Biografie

Haley Joel Osment

Der US-amerikanische Schauspieler avancierte als Kinderstar zu einem der populärsten Darsteller der USA. Sein Filmdebüt gab er 1994 als Sechsjähriger in dem TV-Film "Die Hölle auf Erden – Der Fall Laurie Kellogg". Mit Produktionen wie "Forrest Gump" (1994) oder "Bogus" (1996) behauptete er sich als Mime. Mit "The Sixth Sense" (1999) neben Bruce Willis, "Das Glücksprinzip" (2000) mit Helen Hunt und Kevin Spacey sowie dem Science-Fiction-Drama "A.I. - Künstliche Intelligenz" (2001) mit Jude Law nach Steven Spielberg, stieg Osment zum Star des internationalen Kinos auf. Schwärmend wurde er von Kritikern als Wunderkind des Films gehandelt. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen weiter "The Country Bears" (2002), "Löwen aus zweiter Hand" (2003) sowie "Home of the Giants" (2006)...
Haley Joel Osment wurde am 10. April 1988 in Los Angeles als Sohn einer Lehrerin und eines Schauspielers geboren.

Er wuchs in Los Angeles auf, wo er auch die Schule besuchte. Osment galt als sehr diszipliniertes Kind, das früh begann, sich mit gehobenen Märchenbüchern zurückzuziehen. Entdeckt wurde er 1993 im Alter von fünf Jahren. Mit seinen Eltern besuchte er einen Möbelladen, in dem ein Talentscout auf ihn aufmerksam wurde. Gesucht wurde ein Kind für eine "Pizza Hut" Werbekampagne.

Nach ersten Probeaufnahmen erhielt Haley den Auftrag, und mit den ersten Bildern die erschienen, schlossen die Amerikaner das süße Kind sofort in ihr Herz. Nun wurde er auch fürs Fernsehen interessant, und nach einem Casting erhielt er kurz darauf eine Rolle in der "Larry Sander Show" und anschließend in "Walker, Texas Ranger".

Hier machte er sich vor allem durch sein bisweilen professionelles Arbeiten, insbesondere bei den Regisseuren beliebt. Sein Spielfilmdebüt gab er 1994 als Sechsjähriger in dem TV-Film "Die Hölle auf Erden – Der Fall Laurie Kellogg". Nach weiteren Produktionen, wie der in Amerika beliebten "Jeff Foxworthy Show", vollzog er mit sechs Jahren in "Mixed Nuts" sein Kinodebüt.

Seinen populären Durchbruch hatte im selben Jahr an der Seite von Tom Hanks in "Forrest Gump". Hier verkörperte er in rührenden Szenen den Sohn von Forrest Gump, dessen Mutter Jenny an Aids starb. Fortan arbeitete Haley Joel Osment mit der Elite des internationalen Films zusammen. So 1995 in "For better or worse" mit Whoopi Goldberg oder 1996 an der Seite von Gérard Depardieu in "Bogus".

Für diese Arbeiten, sowie für weitere Fernsehproduktionen, wurde er 1997 mit zahlreichen nationalen Filmpreisen bedacht. Die endgültige Akzeptanz als Schauspieler erreichte er 1999 in dem Mystery-Thriller "The Sixth Sense" mit Bruce Willis. Osment wurde für die Rolle des "Cole Sear" für den "Oscar", den "Screen Actors Guild" sowie für den "Golden Globe" nominiert. Die Jury konnte es jedoch moralisch nicht vertreten, ein Kind mit derartigen Ehren zu bedecken.

Seine schulischen Leistungen hatten unter seiner Karriere nicht gelitten - er zählte zu den Klassenbesten. Neben seinen schauspielerischen Einsätzen wurde er eine gefragte Synchronstimme für Zeichentrickfilme. So begleitete er in den letzten Jahren auch die erfolgreichsten Walt Disney Produktionen.

Zum jungen Charakterdarsteller avancierte er mit dem Drama "Das Glücksprinzip" neben Helen Hunt und Kevin Spacey. Unter der Regie von Steven Spielbergs folgte 2002 das Science-Fiction-Drama "A. I. – Künstliche Intelligenz" an der Seite von Jude Law. 2002 folgte "The Country Bears". 2003 erschien der Abenteuerfilm "Löwen aus zweiter Hand" mit Michael Caine und Robert Duvall. 2006 stand er für "Home of the Giants" vor der Kamera.
1993 - Mixed Nuts

1994 - Lifesavers

1994 - Forrest Gump

1995 - For better or worse

1996 - Bogus

1996 - Mein Partner mit der heißen Braut

1999 - The Sixth Sense

2000 - Das Glücksprinzip

2001 - A.I. - Künstliche Intelligenz

2002 - The Country Bears

NameHaley Joel Osment

Geboren am10.04.1988

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortLos Angeles (USA).