Biografie

Elton John

NameReginald Kenneth Dwight

AliasElton John

Geboren am25.03.1947

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortMiddlesex (GB).

Elton John

Der britische Sänger, Pianist und Komponist zählt seit den 1970er Jahren zu den populärsten Solokünstlern; mit über 500 Millionen verkauften Alben und mehr als 300 Millionen Singles zählt er auch zu den erfolgreichsten Musikern in der Geschichte. Mit seinen glamourösen Bühnenoufits und extravaganten Brillen unterstrich er sein Image als Super-Star und avancierte zu einem der schillerndsten Künstler der Pop-Musik-Szene. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit dem zweiten Studioalbum "Elton John" und der Single "Your Song" aus dem Jahr 1970. Seine größten Erfolge feierte der herausragende Pianist mit Stücken wie "Blue Eyes", "Candle In The Wind" oder "That´s why they call it the blues". Johns Repertoire reicht von Balladen über Rock- und Rock-’n’-Roll-Titel bis hin zu Blues- und Boogie-Stücken. Für "Can you feel the love tonight" wurde Sir Elton John mit dem "Oscar" bedacht und mit "Goodbye England´s rose", anlässlich des Todes von Lady Diana, produzierte er die meistverkaufte Single aller Zeiten. 1995 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Commander of the Order of the British Empire erhoben...
Reginald Kenneth Dwight wurde am 25. März 1947 im englischen Pinner Middlesex, als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren.

John hat vier Halbbrüder von väterlicher Seite. Aufgewachsen ist er bei seinen Eltern, wo er neben der Schule Klavierunterricht erhielt. Bereits hier zeigte er ein herausragendes musikalisches Talent. Nach dem Abschluss des Colleges war er von 1958 bis 1963 Schüler der Royal Academy of Musik in London. Im Anschluss verdiente er seinen Lebensunterhalt als Hotelpianist in London. Zu dieser Zeit entstanden erste eigene Kompositionen, mit denen er auf sich aufmerksam machte. 1964 erhielt er eine Anstellung als Tourpianist und begleitete diverse Künstler in England. Großen Einfluss nahmen damals der Saxophonist Elton Dean und der Sänger John Baldry auf ihn. Um ihnen für ihre Unterstützung Respekt zu zollen, nannte er sich fortan "Elton John". Über ein Zeitungsinserat lernte Elton John, der sich als Solokünstler selbstständig gemacht hatte, den Song-Texter Bernie Taupin kennen. Beide ergänzten sich in ihrer Arbeit und stellten 1969 das Album "Empty Sky" fertig.

Anfang der 1970er Jahre reiste er in die USA und feierte erste Erfolge im "Troubadour" in Los Angeles. Hier gelang ihm kurz darauf der internationale Durchbruch. 1971 war er der erste Solokünstler dem es gelang, gleich mit vier Titeln in den amerikanischen Top-Ten vertreten zu sein. Gemeinsam mit Bernie Taupin, mit dem er inzwischen auch eine enge Freundschaft hegte, entstanden über 30 Tophits. Darunter befanden sich Arbeiten wie "Candle In The Wind", "Crocodile Rock", "Your Song" oder "Rocket Man". Trotz aller Erfolge trennten sich beide 1978, und auch um Elton John wurde es wieder stiller. 1980 outete er sich als bisexuell; im Jahre 1984 heiratete er in Australien die deutsche Tontechnikerin Renate Blauel. Die Ehe wurde 1988 geschieden. 1983 meldete er sich jedoch mit "I'm Still Standing" zurück und sorgte damit auch gleich für den Sommerhit des Jahres.

Mit zahlreichen weiteren Hits der 1980er Jahre wie "That´s why they call it the blues", platzierte sich Elton John unter den großen Namen der internationalen Pop-Musik-Szene. 1985 trat er beim Live-Aid-Konzert in London auf. Er wurde weiter Präsident des englischen Fußball-Erstligisten "FC Watford" und bekennt sich seit Anfang der 1990er offen zu seiner Homosexualität. Unter dem Eindruck des Todes des an AIDS verstorbenen Jugendlichen Ryan White gründete John 1992 die "Elton John AIDS Foundation". 1994 erhielt er für die musikalische Untermalung der Walt Disney Zeichentrick-Produktion "König der Löwen" mit "Can you feel the love tonight" den "Oscar" für die beste Filmmusik. 1995 wurde Elton John von Königin Elizabeth II. zum Commander of the Order of the British Empire (CBE) ernannt; am 24. Februar 1998 wurde er zu Knight Bachelor geschlagen und erhielt damit den Titel Sir.

Nach dem Tod von Lady Diana im Jahr 1997, avancierte das Stück "Candle In The Wind", welches Elton John für Diana umgeschrieben hatte, zur Hommage an die "Königin der Herzen". Der Song mit dem neuen Titel "Goodbye England´s rose" wurde mit über 35 Millionen Tonträgern die meistverkauft Single aller Zeiten. Der Erlös kam sozialen Projekten zugute, die Diana vor ihrem Tod unterstützt hatte. 1999 erhielt er einen Herzschrittmacher. 2001 veröffentlichte Elton John das Album "Songs from the westcoast". Im Juni 2002 besuchte Elton John Deutschland. In Erfurt gab er ein Konzert, dessen Erlös ebenfalls wohltätigen Zwecken zufloss. Für seinen karitativen Einsatz wurde Sir Elton John im November 2004 mit dem "Bambi" in der Kategorie "Charity" ausgezeichnet. Am 21. Dezember 2005 heiratete Elton John seinen langjährigen Lebensgefährten David Furnish im Standesamt von Windsor und beging so die erste prominente Homosexuellenehe in der Geschichte Englands.

Im Jahr 2006 wurde er zur Disney-Legende ("Disney Legend") erklärt. Im September 2006 erschien das Album "The Captain and the Kid", welches erneut in Zusammenarbeit mit Bernie Taupin entstand. In den Jahren 2010 und 2013 brachte eine Leihmutter in Kalifornien zwei Söhne des Paares zur Welt, unklar blieb, wer der leibliche Vater ist. Patentante der beiden Kinder wurde die Sängerin Lady Gaga. Am 21. Dezember 2014 wurde seine Lebenspartnerschaft mit Furnish in eine Ehe umgewandelt. 2016 erschien mit "Wonderful Crazy Night" sein 34. Studioalbum. Am 16. Mai 2019 feierte die Filmbiografie von Elton John mit dem Titel "Rocketman" im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes ihre Premiere. Die Hauprolle wurde von Taron Egerton verkörpert. Im selben Jahr wurde John durch Präsident Emmanuel Macron zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.
1969: Empty Sky
1970: Elton John
1971: Tumbleweed Connection
1971: Madman Across the Water
1972: Honky Château
1973: Don’t Shoot Me I’m Only the Piano Player
1973: Goodbye Yellow Brick Road
1974: Caribou
1975: Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy
1975: Rock of the Westies
1976: Blue Moves
1978: A Single Man
1979: Victim of Love
1980: 21 at 33
1981: The Fox
1982: Jump Up!
1983: Too Low for Zero
1984: Breaking Hearts
1985: Ice on Fire
1986: Leather Jackets
1988: Reg Strikes Back
1989: Sleeping with the Past
1989: Complete Thom Bell Sessions
1992: The One
1993: Duets
1995: Made in England
1997: The Big Picture
2001: Songs from the West Coast
2004: Peachtree Road
2006: The Captain & the Kid

NameReginald Kenneth Dwight

AliasElton John

Geboren am25.03.1947

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortMiddlesex (GB).

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