Biografie

Sigourney Weaver

Die US-amerikanische Schauspielerin Sigourney Weaver zählt zu den populärsten Darstellerinnen Hollywoods. Als "Alien"-Bekämpferin wurde sie 1979 über Nacht zum Weltstar. Sie begeisterte danach zwar auch in den Fortsetzungen des Sci-Fi-Streifens, überzeugte aber auch in Thrillern und Komödien. In ihren Paraderollen mimte sie die intelligente und durchsetzungsstarke Frau im maskulinen Umfeld. Die studierte Schauspielerin und mehrfache "Golden Globe"-Gewinnerin kümmert sich mit ihrer Produktionsfirma um Nachwuchsförderung und war immer wieder auf Theaterbühnen zu sehen...
Sigourney Weaver wurde am 8. November 1949 als Susan Alexandra Weaver in New York City, USA, geboren.

Medien und Schauspiel wurden ihr in die Wiege gelegt. Zum einen vom Vater, der in den fünfziger Jahren Präsident des NBC Television Network war, zum anderen von der Mutter, der britischen Schauspielerin Elizabeth Inglis. Aus Susan wurde schon im Teenager-Alter Sigourney. Den Namen gab sie sich selbst, inspiriert durch den F. Scott Fitzgeralds Roman "Der große Gatsby", in dem ein "Mrs. Sigourney Howard" Erwähnung fand. Weaver erlangte 1972 an der Stanford University einen Abschluss in Englisch und beendete 1974 ihre Ausbildung an der Yale School of Drama der Yale University in New Haven (Connecticut) mit dem Master of Fine Arts.

Die Schauspielerin startete zu dieser Zeit ihre Karriere auf Theaterbühnen, was eine große Leidenschaft von ihr blieb. Unter anderem spielte sie in Off-Broadway-Produktionen und in der Broadway-Produktion "Hurlyburly", wofür sie für einen "Tony"-Award nominiert wurde. Meist sah man sie in Dramen von Pinter, William, Feydeau und Shakespeare. 1977 konnte man Sigourney Weaver erstmals in einer kleinen Filmrolle sehen, als sie in Woody Allens "Stadtneurotiker" debütierte. Danach setzte sie allerdings schon zum Sprung an die Spitze der Filmwelt an. Regisseur Ridley Scott holte sich Weaver als Hauptdarstellerin "Officer Ripley" für seinen ersten "Alien"-Streifen, der die Schauspielerin 1979 über Nacht zum Star aufsteigen ließ.

Auch in den drei Fortsetzungen des schaurigen Science-Fiction-Spektakels kämpfte Sigourney Weaver gegen Aliens, obwohl sie immer wieder versichert hatte, sie werde nicht in den Fortsetzungen spielen. Die Millionen-Gagen überzeugten sie schließlich immer wieder. So entstanden 1986 "Aliens - Die Rückkehr", 1992 "Alien 3" und 1997 "Alien - die Wiedergeburt". Für "Aliens - Die Rückkehr" konnte sie eine "Oscar"-Nominierung verbuchen, bei "Alien 3" war sie als Co-Produzentin verantwortlich. Weitere "Oscar"-Nominierungen erhielt Weaver für ihre Rollen als Biologin "Dian Fossey" in "Gorillas im Nebel" und für ihren Auftritt als fiese Geschäftsfrau in "Die Waffen der Frauen". Für beide Filme konnte sie auch je einen "Golden Globe" gewinnen.

Film-Erfolge feierte Sigourney Weaver auch mit der Komödie "Ghostbusters", dem Thriller "Ein Jahr in der Hölle" mit Mel Gibson, als Präsidentengattin "Ellen Mitchell" in "Dave" mit Kevin Kline und in "Der Tod und das Mädchen" in der Rolle der "Paulina Escobar". Weaver gründete Mitte der 1990er Jahre in New York die Firma "Goat Cay Produktions", deren Aufgabe es sein soll, junge Bühnen-Talente auf dem Weg in die Filmindustrie zu unterstützen und dort zu etablieren. Große Anerkennung verdiente sich die Schauspielerin mit der Darstellung einer Autistin in der Tragikomödie "Snow Cake" aus dem Jahr 2006. 2009 stand sie als "Dr. Grace Augustine" in James Cameron's "Avatar - Aufbruch nach Pandora" vor der Kamera.

Sigourney Weaver ist mit dem Regisseur Jim Simpson verheiratet und Mutter einer Tochter.
1977 - Der Stadtneurotiker

1979 - Alien

1981 - Der Augenzeuge

1982 - Ein Jahr in der Hölle

1983 - Das Bombengeschäft

1984 - Ghostbusters

1985 - Eine Frau zum Verlieben

1986 - Half Moon Street

1986 - Aliens - Die Rückkehr

1988 - Gorillas im Nebel - Die Leidenschaft der Diane Fossey

1988 - Die Waffen der Frauen

1989 - Ghostbusters 2

1992 - Alien 3

1492 - Die Eroberung des Paradieses

1993 - Dave

1994 - Der Tod und das Mädchen

1995 - Copykill

1995 - Jeffrey

1997 - Der Eissturm

1997 - Alien - Die Wiedergeburt

1999 - Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall

2001 - Heartbreakers - Achtung: Scharfe Kurven

2002 - Cuba Libre - Dümmer als die CIA erlaubt

2003 - The Guys

2003 - Das Geheimnis von Green Lake

2004 - The Village - Das Dorf

2005 - Imaginary Heroes

2006 - Snow Cake

2006 - Infamous

2006 - The TV Set

2007 - Girl in the Park

2008 - 8 Blickwinkel (Vantage Point)

2008 - Abgedreht (Be Kind Rewind)

2008 - Baby Mama

2009 - Avatar – Aufbruch nach Pandora (Avatar)

2009 - Prayers for Bobby

2010 - Du schon wieder (You Again)
Sigourney Weaver
c/o ICM
8942 Wilshire Boulevard
Beverly Hills, California 90211, USA

NameSigourney Weaver

Geboren am08.11.1949

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortNew York (USA).