Biografie

Britney Spears

Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin feierte bereits im Teenager-Alter große Erfolge mit der Moderation der amerikanischen TV-Produktion "Mickey Mouse Club" (1993-1994). Der internationale Durchbruch gelang ihr mit der Hit-Single "Baby One More Time" (1999). Als kindlich charmante Künstlerin avancierte Britney Spears zu einer erfolgreichen Akteurin der Unterhaltungsindustrie. In weniger als zehn Jahren verkaufte die Sängerin mehr als 83 Millionen Alben. 2002 gab sie mit dem Film "Not a Girl - Crossroads" ihr Kino-Debüt. Zu ihren populärsten Hits zählen weiter "Born to Make You Happy" (1999), "Crazy" (1999), "Stronger" (2000), "Everytime" (2004), "Do Somethin'" (2005) und "Womanizer" (2008)...
Britney Jean Spears wurde am 2. Dezember 1981 in Kentwood, Louisiana, als Tochter des Bauunternehmers Jamie Spears und der Grundschullehrerin Lynne geboren.

Neben der Schule besuchte sie Ballett- und Tanzschulen und nahm erfolgreich an diversen Talentwettbewerben teil. Im Alter von acht Jahren bewarb sich Britney als Moderatorin für den amerikanischen "Mickey Mouse Club". Dort lehnte man sie zunächst ab. Darauf nahm sie mit der Unterstützung ihrer Mutter, die auch als Managerin fungierte, den Unterricht an der "Professional Performing Arts School" in New York auf. Es folgten zahlreiche Auftritte und Werbespots. In der 1991 aufgeführten Off-Broadway-Produktion von "Ruthless" erhielt sie ihre erste Bühnenrolle. 1992 bewarb sie sich als Elfjährige nochmals beim "Mickey Mouse Club" und wurde unter Vertrag genommen. Spears zog ins "Walt Disney World" nach Orlando, von dort aus begleitete sie zwei Jahre lang die TV-Sendung "Mickey Mouse Club".

Dort lernte sie auch ihren späteren Freund Justin Timberlake von der Pop-Gruppe *N SYNC sowie Christina Aguilera kennen. 1996 beteiligte sie sich kurzzeitig an einer Girl-Group, entschied sich aber schließlich doch für eine Solo-Karriere. Nach zahlreichen Verhandlungen mit Produzenten, erhielt sie bei "Jive Records" ihren ersten professionellen Plattenvertrag. Ihren internationalen Durchbruch feierte Britney Spears 1999 mit dem Titel "... Baby One More Time". Produziert wurde dieser Hit von Eric Foster White, der auch der Produzent von Whitney Houston und den "Backstreet Boys" war. "... Baby One More Time" erreichte auf Anhieb Platz Eins in den US-Charts, und die Single verkaufte sich in der ersten Woche über 100.000 Mal. Weltweit wurden es über 20 Millionen verkaufte Tonträger.

Dafür erhielt Britney Spears im Jahr 1999 beinahe alle bedeutenden Preise der Branche. Dieser große Erfolg setzte sich unter anderem mit Titeln wie "Don't let me be the last to know" und "Lucky" fort. Weiter erhielt sie im Mai 2000 in Monte Carlo die Auszeichnung "Shooting-Star" und den "World Music Award" als Künstlerin mit den meisten verkauften Alben. Bekannt wurde Britney vor allem mit ihren aufwendigen und technisch perfekten Bühnenshows. Schwebende Brücken, Feuerwerk oder virtuelle Doppelgängerinnen gehörten ebenso zu ihrer Show wie Regen auf der Bühne und freischwebende Tanzeinlagen. Dabei bewies das Aushängeschild des "Pepsi"-Konzerns stets vielseitige Interessen und Engagements. Mit ihrer "Britney Spears Foundation" unterstützte sie Musiktherapie und Kunsterziehung für Kinder aus schwierigen Verhältnissen.

Mit dem Album "Britney" verabschiedete sie sich von ihrem Teenie-Image. Die Videos der neuen Titel "I'm a Slave 4 U" und "I'm not a Girl, not yet a Woman" zeigen Britney Spears von einer "erwachsenen" Seite. Mit einer Cover-Version des Joan-Jett-Hits "I love Rock'n Roll" schlug sie auch härtere Töne an. Nicht zuletzt versuchte sie sich nun auch in der Filmbranche: Ihr erster Film "Not a Girl" (USA: "Crossroads") startete am 15. Februar 2002 in den USA und kam am 28. März 2002 in die deutschen Kinos. Ein großes Medieninteresse zog es nach sich, als sich Britney Spears und Pop-Ikone Madonna im September 2003 während der Übertragung der MTV Video Music Awards auf der Bühne küssten. Kurz darauf erschien mit Madonna die gemeinsame Single "Me Against The Music". Schlagzeilen machte sie durch ihre Blitzheirat am 3. Januar 2004 mit Jason Allen Alexander. Die Trauung mit ihrem Jugendfreund fand in einer Wedding Chapel in Las Vegas statt.

Die Annullierung wurde bereits zwei Tage später durchgeführt. Ihre zweite Ehe beging sie am 19. September 2004 in Los Angeles. Dort heiratete Britney ihren Verlobten Kevin Federline. Im November 2004 wurde Britney Spears mit dem "MTV Europe Music Award" als beste Sängerin ausgezeichnet. Nicht nur positive Stimmen wurden hingegen laut, als sie und ihr Mann Kevin für eine Reality-Show Einblicke in ihr Privatleben gaben. Am 14. September 2005 gebar sie durch eine Kaiserschnitt-Entbindung im Krankenhaus von Santa Monica Sohn Sean Preston Spears Federline. Der zweite gemeinsame Sohn Jayden James Spears Federline wurde am 12. September 2006 geboren. Nur wenig später wurde die Trennung von Kevin Federline bekannt gegeben. Darauf sorgte sie für Schlagzeilen, als sie sich in einem Friseursalon in Los Angeles ihren Kopf kahl rasierte und sich kurz darauf in einem Tattoo-Shop am Nacken und am rechten Unterarm tätowieren ließ.

Am 1. Oktober 2007 verlor sie das alleinige Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder an Kevin Federline. Am 31. Januar 2008 wurde Spears in das UCLA Medical Center zwangseingewiesen. Ihr Vormund wurde ihr Vater. Am 9. September gab sie ihr Comeback bei den MTV Video Music Awards 2007, sie stellte dort den Titel "Gimme More" vor. Für "Blackout" bekam sie bei den NRJ Music Awards am 26. Januar 2008 einen Award für das beste internationale Album. In den USA hatte die Single "Piece Of Me" bereits nach kurzer Zeit Gold-Status erreicht. Bei den MTV Video Music Awards 2008 gewann sie in den Kategorien "Best Female Video", "Best Pop Video" und "Video Of the year", die wichtigste Kategorie der VMAs, mit dem Video zur Single "Piece Of Me". Am 6. November 2008 setzte sie sich bei den MTV Europe Music Awards 2008 mit "Blackout" in der Kategorie "Album des Jahres" durch. Außerdem gewann sie auch den Preis in der zweiten Hauptkategorie "Best Act".

Am 27. November 2008 wurde sie mit dem "Bambi" in der Kategorie "Pop International" ausgezeichnet. Bei der Verleihung stellte Spears zudem den Titel "Womanizer" vor.
Album

1999 - ...Baby One More Time

2000 - Oops!... I Did It Again

2001 - Britney

2003 - In The Zone

2004 - Greatest Hits: My Prerogative

2005 - B In The Mix: The Remixes

2007 - Blackout

2008 - Circus



Singles

1998 - …Baby One More Time

1999 - Sometimes

1999 - (You Drive Me) Crazy

1999 - Born to Make You Happy

2000 - From the Bottom of My Broken Heart

2000 - Oops!... I Did It Again

2000 - Lucky

2000 - Stonger

2001 - Don't Let Me Be the Last to Know

2001 - I'm a Slave 4 U

2001 - I'm Not a Girl, Not Yet a Woman

2001 - Overprotected

2002 - I Love Rock 'N Roll

2002 - Anticipating

2002 - Boys (The Co-Ed Remix)

2002 - Me Against the Music

2004 - Toxic

2004 - Everytime

2004 - Outrageous

2004 - My Prerogative

2005 - Do Somethin'

2005 - Someday (I Will Understand)

2005 - And Then We Kiss

2007 - Gimme More

2007 - Piece of Me

2008 - Break the Ice

2008 - Womanizer
1991
Mickey Mouse Club (TV) 1991-1993

1999
The Famous Jett Jackson (TV)

1999
Sabrina - total verhext! (TV)

2000
Longshot - Ein gewagtes Spiel (Kino)

2002
Not a Girl – Crossroads (Kino)

2002
Austin Powers in Goldständer (Kino)

2005
Britney & Kevin: Chaotic (TV)

2006
Will & Grace (TV)

2008
How I Met Your Mother (TV)

2008
Sticky & Sweet Tour

2008
Britney: For the Record (TV)
1999
MTV Europe Music Awards: Best Female

1999
MTV Europe Music Awards: Best Pop Act

1999
MTV Europe Music Awards: Best Breakthrough Artist

1999
MTV Europe Music Awards: Best Song: ...Baby One More Time

2000
World Music Awards: World's best selling Pop Female Artist

2001
World Music Awards: World's best-selling Pop Female Artist

2001
World Music Awards: World's best-selling Dance Female Artist

2001
Echo: Künstlerin international

2002
MTV Asia Awards: Best Female Artist

2002
Hollywood Walk Of Fame

2002
Emmy Awards: Best Direction: Britney Spears: Live in Las Vegas

2002
Emmy Awards: Best Special Television: SNL

2004
MTV Europe Music Awards: Best Female

2005
Grammy Awards: Best Dance Recording: Toxic

2008
MTV Europe Music Awards: Album of the Year: Blackout

2008
MTV Europe Music Awards: Act of 2008

2008
MTV Video Music Awards: Video Of The Year: Britney Spears: Piece Of Me

2008
MTV Video Music Awards: Best Female Video: Britney Spears: Piece Of Me

2008
MTV Video Music Awards: Best Pop Video: Britney Spears: Piece Of Me

2008
Bambi: Pop International

NameBritney Spears

Geboren am02.12.1981

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortKentwood, Louisiana (USA).