstehen, in dem er auch die Hauptrolle übernahm.

Privat war Robert Duvall dreimal verheiratet. Von 1964 bis 1975 mit Barbara Benjamin, 1982 bis 1986 mit Gail Youngs und von 1991 bis 1996 mit Sharon Brophy. 2005 heiratete er in vierter Ehe Luciana Pedraza. Sie ist auf den Tag 41 Jahre jünger als Duvall, der während seiner Ehen nie Vater wurde.
1962 - Wer die Nachtigall stört

1964 - Captain Newman

1966 - Ein Mann wird gejagt

1967 - Cosa Nostra - Erzfeind des FBI

1968 - Countdown - Start zum Mond

1968 - Bullitt

1969 - Der Marshal

1969 - Liebe niemals einen Fremden

1970 - M*A*S*H

1971 - THX 1138

1972 - Der Pate

1972 - Der große Minnesota-Überfall

1972 - Sinola

1973 - Diamanten-Lady (Lady Ice)

1973 - Wie ein Panther in der Nacht

1973 - Revolte in der Unterwelt

1974 - Der Dialog

1974 - Der Pate II.

1974 - Der Mann ohne Nerven

1975 - Die Killer-Elite

1975 - We're Not The Jet Set

1976 - Network

1976 - Kein Koks für Sherlock Holmes

1977 - Der Adler ist gelandet

1977 - Ich bin der Größte

1978 - De Clan

1978 - Die Körperfresser kommen

1979 - Apocalypse Now Redux

1980 - Der große Santini

1981 - Fesseln der Macht

1981 - Die Jagd - Flucht auf dem Highway

1983 - Comeback der Liebe

1983 - Marathon der Hoffnung

1984 - Der Unbeugsame

1985 - Das Feuerschiff

1985 - Belizaire - Der Cajun

1986 - Hotel Colonial

1987 - Holt Harry raus

1988 - Colors - Faren der Gewalt

1990 - Die Geschichte der Dienerin

1990 - Tage des Donners

1991 - Die Lust der schönen Rose

1993 - Falling Down

1993 - Walter & Frank - Ein schräges Paar

1993 - Geronimo - Das Blut der Apachen

1994 - Schlagzeilen

1995 - Sterne über Texas

1995 - Power Of Love / The Game Of Love

1995 - Der scharlachrote Buchstabe

1996 - Phenomenon - Das Unmögliche wird wahr

1996 - Sling Blade - Auf Messers Schneide

1997 - Apostel!

1998 - The Gingerbread Man

1998 - Deep Impact

1998 - Zivilprozess

2000 - Nur noch 60 Sekunden

2000 - The 6th Day

2002 - John Q - Verzweifelte Wut

2006 - Thank You for Smoking
Robert Duvall
c/o Studio Fan Mail
1122 S. Robertson Boulevard
Los Angeles
California 90035, USA

NameRobert Duvall

Geboren am05.01.1931

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortSan Diego, Kalifornien (USA).