Biografie

Liza Minnelli

Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin stand schon im Kindesalter mit ihrer Mutter Judy Garland auf der Bühne. Ihren Durchbruch feierte sie mit dem Film "Cabaret" (1972). Die Verkörperung der laszive Tänzerin "Sally Bowles", die ihr den "Oscar" bescherte, sollte zugleich ihre Paraderolle begründen. Auch in Charakterrollen wie in Martin Scorseses "New York, New York" (1977) an der Seit von Robert DeNiro konnte sich Liza Minnelli behaupten. Während ihr außerhalb der Bühne das private Glück versagt blieb, feierte sie fulminante Erfolge als Entertainerin mit Musicals und TV-Shows wie "Liza with a Z". Zu ihren populärsten Filmen zählen "Pookie" (1969) und "Das gibt’s nie wieder – That’s Entertainment" (1974) mit Fred Astaire, Bing Crosby und Gene Kelly...
Liza May Minnelli wurde am 12. März 1946 in Hollywood, Los Angeles, als Tochter des Schauspielers Vincente Minnelli und der Sängerin und Schauspielerin Judy Garland geboren.

Minnelli wuchs in Luxus und Prunk auf. Ihre Kindergeburtstage waren Partys mit Feuerschluckern und Zauberkünstlern. Ihre Eltern versuchten damit, die wenige Zeit, die sie für sie hatten, auszugleichen. Mit drei Jahren, 1949, hatte sie einen Auftritt mit ihrer Mutter im Kinofilm "Damals im Sommer". Sie besuchte in ihrer Kindheit verschiedene Privatschulen. Mit 15 spielte sie ihre erste große Bühnenrolle in "Tagebuch der Anne Frank" und ging damit auf US-Tournee. Im Alter von 16 Jahren begann sie das Schauspielstudium am Herbert-Berghof-Studio und ein Jahr später gab sie ihr Broadway-Debüt in "Best Foot Forward". 1964 trat Liza Minnelli gemeinsam mit ihrer Mutter im Londoner Palladium auf und sang ihre erste Schallplatte ein.

Minnelli spielte im Musical "Flora, The Red Menace" und bekam dafür 1965 den Debütantenpreis. Die erste Kinorolle folge für Liza Minnelli drei Jahre später in Albert Finneys "Ein erfolgreicher Blindgänger". Sie wurde berühmt und erhielt 1969 eine "Oscar"-Nominierung für ihre Rolle in Alan Pakulas "Pookie". Der Verband amerikanischer Varietékünstler wählte sie zum "Showstar des Jahres 1968". Zum Superstar aufgestiegen, erhielt sie für ihre Hauptrolle in Bob Fosses "Cabaret" 1972 einen "Oscar". Für ihren Fernsehauftritt "Liza With a Z" wurde sie mit einem "Emmy" ausgezeichnet. 1974 glänze sie an der Seite von Fred Astaire, Bing Crosby und Gene Kelly in "Das gibt’s nie wieder – That’s Entertainment". Sie stand 1975 in der Komödie "Abenteuer auf der Lucky Lady" mit Gene Hackman und Burt Reynolds vor der Kamera.

Im Jahr 1976 spielte sie in "Nur eine Frage der Zeit", in einem Film ihres Vaters. 1977 stand sie gemeinsam mit Robert De Niro in Martin Scorseses Film "New York, New York" vor der Kamera. 1980 wurde Minnelli mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Sie war in der Folge in nur wenigen Filmen zu sehen, wie 1984 in "Die Muppets erobern Manhattan". Indes glänzte sie 1984 in der Star-Rolle des Broadway-Musicals "The Rink". Privates Glück blieb Liza Minnelli indes versagt. Sie erlitt drei Fehlgeburten und litt seit Mitte der 1980er Jahre unter Alkohol- und Tablettensucht. 1984 ließ sie sich in die "Betty-Ford-Klinik" in Rancho, Kalifornien, einweisen. Zu der Zeit war sie bereits zum dritten Mal verheiratet. Ihre erste Ehe mit Peter Allen dauerte von 1967 bis 1972.

Die zweite Ehe mit dem Schauspieler Jack Haley jr. währte von 1974 bis 1979. Von 1979 bis 1992 war sie mit dem Bildhauer Mark Gero verheiratet. 2002 heiratete sie den Konzertproduzenten David Gest. Nach nur 16 Monaten trennte sich das Paar; die Scheidung wurde nach längeren Auseinandersetzungen aber erst im Februar 2007 vollzogen. 1987 gab sie ein dreiwöchiges Gastspiel in der New Yorker Carnegie Hall. Ebenso kam Liza Minnelli auf Deutschland-Tournee. In diesem Jahr stellte sie auch eine Fernsehdokumentation über ihren Vater vor und drehte mit Burt Reynolds "Rent-a-Cop". Gemeinsam mit Lewis Gilbert produzierte sie den Film "Stepping Out". 1991 startete sie dann eine Europatournee. Mitte der 1990er Jahre war sie wieder mehrfach auf der Leinwand zu sehen.

Minnelli spielte zum Beispiel in "Parallel Lives" (1994) und "West Side Waltz" (1995), widmete sich aber mehr der Fernseh-Arbeit. 2006 startete ihre zweite Europatournee, bei der sie sechs Konzerte in Deutschland gab. 2010 veröffentlichte Minnelli bei Decca Records ihr Studioalbum "Confessions". Im selben Jahr spielte sie in der Kinoproduktion "Sex & the City 2".
1963 - Best Foot Forward

1964 - Liza! Liza!

1965 - Flora, The Red Menace

1965 - It Amazes Me

1965 - Live At The London Palladium - Judy Garland

1966 - There Is A Time

1968 - Liza Minnelli

1969 - Come Saturday Morning

1970 - New Feelin'

1972 - Liza With A Z

1972 - Live At The Olympia In Paris

1973 - The Singer

1977 - New York, New York

1977 - The Act

1977 - Tropical Nights

1978 - Maybe This Time

1984 - The Rink

1987 - Liza Minnelli At Carnegie Hall

1989 - Results (produziert von den Pet Shop Boys)

1991 - Stepping Out

1992 - Live From Radio City Music Hall

1996 - Gently - mit Donna Summer

2000 - Minnelli on Minnelli - Live At The Palace

2001 - The Capitol Years

2002 - Liza's Back

2006 - Feat. "Mama" on My Chemical Romance - The Black Parade
1949 - In the Good Old Summertime

1954 - The Long, Long Trailer

1966 - Charlie Bubbles - Ein erfolgreicher Blindgänger

1969 - The Sterile Cuckoo

1970 - Tell Me That You Love Me, Junie Moon

1972 - Cabaret

1974 - Just One More Time

1974 - That's Entertainment!

1974 - Journey Back to Oz

1975 - Lucky Lady

1976 - Silent Movie

1976 - Nur eine Frage der Zeit

1977 - New York, New York

1981 - Arthur - Kein Kind von Traurigkeit

1983 - The King of Comedy

1984 - Die Muppets erobern Manhattan

1985 - That's Dancing

1987 - Pinocchio and the Emperor of the Night (Stimme)

1987 - Rent-a-Cop

1988 - Arthur 2: On the Rocks

1991 - Stepping out

1994 - Parallel Lives

1994 - A Century of Cinema (Dokumentation)

1995 - Unzipped (Dokumentation)

2006 - The OH in Ohio
Bühnenprogramme

1963
Best Foot Forward (Off-Broadway)

1964
The Fantasticks (Tour)

1964
Carnival (Tour)

1965
Flora the Red Menace (Broadway)

1974
Liza (one woman show, Broadway)

1975
Chicago (replacement for Gwen Verdon from Aug-Sep. 1975, Broadway)

1977
The Act (Broadway)

1978
Are You Now or Have You Ever Been? (Off Broadway)

1979
The Owl and the Pussycat (Martha Graham Ballet, London West End & Lincoln Centre, New York City)

1983
By Myself (one woman show, Los Angeles and London)

1984
The Rink (Broadway)

1997
Victor/Victoria (für Julie Andrews) (Broadway)

1999
Minnelli on Minnelli (Broadway)

2002
Liza's Back! (Broadway)
Liza Minnelli

c/o VOX Inc.s
5670 Wilshire Blvd.
#820, Los Angeles, CA 90036

United States

1965
US-Debütantenpreis für "Flora, The Red Menace"

1965
Tony Award für "Flora the Red Menance"

1968
"Showstar des Jahres" vom Verband amerikanischer Varietékünstler

1969
Oscar-Nominierung für "Pookie"

1972
Oscar für "Cabaret"

1973
Golden Globe für "Cabaret"

1973
BAFTA Award für "Cabaret"

1972
Emmy für "Liza With a Z"

1978
Tony Award für "The Act"

1986
Golden Globe für "A Time to Live"

1990
Grammy Award / Legend Award

NameLiza Minnelli

Geboren am12.03.1946

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortLos Angeles (USA).