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Grace Patricia Kelly wurde am 12. November 1929 in Philadelphia (Pennsylvania, USA) geboren.
Als Tochter einer erfolgreichen Unternehmerfamilie wuchs sie in wohlhabenden Verhältnissen auf. Ein Onkel des späteren Stars von Hollywood und Monaco war der Bühnenschauspieler Walter Kelly, ein anderer der angesehene Schriftsteller und Pulitzer-Preisträger George Kelly. Sie besuchte zunächst die "Ravenhill Academy of the Assumption" in Philadelphia, dann die "Stevens School" in Chestnut Hill.
Mit 12 Jahren erhielt Kelly bereits Schauspielunterricht. Nach dem Highschool-Abschluss studierte sie von 1947 bis 1949 an der "American Academy of Dramatic Art" in New York. Ihrer Schönheit und Ausdrucksfähigkeit verdankte sie in jenen Studienjahren die ersten Engagements als Fotomodell und in Werbespots. 1949 feierte Kelly ihr Theaterdebüt in der Inszenierung "Der Vater" am New Yorker Broadway.
Bereits zwei Jahre später wurde sie vom Film entdeckt: Aufgrund ihrer Filmrolle in Henry Hathaways Psychodrama "Vierzehn Stunden" (1951) und ihrem Erfolg neben Gary Cooper in "Zwölf Uhr mittags" (1952) nahm sie die Filmgesellschaft MGM unter Vertrag. Zugleich setzte Kelly ihre Schauspielausbildung bei Sanford Meisner im Neighbourhood Playhouse fort.
Im Jahr 1953 erhielt sie eine "Oscar"-Nominierung für die Nebenrolle in John Fords Abenteuerfilm "Der tollkühne Jockey". Die schöne und von kühler Unnahbarkeit umgebene Schauspielerin zog die Aufmerksamkeit eines zunehmenden Kinopublikums auf sich. Für die Hauptrolle des im Jahr 1954 entstandenen Alkoholikerdramas "Ein Mädchen vom Lande" erhielt der Filmstar den "Oscar".
Im selben Jahr begann Grace Kelly mit ihrer Darstellung im Thriller "Bei Anruf Mord" ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Regisseur Alfred Hitchcock. Für den Meister des psychologischen Krimis glänzte die Schauspielerin ebenfalls 1954 in "Das Fenster zum Hof" mit James Stewart und 1955 in "Über den Dächern von Nizza" mit Cary Grant.
Im Jahr 1956 spielte Kelly ihre letzten Filmrollen in "Der Schwan", in dem auch Frank Sinatra mitwirkte, und in "Die oberen Zehntausend". Darauf brach Kelly ihre Karriere als Filmschauspielerin ab, um am 19. April Rainier III von Monaco zu heiraten, den sie in der mondänen Welt der französischen Riviera kennen gelernt hatte. Erste gemeinsame Bilder waren für ein französisches Journal entstanden.
Seit der rauschenden Hochzeit zog die Ehe der beiden Berühmtheiten in den folgenden Jahrzehnten wiederholt die Aufmerksamkeit der Weltpresse auf sich. Aus der Verbindung gingen die drei Kinder Caroline von Monaco, Albert von Monaco und Stéphanie von Monaco hervor. Sie engagierte sich in karitative Aufgaben, pflegte die höfische Etikette und betätigte sich als Künstlerin.
Grace Kelly rief den berühmten Rosenball ins Leben und die Blumenschau; sie organisierte Ballettabende, Konzerte und Wohltätigkeitsveranstaltungen. Die Fürstin lehnte indes fast alle Angebote für Bühne und Film ab. 1976 wählte man sie in den Aufsichtsrat des Filmstudios "20th Century Fox".
Fürstin Gracia Patricia Kelly von Monaco starb am 14. September 1982 an den Folgen eines Autounfalls in den Bergen von Monaco. Wie durch ein Wunder überlebte Tochter Stephanie das Unglück.
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