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Robert De Niro
Der US-amerikanische Schauspieler, Produzent und Regisseur zählt zur Elite der internationalen Charakterdarsteller. Seinen Durchbruch feierte er 1974 als "Vito Corleone" in der Mario Puzo Roman-Verfilmung "Der Pate". Für seine mannigfaltigen schauspielerischen Fähigkeiten wurde Robert De Niro zweimal mit dem "Oscar" ausgezeichnet. Mit seiner Arbeit hatte er als Perfektionist wie kaum ein anderer Mime Einfluss auf den internationalen Film. Zu seinen populärsten Produktionen zählen "Taxi Driver", "Wie ein wilder Stier", "Es war einmal in Amerika", "Zeit des Erwachens" und "Heat"...
Biografie
Robert De Niro wurde am 17. August 1943 in New York City, Little Italy, als Sohn eines Kunstmalers geboren.

Robert De Niros Eltern ließen sich scheiden, als er zwei Jahre alt war. Die Mutter übernahm seine Erziehung. Aufgewachsen ist De Niro in ärmlichen Verhältnissen. Er galt als wildes und ungestümes Kind. Ein Umstand, unter dem vor allem die schulischen Leistungen zu leiden hatten.

Seine Liebe zur Schauspielerei entdeckte er in der Schule bei den Proben für eine Theateraufführung. Ganz im Gegensatz zu seinem Naturell, lernte er wie besessen seinen Text als Cowardly Lion in "The Wizard of Oz". Das Publikum war begeistert von den schauspielerischen Leistungen des damals Zehnjährigen.

Mit 15 brach er die Schule ab und besuchte Seminare über Musik und Kunst. Er nahm privaten Schauspielunterricht und besuchte Workshops über Dramatik und Rhetorik. So vorbereitet, wurde er mit 17 Jahren und nach langer Bewerbungszeit endlich an der Stella Adler Conservatory, einer Schauspielschule in New York, angenommen.

Robert De Niro wurde Theaterschauspieler mit dem Schwerpunkt auf klassische Rollen. Schon nach kurzer Zeit konnte er sich einen Namen unter den vielversprechenden Nachwuchsschauspielern machen. Nur wenig später wurde De Niro auch für den Film entdeckt.

Zunächst spielte er kleine Nebenrollen. Doch das sollte sich schnell ändern, als er im Jahr 1973 für seine Arbeit in "Das letzte Spiel" und "Hexenkessel" von der Vereinigung der Filmkritiker in New York als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde. 1974 gelang ihm bereits der internationale Durchbruch als "Vito Corleone" in der Mario Puzo-Romanverfilmung "Der Pate II".

Diese Rolle teilte er sich mit Marlon Brando, der im ersten Teil der Trilogie von Francis Ford Coppola den "Vito Corleone" im Alter verkörperte. Die Hauptrolle spielte Al Pacino als "Michel Corleone". Für seine Darstellung des Jungen "Vito" wurde De Niro mit dem "Oscar" für die beste Nebenrolle bedacht.

In seinem unermüdlichen Schaffen stand er oft bis zu dreimal im Jahr für unterschiedliche Spielfilmproduktionen vor der Kamera. Seine Vorbereitungen auf seine Rollen dokumentierten seinen Perfektionismus. Für seine Hauptrolle in "Taxi Driver" 1975 mit Jodie Foster, betrieb er selbst Milieustudien als Taxifahrer, für seinen Part in "New York, New York", ebenso nach der Regie von Martin Scorsese, nahm er intensiv Saxophonunterricht.

Seine Identifikation mit dem Film bis zur Selbstaufgabe, fand einen Höhepunkt in der erneut "Oscar"-ausgezeichneten Rolle des Boxers "Jake La Motta" in "Wie ein wilder Stier", wofür De Niro in wenigen Monaten 50 Pfund Gewicht zulegte. 1976 heiratete er die Schauspielerin und Sängerin Diahnne Abbott in New York.

Im Jahr 1978 spielte er im Vietnam-Kriegs Drama "Durch die Hölle gehen" mit Meryl Streep. Mit über einem Duzend weiterer erstklassiger Spielfilme wie "Es war einmal in Amerika", "Die Unbestechlichen" oder "Angel Heart", behauptete sich De Niro an der Spitze der internationalen Charakterdarsteller.

Im Jahr 1988 gründete er gemeinsam mit Jane Rosenthal die Film- und Produktionsgesellschaft "Tribeca", die heute für anspruchsvolle Verfilmungen zu den führenden Unternehmen dieser Art in den USA zählt. Mit "Tribeca" entstanden eigene Produktionen wie der Titel "In den Straßen der Bronx", bei dem De Niro auch Regie führte, "Good Fellas" oder "Marvins Töchter" mit Leonardo DiCaprio.

Nach der Scheidung von seiner ersten Frau heiratete er im Jahr 1997 Grace Hightower, mit der er in Los Angeles lebt. Nachdem die erste Ehe kinderlos blieb, wurde im Jahr 1998 ein gemeinsamer Sohn geboren. Zu weiteren Arbeiten zählen die Beziehungs-Komödie "Meine Braut, ihr Vater und ich" und der Action-Thriller "15 Minuten Ruhm".

Im Jahr 2002 kamen die beiden Komödien "Showtime", in der Robert De Niro den humorlosen Detektiven "Mitch Preston" mimt, und "About A Boy oder: Der Tag der toten Ente", an der er als Produzent mitwirkte, in die deutschen Kinos. Im selben Jahr wirkte er als Mafioso "Paul Vitti" in der Fortsetzungskomödie "Reine Nervensache" mit.

Mit "Der gute Hirte" aus dem Jahr 2007 beleuchtete De Niro in seiner zweiten Regiearbeit die Anfänge des US-Geheimdienstes CIA zu Zeiten des Kalten Krieges. In den Hauptrollen verpflichtete er Matt Damon und Angelina Jolie.
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Biografie
Filmografie
Kontaktadresse
Nachname: De Niro
Vorname: Robert
Geburtsdatum: 1943-08-17
Geburtsort: New York (USA).
Sternzeichen: Löwe 23.07 - 23.08
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