Biografie

Bono

Der irische Musiker, Songwriter und Gitarrist wurde als Sänger und Frontmann der Rockband "U2" zum internationalen Star. Hauptsächlich während der 1980er und 1990er Jahre erreichte er weltweiten Ruhm, den er seither medienwirksam für politische Zwecke nutzt. So erreichte Bono auch eine Teilentschuldung einiger Entwicklungsländer. Für seine wohltätige Arbeit wurde Bono vom amerikanischen "Time"-Magazin zum Menschen des Jahres 2005 gekürt. Im selben Jahr organisierte Bono zusammen mit Bob Geldof die Wiederauflage von Live Aid unter dem Namen Live 8. Dies war ein weltumspannendes Rockkonzert unter dem Motto "Make Poverty History", das am 2. Juli 2005 gleichzeitig an zehn Orten der G8-Mitgliedstaaten sowie in Südafrika stattfand. Bisher wurde der Musiker mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert. 2014 erschien mit "Songs of Innocence" das 13. Studio-Album der Band...
Bono wurde als Paul Hewson am 10. Mai 1960 in Dublin geboren.

Schon im Jugendalter bekam Paul seinen Spitznamen "Bono Vox", lateinisch für "gute Stimme". Einige Zeit später kürzte er den Namen auf "Bono". Im Jahr 1974 starb seine Mutter. Er war zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt. Ihr widmete er später den Song "Tomorrow". Bono entdeckte seine Liebe zur Musik. Künstler wie Patti Smith, "Thin Lizzy" und "The Ramones" inspirierten ihn. Er sang gelegentlich für die Band "Virgin Prunes" und wechselte bald darauf zu einer neu gegründeten Band namens "Feedback". Aus dieser Band ging nach einigen Namensänderungen schließlich im Jahr 1977 "U2" hervor. Im März 1978 gewannen "U2" einen Talentwettbewerb an ihrer Schule. Daraufhin kam ein Vorspielen bei der irischen CBS-Vertretung zustande. 1980 kam das erste Album von "U2" auf den Markt. Das Debüt trägt den Namen "Boy" und fand nur wenig Beachtung. Nach nationalen Tourneen spielten sie im Februar 1981 als Vorgruppe der "Talking Heads". Hier begann der Aufstieg von "U2". Im August 1982 heiratete Bono seine Jugendliebe Alison Steward, und 1983 schafften "U2" den weltweiten Durchbruch mit dem dritten Album "War". Darauf enthalten sind Hits wie "Sunday Bloody Sunday" und "New Year’s Day".

Nach weiteren Alben folgte 1986 der Mega-Erfolg mit der LP "The Joshua Tree". Die Songs "Where The Streets Have No Name", "I Still Haven’t Found What I’m Looking For" und "With Or Without You" führten "U2" an die Spitze der internationalen Rocklandschaft. 1988 kam "Rattle And Hum" auf den Markt. Auf diesem Album experimentierten "U2" erstmals mit Folk- Music und Blues-Elementen. Im selben Jahr erschien ein Tournee-Film über die Band - er heißt ebenfalls "Rattle And Hum". 1989, am 29. Geburtstag Bonos, kam seine erste Tochter Jordan zur Welt. 1991 erschien "Achtung Baby". Es wurde in Berlin fertiggestellt. Im selben Jahr kam die zweite Tochter namens Eve zur Welt. 1993 erschien das Album "Zooropa". Als Gastmusiker spielte der Country-Star Johnny Cash den Titel "The Wanderer". 1995 veröffentlichte Bono den Song "Miss Sarajevo". Mit dem Erlös finanzierte er einen Dokumentarfilm über das Leben von Jugendlichen in der vom Krieg zerstörten Stadt. 1996 saß Bono an Bord der Privatmaschine des Rock-Stars Jimmy Buffet. Die Küstenwache von Montego Bay verwechselte die Maschine mit dem Flieger eines Drogenschmugglers und eröffnete das Feuer. Verletzt wurde niemand.

Von 1997 bis 1998 gingen "U2" auf Welttournee und spielten in den größten Arenen der Welt. In Reggio Emilia, Italien, kamen 150.000 Besucher, in London bei zwei Konzerten über 144.000. Bei der Popkomm in Köln bekamen "U2" einen "Kometen" verliehen. Im selben Jahr kam noch ein "MTV Europe Music Award" als "Bester Live Act" hinzu. 1999 kam Bonos drittes Kind mit dem Namen Elija Bob Patricius Guggi Q Hewson zur Welt. Sohn John Abraham folgte 2001. Bono setzte seine Popularität medienwirksam u.a. für die Entschuldung der Entwicklungsländer ein. So sprach unter anderem mit dem amerikanischen Präsidenten Bill Clinton, mit UN-Generalsekretär Kofi Annan, mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und mit Papst Johannes Paul II. Am Ende erreichte Bono einen Schuldenerlass von 100 Milliarden Dollar. 2000 erschien das Album "All That You Can Leave Behind" mit dem Megahit "Beautiful Day". Das ZDF verwendete den Song als Olympia-Jingle. Album und Single erreichten weltweit die Chartspitze. "U2" wurden für das Album mit mehreren "Grammys" ausgezeichnet. Im Juli 2001 erschien die Single "Elevation". Sie war der Titel-Track zum Hollywood-Film "Tomb Raider" mit Angelina Jolie. Bei den World Music Awards 2005 in Los Angeles wurden "U2" mit dem Preis für die "Bestverkaufenden Rock-Künstler" ausgezeichnet.

Bono organisierte 2005 zusammen mit Bob Geldof die Wiederauflage von Live Aid unter dem Namen Live 8. Dies war ein weltumspannendes Rockkonzert unter dem Motto "Make Poverty History", das am 2. Juli 2005 gleichzeitig an zehn Orten der G8-Mitgliedstaaten stattfand. Weltweit verfolgten fast 2 Milliarden Menschen das gigantische Spektakel, das für den Schuldenerlass der ärmsten Länder Afrikas kämpfte. In den Städten Berlin, London, Philadelphia, Rom, Paris, Moskau, Johannesburg, Cornwall, Tokio und Barrie fanden parallel Rock-Konzerte mit den größten Stars der Welt statt. Für seine wohltätige Arbeit wurde Bono, wie auch Bill Gates und dessen Frau Melinda, vom amerikanischen "Time"-Magazin zum Menschen des Jahres 2005 gekürt. Die Zeitschrift würdigte den Einsatz der Drei gegen Armut und Krankheit in Afrika. Das Ehepaar Gates finanziert mit seiner Stiftung Impfkampagnen, während Bono sich für weiteren Schuldenerlass für die ärmsten Länder der Welt einsetzt. Für sein politisches und soziales Engagement wurde Bono des Weiteren mit dem "Free Your Mind Award" (1999) ausgezeichnet, als "Europäer des Jahres 2001" gewählt, bekam die Auszeichnung "Ritter der französischen Ehrenlegion" im Jahr 2003 und erhielt die Ehrendoktorwürde der Universtity of Pennsylvania (2004).

Im Jahr 2007 erhielt er den Echo-Sonderpreis für globales Engagement. Im selben Jahr wurde er zum Knight Commander of the Order of the British Empire (KBE) erhoben. 2009 wurde er Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. Im Januar 2014 gewann Bono mit U2 und den Song "Ordinary Love" aus dem Film "Mandela – Der lange Weg zur Freiheit" den Golden Globe. Im selben Jahr erschien mit "Songs of Innocence" das 13. Studio-Album der Band.
Album


1980 - Boy
1981 - October
1983 - War
1983 - Under A Blood Red Sky
1984 - The Unforgettable Fire
1985 - Wide Awake In America
1987 - The Joshua Tree
1988 - Rattle And Hum
1991 - Achtung Baby
1993 - Zooropa
1997 - Pop
1998 - The Best Of 1980-1990
2000 - All That You Can´t Leave Behind
2002 - The Best Of 1990-2000
2004 - How To Dismantle An Atomic Bomb




Singles


1983 - New Year´s Day
1983 - Sunday Bloody Sunday
1984 - Pride (In The Name Of Love)
1985 - Fire
1987 - With Or Without You
1987 - I Still Haven´t Found What I´m Looking For
1987 - Where The Streets Have No Name
1988 - Desire
1988 - When Love Comes To Town
1991 - Unforgettable Fire
1991 - Mysterious Ways
1991 - The Fly
1992 - Even Better Than The Real Thing
1992 - One
1993 - Lemon
1993 - Stay (Faraway, So Close)
1994 - Angel Of Harlem
1995 - Hold Me, Thrill Me, Kiss Me
1996 - Discothèque
1997 - Please
1997 - Staring At The Sun
1997 - Last Night On Earth
1998 - If God Will Send His Angels
1998 - Sweetest Thing
2000 - Beautiful Day
2000 - Stuck In A Moment You Can´t Get Out Of It
2002 - Electrical Storm
2004 - Vertigo
2005 - Sometimes You Can´t Make It On Your Own
2005 - City Of Blinding Lights
2005 - All Because Of You

NamePaul Hewson

AliasBono

Geboren am10.05.1960

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortDublin (IR).