Biografie

Steve McQueen

Der US-amerikanische Schauspieler begeisterte das internationale Kinopublikum durch seine gelungene Darstellung des stillen Anti-Helden. In zahlreichen Actionfilmen mimte Steve McQueen den konsequenten und wenn nötig brutalen Einzelgänger. Zur Perfektion brachte der Charakterdarsteller diesen Typen in Filmen wie "Gataway" (1972) oder "Papillon" (1973). Zu den weiteren Etappen seiner Karriere, in der McQueen zur Legende des Films aufstieg, zählen Titel wie "Die glorreichen Sieben" (1960), "Die Lady und der Tramp" (1965), "Bullitt" (1968) oder "Le Mans" (1971). Für "Kanonenboot am Yangtse-Kiang", erhielt er 1966 eine "Oscar"-Nominierung als bester Schauspieler...
Steve McQueen wurde am 24. März 1930 als Terence Steven McQueen in Beech Grove, Indianapolis, USA, geboren.

Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und wurde von seinem Vater in ein Heim für schwer erziehbare Kinder verbracht. Nachdem er das Heim verlassen hatte, wechselte McQueen ständig seine Jobs und diente schließlich drei Jahre in der Armee. Ab 1952 besuchte er das Neighborhood Playhouse in New York, um Schauspieler zu werden. Drei Jahre später schaffte McQueen seinen Durchbruch als Theaterschauspieler in dem Broadway-Stück "A Hatful of Rain". Sein Leinwanddebüt feierte er ein Jahr später in "Die Hölle ist in mir" neben Paul Newman.

Im Jahr 1958 folgte für McQueen die erste Hauptrolle in dem Science-Fiction-Klassiker "Blob - Schrecken ohne Namen". Er war dann in der TV-Serie "Der Kopfgeldjäger" zu sehen und schaffte 1960 den großen Durchbruch durch seine Darstellungen in dem Western "Die glorreichen Sieben" und in dem Kriegsfilm "Gesprengte Ketten". McQueen gründete dann seine eigene Produktionsfirma und verwirklichte Filme wie "Die Lady und der Tramp" oder "Thomas Crown ist nicht zu fassen". In den 1960er Jahren erreichte McQueen den Höhepunkt seiner Schauspielkarriere.

Er spielte in "Cincinnati Kid", "Nevada Smith" und in "Kanonenboot am Yang-Tse-Kiang", wofür er 1966 eine "Oscar"-Nominierung als bester Schauspieler erhielt. Bei den Dreharbeiten zu "Bullitt" bestand McQueen darauf, seine Stunts selbst zu drehen, wodurch er endgültig zum Super-Star aufstieg. In den 1970er Jahren waren McQueens Filme, wie etwa der Rennfahrerfilm "Le Mans", "Junior Bonner", "Getaway", "Papillon" und "Flammendes Inferno", Kassenschlager. Danach verschwand der Schauspieler für vier Jahre von der Leinwand.

Seine ungewöhnlichste Rolle spielte McQueen 1978 in "Ein Volksfeind", einer Verfilmung von Henrik Ibsens gleichnamigem Theaterstück, das im Norwegen des Jahres 1880 spielt. McQueen mit buschigem Vollbart warnt als Arzt "Dr. Thomas Stockmann" vor unsauberem Wasser und wird deswegen zum Volksfeind erklärt. Er war danach nur noch in drei Filmen zu sehen und hatte mit seiner Krebserkrankung zu kämpfen. Seine letzte Rolle spielte McQueen 1980 als Kopfgeldjäger in dem Krimi "Jeder Kopf hat seinen Preis".

McQueen war mit den Schauspielerinnen Neile Adams und Ali MacGraw verheiratet. Beide Ehen wurden geschieden.

Steve McQueen starb am 7. November 1980 während einer Krebsoperation im mexikanischen Juárez an Herzversagen.
1958 - Blob - Schrecken ohne Namen

1959 - Wenn das Blut kocht

1960 - Die Glorreichen Sieben

1962 - Heiratsmaschine

1963 - Gesprengte Ketten

1964 - Die Lady und der Tramp

1965 - Cincinnati Kid

1966 - Nevada Smith

Kanonenboot am Yangtse-Kiang

1968 - Bullitt

Thomas Crown ist nicht zu fassen

1969 - Der Gauner

1970 - Le Mans

1972 - Junior Bonner

The Getaway

1973 - Papillon

1974 - Flammendes Inferno

1979 - Tom Horn

1980 - The Hunter - Jeder Kopf hat seinen Preis

NameTerence Steven McQueen

AliasSteve McQueen

Geboren am24.03.1930

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortBeech Grove (USA).

Verstorben am07.11.1980

TodesortCiudad Juarez (Mexiko).