Biografie

James Garner

Der US-amerikanische Schauspieler und Produzent feierte seinen Durchbruch 1957 mit der Westernserie "Maverick". In seiner Karriere stand er fortan mit den erfolgreichsten Kollegen Hollywoods vor der Kamera. International populär wurde er jedoch durch die amerikanische TV-Serie "Detektiv Rockford - Anruf genügt". In seinen Rollen verkörperte er stets den harten und maskulinen Typ. Zum Hollywood-Star avancierte James Garner 1981 an der Seite von Julie Andrews in dem Musical "Victor und Victoria". In gleicher Besetzung spielten Garner und Andrews das Stück auch am Broadway. Zu weiteren erfolgreichen Filmen zählen "36 Stunden", "Ein Präsident für alle Fälle" und "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern"...
James Garner, mit bürgerlichem Namen James Baumgarner, wurde am 7. April 1928 in Norman im US-Bundesstaat Oklahoma geboren.

Er wuchs in Los Angeles als jüngster von drei Söhnen auf. Im Alter von vier Jahren wurde er durch den Tod seiner Mutter Halbwaise. Er lebte darauf mit seinen Brüdern zunächst bei seiner Großmutter. Nachdem der Vater in zweiter Ehe verheiratet war, kehrten die Kinder zu ihm zurück. Nach dem Abschluss der Highschool meldete sich Garner zur Handelsmarine. Er wurde zur Armee eingezogen und im Korea-Krieg eingesetzt. Nach seiner Rückkehr studierte er Betriebswirtschaft. Das Studium brach er jedoch ab, um an der Berghof Schule in New York das Fach der Schauspielerei zu erlernen.

Er übernahm nun verschiedene kleine Film- und Fernsehrollen, erstmals als Statist in Edward Dmytryks "Die Caine war ihr Schicksal" (1954). 1956 heiratete er Lois Clarke. Clarke brachte ihre Tochter Kimberley mit in die Ehe, Garner war bereits Vater von Tochter Greta. Seinen Durchbruch feierte er mit der Western-Fernsehserie "Maverick" (1957 bis 1960), in der er die Hauptrolle verkörperte. 1961 arbeitete er mit Kim Novak für die Komödie "Sexy! - Männer gehören an die Leine" zusammen. 1962 folge die Komödie "Was diese Frau so alles treibt" mit Doris Day.

Garner avancierte damit zum raubeinigen aber aufrichtigen Hollywood-Star. Gemeinsam mit Steve McQueen und Richard Attenborough stand er 1963 für den Kriegsfilm "Gesprengte Ketten" vor der Kamera. Mit Universal Studio produzierte Garner im Jahr 1964 den Film "The Art of Love" und "36 Stunden". Kurz darauf spielte er in dem Streifen "Die fünf Geächteten". Von 1974 bis 1980 spielte er die Hauptrolle der TV-Serie "Rockford - Anruf genügt". Den erfolgreichsten Film drehte er im Jahr 1981 mit "Victor und Victoria" an der Seite von Julie Andrews. Die Komödie im Paris der 1930er Jahre verschaffte ihm höchstes Lob, doch eine erwähnenswerte Auszeichnung hatte Garner nicht erhalten.

Es folgten weitere Arbeiten, auch mit namhaften Kollegen wie Mel Gibson oder Jack Lemmon. Garner wurde jedoch beim Publikum zumeist mit dem "Detektiv Rockford" assoziiert. 1977 und 1986 wurde er indes mit dem "Emmy Award" ausgezeichnet. 1988 entstand mit Bruce Willis die Komödie "Sunset". In den 1990er Jahren folgten Filme wie "Maverick" mit Mel Gibson und Jodie Foster, "Ein Präsident für alle Fälle" mit Jack Lemmon und Dan Aykroyd oder "Zauber einer Winternacht" mit Julie Andrews. 2002 wirkte er in der TV-Serie "First Monday" mit und in der Kino-Komödie "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern".

Im Jahr 2004 erhielt er den "Screen Actors Guild Life Achievement Award". 2006 stand er für "The Ultimate Gift" vor der Kamera.
1957: Von Panzern überrollt (Darby's Rangers)
1957: Sayonara (Sayonara)
1959: Geheimkommando im Pazifik (Up Periscope)
1961: Sexy! – Männer gehören an die Leine (Boys' Night Out)
1961: Infam (The Children's Hour)
1962: Was diese Frau so alles treibt (The Thrill of it All)
1963: Gesprengte Ketten (The Great Escape)
1963: Eine zuviel im Bett (Move over, Darling)
1963: Getrennte Betten (The Wheeler Dealers)
1964: Nur für Offiziere (The Americanization of Emily)
1964: 36 Stunden (36 Hours)
1965: Duell in Diablo (Duel at Diablo)
1966: Grand Prix (Grand Prix) – Regie: John Frankenheimer
1967: Die fünf Geächteten (Hour of the Gun)
1968: Der Dritte im Hinterhalt (Marlowe)
1968: Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe
1970: Latigo (Support your local gunfighter)
1972: Die Spur der schwarzen Bestie
1973: Ein Kamel im wilden Westen (One Little Indian)
1974: Südsee-Cowboy (The Castaway Cowboy)
1981: Victor/Victoria (Victor/Victoria) – Regie: Blake Edwards
1984: Der Tank (Tank)
1985: Die zweite Wahl - Eine Romanze (Murphy's Romance)
1988: Sunset – Dämmerung in Hollywood (Sunset)
1990: Decoration Day (Fernsehserie)
1992: Ein ehrenwerter Gentleman (The Distinguished Gentleman)
1993: Feuer am Himmel (Fire in the sky)
1994: Maverick (Maverick)
1996: Ein Präsident für alle Fälle (My Fellow Americans)
1997: Dead Silence
1998: Im Zwielicht (Twilight)
1999: Zauber einer Winternacht (One special night)
2000: Space Cowboys (Space Cowboys)
2000: Gnadenloses Duell (The Last Debate)
2001: Atlantis (Atlantis: The Lost Empire) (Synchronstimme)
2002: Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern
2004: Wie ein einziger Tag (The Notebook)
2006: Das ultimative Geschenk (The Ultimate Gift)
James Garner
c/o PMK/HBH
8500 Wilshire Boulevard
Suite 700
Beverly Hills, CA 90211
USA

NameJames Baumgarner

AliasJames Garner

Geboren am07.04.1928

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortNorman, Oklahoma (USA).

Verstorben am19.07.2014

TodesortLos Angeles, CA. (USA).