Biografie

Bob Geldof

Der irische Musiker entwickelte sich als Führkämpfer der "Dritten Welt" gegenüber den Westlichen Ländern zum einflussreichen Organisator mit internationaler politischer Anerkennung. Als Gründer der "Live 8" Konzerte, die 1985 und 2005 stattfanden, wurde Bob Geldof größtes Medieninteresse zuteil. Als Künstler war er für musikalische Welterfolge wie "I don't like Mondays" oder "Do they know it's Christmas" verantwortlich...
Robert Frederick Geldof wurde am 5. Oktober 1951 in Dun Laoghaire geboren.

Ins Licht der Öffentlichkeit trat Geldof Mitte der siebziger Jahre, als er als Sänger der "Boomtown Rats" einige musikalische Erfolge feierte. Zu den größter Hits jener Zeit zählte "I don't like Mondays". 1982 gab er ein kurzes schauspielerisches Gastspiel in der Hauptrolle des Musikfilms "The Wall" von Pink Floyd. Ab Mitte der 1980er Jahre engagierte sich der Musiker gegen die Hungersnot in Äthiopien. Zusammen mit dem Musiker Midge Ure von der Gruppe Ultravox schrieb er den Song "Do they know it's Christmas" und rief das Projekt "Band Aid" ins Leben, um Geld gegen den Hunger in Äthiopien zu sammeln.

Die erfolgreichsten Interpreten der USA schlossen sich seinem Gedanken an und beteiligten sich an dem Projekt. Die Single zum Projekt mit dem Titel "We are the World" wurde ein internationaler Hit. Animiert durch den Erfolg organisierte er 1985 das Konzert "Live Aid", welches ihm, neben dem finanziellen Erfolg für die Sache, die Ernennung zum Ritter durch Königin Elisabeth II. und eine Nominierung für den Friedensnobelpreis einbrachte. Bob Geldof war mit der britischen Fernsehmoderatorin Paula Yates verheiratet, mit welcher er drei Töchter hat. Sie verließ ihn für den Sänger Michael Hutchence von der Gruppe "INXS", mit dem sie auch eine Tochter hatte.

Nach dem Selbstmord von Michael Hutchence erstritt sich Geldof das Sorgerecht für seine Kinder. Nach dem Selbstmord von Paula Yates wurde er auch Vormund der Tochter von Yates und Hutchence, die bei ihm und ihren Halbschwestern aufwuchs. Seit 2000 setzt sich Bob Geldof wieder verstärkt und zusammen mit seinen Musikerkollegen, wie etwa Bono von U2, auch für den Schuldenerlass der Dritten Welt ein. 2005 organisierte er ein Konzert mit Namen "Live 8", welches als Neuauflage des legendären "Live Aid" Konzertes aus dem Jahr 1985 gilt. Es fand am 2. Juli 2005 im Hyde Park in London, sowie in Paris, Berlin, Rom, Philadelphia, Tokio, Johannesburg, Moskau und Barrie statt.

Am 31. Mai 2005 gab Organisator Geldof in einer Pressekonferenz erste Einzelheiten bekannt. Aufgrund seines Engagements möchte der norwegische Abgeordnete Jan Simonsen Geldof gerne 2006 erneut für den Friedensnobelpreis nominieren. Nach einer Umfrage des französischen Meinungsforschungsinstituts TNS galt Geldof im Juli 2005 für eine Mehrheit der befragten Franzosen, Briten und Deutschen nach Nelson Mandela, Mutter Teresa und Johannes Paul II. als "größter Mensch auf der internationalen Bühne". Anfang Oktober 2005 wurde Geldof in das Ranking der "European Heroes 2005" aufgenommen, mit dem das US-amerikanische Wochenmagazin "Time" insgesamt 37 Europäer auszeichnete.

Ende Oktober 2005 wurde Geldof mit dem "Man for Peace"-Preis der Gorbatschow-Stiftung ausgezeichnet. Zugleich erhielt er für seine neue DVD, die Aufzeichnung des "Live 8"-Konzertes, den Platin-Award für 50.000 verkaufte DVDs. Auch bei der Verleihung der Goldenen Kamera im Februar 2006 wurde Sir Bob Geldof mit einem Ehrenpreis in der Kategorie Musik geehrt. Seine musikalische Karriere verfolgt Bob Geldof als Solokünstler. Er hat bereits mehrere Alben veröffentlicht. Seit 1996 ist er mit der französischen Schauspielerin Jeanne Marine liiert. Er ist Vater der vier Töchter Fifi Trixibelle, Peaches, Pixie und Tiger Lily.

NameRobert Frederick Geldof

AliasBob Geldof

Geboren am05.10.1951

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortDun Laoghaire (Irland).