Biografie

Mel Gibson

Der US-amerikanische Schauspieler studierte am Sydney National Institute of Dramatic Art, ehe er eine steile Karriere in Hollywood vollzog. Als "Mad Max" gelang ihm 1979 der internationale Durchbruch im Filmgeschäft. Mel Gibson war darauf als sein eigener Produzent und Regisseur in allen Genres erfolgreich. Als Filmemacher und politischer Aktivist war er indes durch seine persönliche Haltung wiederholt Auslöser für kontroverse Diskussionen. Gibsons Film "Die Passion Christi" (2004) wurde vor allem wegen seiner Gewaltdarstellungen Anlass zum Protest von verschiedenen Seiten. Zu seinen populärsten Filmen zählen "Lethal Weapon", "Braveheart", "Der Patriot", "Was Frauen wollen" und "Machete Kills"...
Mel Gibson wurde am 3. Januar 1956 in Peekskill, New York (USA) geboren.

Gibson wurde als sechstes von zehn Kindern geboren. Ein elftes Kind wurde adoptiert. Im Alter von 12 Jahren zog er mit der Familie, auch als Reaktion auf den Vietnamkrieg, nach Sydney. Von daher stammt sein noch heute hörbarer australischer Akzent. Nach dem Abschluss der Highschool besuchte der früh an der Schauspielerei interessierte Mel Gibson das Sydney National Institute of Dramatic Art. Nach seiner Ausbildung gelang ihm im Jahr 1977 mit "Summer City" unmittelbar der Einstieg ins Filmgeschäft. Dennoch war Gibson mehr an der Bühnenschauspielerei interessiert und schloss sich der "South Australia Theater Company" an. Dort spielte er Rollen in Stücken von William Shakespeare oder in Arthur Millers Drama "Tod eines Handlungsreisenden". Seinen internationalen Durchbruch feierte er 1979 mit dem von George Miller inszenierten Kinofilm "Mad Max".

Nach dem großen Erfolg entstanden schon 1981 und 1985 die Fortsetzungen der Action-Reihe "Mad Max". Daneben folgten zahlreiche Filme, in denen er auch außerhalb des Actiongenres auf sich aufmerksam machte und sich damit einen Namen unter den großen Schauspielern Hollywoods erwarb. Am 7. Juni 1980 heiratete er die Zahnärztin Robin Moore. Gemeinsam wurden sie Eltern von sieben Kindern. 2009 wurde die Ehe geschieden. Seinen Durchbruch als Charakterdarsteller markierte 1982 Peter Weirs vielfach ausgezeichneter, melodramatischer Politthriller "Ein Jahr in der Hölle", in dem Mel Gibson als Auslandsreporter an der Seite von Sigourney Weaver zu sehen war. Ab 1986 entstanden vier Fortsetzungen von "Lethal Weapon", die ebenso zum Verkaufsschlager wurden. Ein weiterer Erfolg wurde "Maverick" aus dem Jahr 1994 mit Jodie Foster und James Garner sowie das Schottland-Epos "Braveheart" mit Sophie Marceau, das mit fünf "Oscars" ausgezeichnet wurde.

Für "Braveheart" wurde Gibson im Jahr 1995 als Produzent und Regisseur mit dem "Oscar" ausgezeichnet. Er wurde indes Mitbegründer der ICON Film Productions, mit denen er unter anderem im Jahr 2000 "Was Frauen wollen" produzierte. 2002 entstanden mit Mel Gibson die Filme "Wir waren Helden" und "Signs - Zeichen". Im März 2004 kam Mel Gibsons Regiewerk "Die Passion Christi" in die deutschen Kinos. Der Historienfilm begleitet die letzten zwölf Stunden im Leben Jesus Christus. Das Werk löste heftige Diskussionen bei Kirchen- und Glaubensvertretern aus. Verschiedene Gemeinden stellten Seelsorger zur Verfügung, die die Kinobesucher nach dem Ende des Filmes betreuten. Sein Regiewerk "Apocalypto", welches im Dezember 2006 in die Kinos kam, fand großen Zuspruch. Gibson verarbeitete in seiner Arbeit den Untergang der Maya-Kultur. Die Mayas existierten von ca. 2600 v. Chr. bis 1697 n. Chr., dem Zeitpunkt des Untergangs der letzten Maya-Stadt Tayasal.

Nach einer Beziehung mit der russischen Popsängerin Oksana Grigorieva wurde 2009 sein achtes Kind geboren. 2010 kehrte Gibson nach sieben Jahren Pause mit dem Film "Auftrag Rache" auf die Leinwand zurück. 2012 spielte er die Hauprolle im Action-Thriller "Get the Gringo".

1976 - The Sullivans (TV-Serie)
1977 - Ich hab Dir nie einen Rosengarten versprochen (I Never Promised You a Rose Garden)
1977 - Summer City
1979 - Mad Max
1979 - Tim
1980 - The Chain Reaction
1981 - Gallipoli – An die Hölle verraten
1981 - Punishment (TV-Serie)
1982 - Ein Jahr in der Hölle (The Year of Living Dangerously)
1982 - Mad Max 2 (The Road Warrior)
1982 - Attack Force Z
1984 - Die Bounty
1984 - Menschen am Fluss (The River)
1984 - Mrs. Soffel (Flucht zu dritt)
1985 - Mad Max 3 (Beyond Thunderdome)
1987 - Zwei stahlharte Profis (Lethal Weapon)
1988 - Tequila Sunrise
1989 - Brennpunkt L.A. (Lethal Weapon 2)
1990 - Air America
1990 - Der Vogel auf dem Drahtseil (Bird on a Wire)
1990 - Hamlet
1992 - Forever Young
1992 - Brennpunkt L.A. (Lethal Weapon 3)
1992 - Earth and the American Dream
1993 - Der Mann ohne Gesicht (The Man Without a Face)
1993 - The Chili Con Carne Club
1994 - Maverick
1995 - Braveheart
1995 - Pocahontas (Synchronstimme)
1996 - Kopfgeld (Ransom)
1997 - Fletchers Visionen (Conspiracy Theory)
1997 - FairyTale: A True Story
1997 - Fathers’ Day
1998 - Lethal Weapon 4
1999 - Payback – Zahltag
2000 - Chicken Run – Hennen Rennen(Chicken Run) (Synchronstimme)
2000 - Der Patriot (The Patriot)
2000 - The Million Dollar Hotel
2000 - Was Frauen wollen (What Women Want)
2002 - Signs – Zeichen
2002 - Wir waren Helden (We Were Soldiers)
2003 - The Singing Detective
2005 - Paparazzi


Produzent

1992 - Forever Young
1995 - Braveheart
2000 - The Three Stooges (TV)
2001 - Invincible – Die Liga der Unbesiegbaren (Invincible, TV)
2003 - The Singing Detective
2004 - Die Passion Christi (The Passion of the Christ)
2004 - Evel Knievel – Ein Leben am Limit
2004 - Family Curse (TV)
2004 - Paparazzi
2006 - Apocalypto
2008 - Under and Alone

Regie

1993 - Der Mann ohne Gesicht (The Man Without a Face)
1995 - Braveheart
2004 - Die Passion Christi (The Passion of the Christ)
2006 - Apocalypto

NameMel Columcille Gerard Gibson

AliasMel Gibson

Geboren am03.01.1956

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortPeekskill, New York (USA).