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Andy Garcia
Der in Kuba geborene Schauspieler, Regisseur und Produzent zählt zu den profiliertesten und populärsten Darstellern der amerikanischen Filmindustrie. 1983 erfolgte sein Film-Debüt in "Das mörderische Paradies". Mit Brian de Palmas "The Untouchables" schaffte er 1987 den Durchbruch. Für "Der Pate - Teil 3" wurde er 1990 für den "Oscar" nominiert. Der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler war in weiteren Erfolgsfilmen meist als kühler Charakterkopf zu sehen, wie auch in "When a Man Loves a Woman" (1993), "Desperate Measures" (1998) oder "Ocean's Eleven, Twelfe und Thirteen"...
 
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Biografie
Andy Garcia, mit bürgerlichem Namen Andres Arturo Garcia-Menendez, wurde am 12. April 1956 im kubanischen Havanna als Sohn eines Anwaltes und einer Englischlehrerin geboren.

Im Alter von fünf Jahren flüchtete die Familie vor Fidel Castros Revolution in die USA. Sie ließ sich darauf in Miami Beach nieder. Andy Garcias Vater eröffnete einen Parfüm-Großhandel und baute das Unternehmen zu einem Millionen-Handel aus. Nach Abschluss der Highschool studierte Garcia an der "Florida International University" und spielte an kleinen Bühnen. Mit 22 Jahren zog er nach Los Angeles, spielte vier Jahre in einer Theatergruppe und war als Comedian tätig. Nebenbei verdiente er sein Geld mit Gelegenheitsjobs als Kellner und Möbelpacker.

Es folgten kleine Rollen beim Fernsehen und schließlich 1983 sein Film-Debüt in "Das mörderische Paradies". Es folgten Filme wie "8 Millionen Wege zu sterben", "Die Unbestechlichen" neben Kevin Costner und Robert De Niro sowie der Thriller "Black Rain" mit Michael Douglas. Im Jahr 1990 behauptete sich Garcia als Charakterdarsteller in Francis Ford Coppolas "Der Pate III". Für seine Rolle als Neffe von Al Pacino erhielt er eine "Oscar"-Nominierung als bester Nebendarsteller.

Weitere Rollen hatte er 1992 in Dustin Hoffmans "Rettungstaten", 1994 in Luis Mandokis "When a Man Loves a Woman - Eine fast perfekte Liebe" und 1995 in der Komödie "Das Leben nach dem Tod in Denver". 1993 debütierte Garcia als Regisseur mit seinem Dokumentar-Film "Cachao", einer Hommage an seine Heimat und den kubanischen Mambo. Er produzierte und inszenierte den Film selbst und erntete damit weltweit Anerkennung. Daraufhin brachte er mit seiner Firma "CineSom Productions" die ersten beiden Teile der "Cachao Master Sessions" heraus. Der erste Teil wurde 1994 mit einem "Grammy" geehrt.

Danach war Garcia 1996 in "Nacht über Manhattan" zu sehen, 1997 spielte er mit Laurence Fishburne im Gangsterfilm "N.Y.C. - Harlem " und mimte 1998 die Rolle eines Polizisten im Thriller "Desperate Measures". Andy Garcia wurde für seine Arbeit als Schauspieler und seinen Beitrag zur Völkerverständigung mit dem "Harvard University Foundation Award" ausgezeichnet. Im Hollywood-Star-Aufgebot der Action-Komödie "Ocean's Eleven" war er 2001 ebenfalls mit dabei. Neben ihm waren Matt Damon, Julia Roberts, George Clooney und andere zu sehen. Die Fortsetzung mit dem Titel "Ocean’s Twelve" kam 2004 in die Kinos.

Seine Fähigkeit als Charakterdarsteller konnte Andy Garcia eindrucksvoll in "Modigliani" (2005) unter Beweis stellen. Das Drama handelt von dem letzten Lebensjahr des Künstlers Amedeo Modigliani und dessen leidenschaftlichem Kräftemessen mit seinem erfolgreichsten Rivalen Pablo Picasso.

Andy Garcia ist mit der Exil-Kubanerin Maria Victoria verheiratet und hat mit ihr drei Töchter.
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Biografie
Filmografie
Kontaktadresse
Nachname: Garcia-Menendez
Vorname: Andres Arturo
Alias: Andy Garcia
Geburtsdatum: 1956-04-12
Geburtsort: Havanna, Kuba
Sternzeichen: Widder 21.03 - 20.04
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