Biografie

Christopher Walken

Der US-amerikanische Schauspieler zählt zu den größten Charakterdarstellern Hollywoods. Sein Schauspiel machte zahlreiche Independent- und Mainstream-Filme zu Meisterwerken. Christopher Walken gilt als begnadeter Showman, was er unter anderem in Musicals und Theaterstücken auslebte. In vielen seiner Rollen verkörperte er den psychisch labilen oder gewaltbereiten Typen. Für seine Nebenrolle in "Die durch die Hölle gehen" (1978) erhielt er neben Robert De Niro den "Oscar". Zu seinen erfolgreichsten Filmen gehören "Der Stadtneurotiker", "Pulp Fiction" und "Catch me if you can"...
Christopher Walken wurde am 31. März 1943 in Queens, New York, USA als Ronald Walken geboren.

Der Sohn eines Bäckers stieg schon als Kind ins Showgeschäft ein. Er spielte am Theater, sang und tanzte in Musicals und ersten TV-Liveshows. Mit siebzehn Jahren war er neben Liza Minnelli in "Best Foot Forward" zu sehen und kurz darauf in der Kazan-Inszenierung von MacLeishs J.B. am Broadway. 1970 kam Walkens Durchbruch in einer Nebenrolle in Sidney Lumets "Der Anderson Clan" an der Seite von Sean Connery. 1978 konnte Christopher Walken einen "Oscar" entgegen nehmen, der ihm für seine Nebenrolle als Vietnam-Veteran in "Die durch die Hölle gehen" überreicht wurde.

Walken avancierte zu einem der wandlungsfähigsten Schauspieler, was ihm Rollen in den unterschiedlichsten Genres sicherte. So spielte er einen Zuhälter in der Musical-Paraphrase "Tanz in den Wolken" (1981), einen US-Offizier in Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" (1994) und einen Mäuse-Killer in der Slapstick-Komödie "Mäusejagd" aus dem Jahr 1997. Im Laufe der Zeit bekam Walken das Image eines schrägen Einzelgängers. Er schaffte es vor allem in ausgefallenen Rollen zu begeistern. So auch 1980, als er einen Revolverhelden in "Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel" mimte.

Weitere Rollen hatte er in "Last Man Standing" (1996), "True Romance" (1993) und in Tim Burtons Action-Streifen "Batmans Rückkehr" aus dem Jahr 1992. Weiter entstanden Anfang der 1990er Jahre Filme wie "Judgement Day" oder "Miami Affairs". Dabei waren es nie die ganz großen Rollen, die Walken als Superstar etablierten, vielmehr die kleinen und doch wichtigen Charakterdarstellungen, die ihn auszeichneten. In seiner Filmographie finden sich eine Menge klangvoller Filmnamen, darunter "Der Stadtneurotiker" von Woody Allen, "Das Leben nach dem Tod in Denver", "God´s Army", "Eve und der letzte Gentleman" und "Sleepy Hollow".

Sein Können als Tänzer machte sich 2001 auch Star-DJ und Musiker Norman Cook alias Fatboyslim zu Nutze. Er konnte Christopher Walken für den Videoclip zu seinem Hit "Weapon of Choise" gewinnen. 2002 stand er für den dramatischen Kriminalfilm "Catch me if you can" vor der Kamera, der das Leben des legendären Hochstaplers und kreativen Betrügers Frank William Abagnale Jr. zum Gegenstand hatte. Das Jahr 2004 war ein arbeitsreiches für Christopher Walken, er war gleich in mehreren Produktionen vertreten, so auch in "Die Frauen von Stepford" und in "Neid" neben Ben Stiller. 2006 stand er für "Klick" und "Man of the Year" vor der Kamera. 2008 und 2009 folgten "Five Dollars a Day" und "Bruchreif".
1971 - Der Anderson-Clan
1976 - Ein Haar in der Suppe
1977 - Hexensabbat
1977 - Der Tanzpalast
1977 - Der Stadtneurotiker
1978 - Die durch die Hölle gehen
1979 - Tödliche Umarmung
1980 - Die Hunde des Krieges
1980 - Heaven's Gate
1981 - Tanz in den Wolken
1983 - Projekt Brainstorm
1983 - Dead Zone
1985 - Im Angesicht des Todes
1986 - Auf kurze Distanz
1987 - War Zone - Todeszone
1988 - Milagro - Krieg im Bohnenfeld
1988 - Der gestiefelte Kater
1988 - Biloxi Blues
1988 - Homeboy
1989 - Die Besucher
1990 - Der Trost von Fremden
1990 - King Of New York
1991 - McBain
1992 - Shadow Of Murder
1992 - Batmans Rückkehr
1992 - Judgement Day
1993 - Miami Affairs
1993 - True Romance
1993 - Wayne's World 2
1994 - Liebe und andere Geschäfte
1994 - Pulp Fiction
1995 - The Moviemaker
1995 - God's Army
1995 - Das Leben nach dem Tod in Denver
1996 - Celluloide
1996 - Basquiat
1996 - Last Man Standing
1997 - Touch - Der Typ mit den magischen
1997 - Händen
1997 - Ärger im Gepäck
1997 - Suicide Kings
1997 - Mäusejagd
1998 - Illuminata
1998 - Trance
1999 - Eve und der letzte Gentleman
1999 - Sleepy Hollow
2001 - Joe Dreck
2001 - America's Sweethearts
2002 - Catch me if you can
2003 - Liebe mit Risiko
2004 - Welcome to the Jungle
2004 - Die Frauen von Stepford
2004 - Mann unter Feuer
2004 - Neid
2005 - Die Hochzeits-Crasher
2005 - Domino
2006 - Ich, du und der andere
2006 - Klick
2006 - Man of the Year
2007 - Balls Of Fury
2008 - Five Dollars a Day
2009 - Bruchreif
Mr. Christopher Walken
c/o Mr. Gene Parseghium
127 W. 24th St., 7th Floor
New York 10011, USA

NameRonald Walken

AliasChristopher Walken

Geboren am31.03.1943

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortNew York, (USA).