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Melanie Griffith wurde am 9. August 1957 als Tochter der Schauspielerin Tippi Hedren und dem Grundstücksmakler Peter Griffith in New York, USA, geboren.
Noch im Kindesalter zog Melanie Griffith mit ihrer Mutter nach Los Angeles, wo sie eine katholische Privatschule besuchte. Danach arbeitete sie als Model und studierte Schauspiel an der Hollywood Professional School. Erste schauspielerische Erfahrungen sammelte sie im Alter von 14 Jahren, als sie mit ihrer Mutter in "The Harrad Experiment" vor der Kamera stand.
Zu dieser Zeit zog sie bereits zu Hause aus und wohnte mit dem damals 22-jährigen "Miami Vice"- Star Don Johnson zusammen. Mit ihm war sie von 1975 bis 1978 und von 1989 bis 1995 zweimal verheiratet. Nach der ersten Scheidung verfiel Melanie Griffith in eine Drogen- und Alkoholabhängigkeit.
Ihre erste eigentliche Rolle hatte Melanie Griffith 1975 in "Die heiße Spur". Darin spielte sie eine junge, schöne Verführerin von Gene Hackman. Davor stand sie bereits in einer Reihe von Filmen vor der Kamera, so in "Lauter nette Mädchen" (1974), "Mann, bist du Klasse!" (1977), "Joyride" (1977) und "Die Maulwürfe von Beverly Hills" (1980).
Sie war außerdem in der TV-Serie "Carter County" zu sehen und verdingte sich in einigen TV-Filmen wie "Cowboy mit 300 PS" und "Und jetzt wird sie Soldat". Zu Beginn der 1980er Jahre legte sie eine schauspielerische Pause ein und studierte noch einmal ein Jahr in New York. Danach bekam sie - zurück in Los Angeles - die Hauptrolle in "Fear City - Manhattan 2 Uhr nachts" (1983).
Es folgten weitere Rollen in dem Psychothriller "Der Tod kommt zweimal" (1984) oder in "Gefährliche Freundin" (1986), die von Kritikern und vom Publikum mit viel Lob bedacht wurden. Nach einigen Filmen und harter Arbeit gehörte sie zu den gefragten Schauspielerinnen und wurde für die Titelrolle in dem Komödienhit "Die Waffen der Frauen" besetzt.
Darin zeigte sie 1988 als Sekretärin "Tess McGill", dass sie sich zur Wehr zu setzten wusste, vor allem gegen die eigene Chefin, gespielt von Sigourney Weaver. Für diese Rolle erntete sie den "Golden Globe" und die "Oscar"-Nominierung als "Beste Darstellerin". Im selben Jahr spielte sie neben Sänger und Schauspieler Sting in dem Thriller "Stormy Monday".
Weiterhin begeisterte sie das Publikum in "Fremde Schatten" (1990), "Fegefeuer der Eitelkeiten" (1990), "Blondinen küsst man nicht" (1992), "Taschengeld" (1993) und in "Nobody's Fool" (1994) mit Paul Newman und Bruce Willis.
Melanie Griffith avancierte zum Star und drehte unter der Regie von Abel Ferrera, Brian de Palma, Jonathan Demme, Robert Redford, Mike Figgis, Mike Nichols und John Schlesinger. Nach der zweiten Scheidung von Don Johnson heiratete Melanie Griffith 1986 den Schauspieler Antonio Banderas, mit dem sie Tochter Stella del Carmen bekam.
Griffith und Banderas standen 1995 auch gemeinsam in der Liebeskomödie "Two Much" vor der Kamera. Im Regiedebüt von Banderas, "Verrückt in Alabama", spielte Griffith eine Frau, die mit dem Kopf ihres toten Mannes unterwegs ist. Zu ihren folgenden Filmprojekten zählten unter anderem das Drama "Ein neuer Tag im Paradies" (1998), die Komödie "Verrückt in Alabama" (1999) oder die Satire "Cecil B." (2000).
Im Jahr 2002 war sie in der Fortsetzungskomödie "Stuart Little 2" in den deutschen Kinos zu sehen. 2003 stand sie für "Shade" und "Tempo" vor der Kamera. |
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