Biografie

Dan Aykroyd

Der kanadische Schauspieler, Regisseur und Produzent etablierte sich ab Mitte der 1970er Jahre in rund 40 Filmen als brillanter Komödiant des internationalen Kinos. Zum Star avancierte Dan Aykroyd als Mitbegründer der "Blues Brothers Band", deren Film in den 1980er Jahren zu einer der erfolgreichsten Produktionen des Jahrzehnts zählte. In seiner Karriere war er zumeist in komödiantischen Rollen zu sehen, in denen er als zuverlässiger Charakter Opfer humorvoller Handlungen wurde. Zu seinen populärsten Arbeiten zählen "Die Glücksritter", "Ghostbusters", "Schlappe Bullen beißen nicht", "Miss Daisy und ihr Chauffeur" und "My Girl"...
Daniel Edward Aykroyd wurde am 1. Juli 1952 in Ottawa, Ontario, Kanada, geboren.

Nach Abschluss der Highschool studierte er an der Carleton Universität von Ottawa. Hier trat er mit einem Studententheater erstmals auf. Dan Aykroyd kam Anfang der 1970er Jahre zur Second City Troupe, die in Toronto und Chicago auftrat. Dort begann auch seine Karriere. Er wechselte zum Fernsehen und war ab 1975 bei der neu ins Leben gerufenen Show "Saturday Night Live" als Darsteller und Autor beschäftigt. Dabei lernte er seinen Kollegen und Freund John Belushi kennen, mit dem er die "Blues Brothers Band" gründete und 1979 das Album "Briefcase Full Of Blues" herausbrachte.

Im Jahr 1980 entstand der Film "The Blues Brothers", der zu einem Kult-Streifen und zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahrzehnts avancierte. Im selben Jahr führe sie eine zehn Städte-Tour durch die USA. Es folgten das Live-Album "Made In America" sowie ein Auftritt der Blues Brothers im Film "1941 - Wo bitte geht's nach Hollywood?" von Steven Spielberg und in "Die verrückten Nachbarn". Seine Karriere gründete sich auf seine eigene Kreativität. So war er bei den Kino-Knüllern "Ghostbusters" (1984) mit Bill Murray und Sigourney Weaver als geistiger Vater und Co-Drehbuchautor beteiligt, genauso wie bei dem Streifen "Spione wie wir" aus dem Jahr 1985.

Sein komödiantisches Können stellte er in vielen weiteren Filmen unter Beweis, etwa an der Seite von Eddie Murphy in "Die Glücksritter", in "Coneheads" und in "Miss Daisy und ihr Chauffeur". Dieser Film brachte Aykroyd 1990 seine erste "Oscar"-Nominierung als "Bester Nebendarsteller" ein. Er spielte 1987 mit Tom Hanks in "Schlappe Bullen beißen nicht". In den 1990er Jahren entstanden Filme wie "Chaplin", "Sneakers - Die Lautlosen" mit Robert Redford, Sidney Portier, Ben Kingsley und River Phoenix, "Meine Stiefmutter ist ein Alien", "My Girl 2", "Tommy Boy", oder "Rainbow - Die phantastische Reise auf dem Regenbogen".

In Filmen wie "My Girl" zeigte er indes, dass er auch einfühlsame Rollen spielen konnte. Auch als Produzent und Regisseur trat Aykroyd in Erscheinung. 1986 war er für den TV-Film "One More Saturday Night" verantwortlich und 1991 gab er sein Regiedebüt mit dem Film "Valkenvania". 1990 erhielt er eine Nominierung für den Oscar als bester Nebendarsteller in "Miss Daisy und ihr Chauffeur", der als bester Film ausgezeichnet wurde. Aykroyd spielte in den folgenden Jahren nur noch in wenigen Filmen, wie etwa 2002 an der Seite von Britney Spears in "Not a Girl". 2004 stand er für "Verrückte Weihnachten" an der Seite von Tim Allen und Jamie Lee Curtis vor der Kamera. 2008 und 2009 folgten "War, Inc." und "Ghostbusters: The Video Game".

Mit seiner Familie zog er zurück ins heimische Kanada. Seit April 1983 ist Aykroyd mit der Schauspielkollegin Donna Dixon verheiratet, mit der er in "Dr. Detroit" und "Der Couch Trip" zu sehen war. Gemeinsam sind sie glückliche Eltern.
1975–1976: Coming Up Rosie (TV-Serie)
1975–2003: Saturday Night Live (TV-Serie)
1976: The Beach Boys: It's OK (TV-Kurzfilm)
1977: Things We Did Last Summer (TV-Kurzfilm)
1977: Love at First Sight
1978: The Rutles All You Need Is Cash (TV-Film)
1978: Grateful Dead: The Closing of Winterland (TV-Film)
1979: Mr. Mike's Mondo Video
1979: 1941 – Wo bitte geht's nach Hollywood
1980: Blues Brothers
1981: Steve Martin's Best Show Ever (TV-Kurzfilm)
1981: Die verrückten Nachbarn (Neighbors)
1983: Dr. Detroit (Doctor Detroit)
1983: Die Glücksritter (Trading Places)
1983: Unheimliche Schattenlichter (Twilight Zone: The Movie)
1984: Indiana Jones und der Tempel des Todes
1984: Ghostbusters – Die Geisterjäger
1984: Alles ist vergänglich (Nothing Lasts Forever)
1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night)
1985: Spione wie wir (Spies Like Us)
1987: Schlappe Bullen beißen nicht (Dragnet)
1988: Der Couch-Trip
1988: She's Having a Baby
1988: Ferien zu dritt (The Great Outdoors)
1988: Caddyshack II
1988: Meine Stiefmutter ist ein Alien (My Stepmother Is an Alien)
1989: Ghostbusters II
1989: Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy)
1990: Ärger mit Eduard (Masters of Menace)
1990: Der Harte und der Zarte (Loose Cannons)
1990: It's Garry Shandling's Show (Fernsehserie)
1991: Drei Wege in den Tod (Two-Fisted Tales), TV-Film
1991: Valkenvenia – Die wunderbare Welt des Wahnsinns
1991: Geschichten aus der Gruft, (TV-Serie)
1991: My Girl – Meine erste Liebe
1992: Showtime – Hilfe, meine Mama ist ein Star (This Is My Life)
1992: Sneakers – Die Lautlosen
1992: Chaplin
1993: Die Coneheads
1994: My Girl 2 – Meine große Liebe
1994: Die Nanny (TV-Serie)
1994: North – Eltern, nein danke!
1994: Undercover Cops (Exit to Eden)
1995: Tommy Boy – Durch dick und dünn
1995: Casper
1995: Unsere feindlichen Nachbarn (Canadian Bacon)
1995: Rainbow – Die phantastische Reise auf dem Regenbogen
1996: Immer Ärger mit Sergeant Bilko (Sgt. Bilko)
1996: Schwer verdächtig (Getting Away with Murder)
1996: Das große Basketball-Kidnapping (Celtic Pride)
1996: Minnesota (Feeling Minnesota)
1996: Ein Präsident für alle Fälle (My Fellow Americans)
1997: The Arrow (TV-Film)
1997: Ein Mann – ein Mord (Grosse Pointe Blank)
1997: Hör' mal, wer da hämmert (Home Improvement), (TV-Serie)
1997–1998: Ein Pastor startet durch (Soul Man), (TV-Serie)
1998: Blues Brothers 2000
1998: Susan's Plan
1999: Der Gauner mit dem Diamantenherz (Diamonds)
2000: Stardom
2000: Loser – Auch Verlierer haben Glück
2000: Haus Bellomont (The House of Mirth)
2000: Normal, Ohio (TV-Serie)
2001: Pearl Harbor
2001: Evolution
2001: Im Bann des Jade Skorpions
2001: Der goldene Riecher (On the Nose)
2001: Spinnen des Todes (Earth vs. the Spider), TV-Film
2002: Not a Girl – Crossroads
2002: Wer tötete Victor Fox? (Unconditional Love)
2002–2004: Immer wieder Jim (According to Jim), Fernsehserie
2003: Bright Young Things
2004: 50 erste Dates (50 First Dates)
2004: Intern Academy
2004: Verrückte Weihnachten (Christmas with the Kranks)
2004: Shortcut to Happiness – Der Teufel steckt im Detail
2006: Living with Fran (TV-Serie)
2007: Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme
2008: War, Inc.
2009: Ghostbusters: The Video Game

NameDaniel Edward Aykroyd

AliasDan Aykroyd

Geboren am01.07.1952

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortOttawa (Ontario, Kanada)