Biografie

James Cameron

Der kanadische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent war in seiner langen Karriere an einigen der größten US-amerikanischen Filmerfolge der letzten Jahrzehnte beteiligt. Seinen internationalen Durchbruch feierte er 1982 als Autor der Science-Fiction Geschichte "Terminator" mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Dabei gelang es James Cameron publikumswirksam visionäre Erzählungen glaubwürdig und unterhaltsam zu inszenieren. Insbesondere für neue Kameraführungen und virtuelle Effekte verdiente er sich internationales Ansehen. Mit "Titanic" produzierte er 1997 den wirtschaftlich erfolgreichsten Film der Geschichte (1,8 Mrd. Dollar). Diesen Erfolg übertraf er 2009 mit "Avatar" (2,7 Mrd. Dollar). Zu weiteren namhaften Arbeiten zählen "Aliens II", "Rambo II" und "True Lies"...
James Cameron wurde am 16. August 1954 in Kapuskasing im kanadischen Ontario geboren.

Cameron wuchs in Niagara Falls auf. Sein Vater war Elektroingenieur und seine Mutter war Malerin. Im Jahr 1971 zog er nach Brea im US-Bundesstaat Kalifornien, um dort am Fullerton College Physik zu studieren. Nebenher arbeitete er als Maschinist und LKW-Fahrer. Erst 16 Jahre später kam Cameron auf die Idee, seinen ersten Film zu drehen. Es entstand sein erster Kurzfilm, bei dem er beinahe alles selbst machte. Er war Produzent, Regisseur, Co-Autor, Cutter, Miniaturbauer, Kameramann und Supervisor für Spezialeffekte. Seine Arbeit brachte ihn zu Roger Cormans Filmfirma "New World Pictures", bei der er am Streifen "Sador - Herrscher im Weltraum" mitarbeitete.

Camerons Berufsziel lautete Regisseur. Er arbeitete sich schnell bei "New World Pictures" empor und verfasste bald sein erstes Skript. 1982 schaffte Cameron den Durchbruch, als er den Action-Thriller "Terminator" schrieb. Zwei Jahre dauerte es, bis er die Finanzierung für den Film zusammen bekam. Mit dem Streifen landete er auf Anhieb seinen ersten Welthit. Über 80 Millionen Dollar weltweit spielte der Film mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle ein. In der Zwischenzeit waren zwei weitere Drehbücher entstanden. Mit Sylvester Stallone hatte Cameron "Rambo II" geschrieben, und danach hatte er sich an die Arbeit zu "Aliens - Die Rückkehr" gemacht.

Beide Filme wurden erneut Megaseller, alleine "Rambo II" brachte über 250 Millionen Dollar in die Kassen. Camerons Film "Aliens - Die Rückkehr" erhielt sieben "Oscar"-Nominierungen, darunter auch eine für Sigourney Weaver als "Beste weibliche Hauptrolle". Ausgezeichnet wurde der Streifen für "Best Visual Effects" und "Best Sound Effects". Einen weiteren optischen Leckerbissen lieferte James Cameron mit dem Streifen "Abyss", in dem er neue Maßstäbe in Sachen visueller Effekte setzte. Diese Arbeit wurde mit einem "Oscar" belohnt und "Abyss" spielte über 110 Millionen Dollar ein. Nachdem er sich von seiner Frau, der Produzentin Gale Anne Hurde, scheiden ließ, heiratete Cameron im Jahr 1989 die Regisseurin Kathryn Bigelow.

Es folgten weitere Filmprojekte wie "Gefährliche Brandung" und "Terminator 2: Tag der Abrechnung" aus dem Jahr 1991. Die Computer-Animationen in "Terminator 2" waren von nie da gewesener Perfektion, und Camerons Film wurde sechsmal für den "Oscar" nominiert: in den Kategorien "Best Makeup", "Sound", "Visual Effects" und "Sound Effects Editing" gewann er jeweils die begehrte Statue. Der Film brachte alleine 500 Millionen Dollar an den Kinokassen ein, hinzu kamen noch Nebeneinkünfte durch Merchandising und Vermarktung von fast einer Milliarde Dollar. Außerdem bekam der Streifen weitere Auszeichnungen, darunter fünf "Saturn Awards" von der Academy Of Science Fiction, Fantasy And Horror und sechs "MTV Movie Awards". 1994 drehte Cameron die Action-Komödie "True Lies" mit Arnold Schwarzenegger und Jamie Lee Curtis.

Nachdem James Cameron bei "Strange Days" als Produzent fungiert hatte, drehte er im Jahr 1997 mit "Titanic" den bis dahin erfolgreichsten Film aller Zeiten. In den Hauptrollen spielten Leonardo DiCaprio und Kate Winslet, die durch den Streifen zum Superstar wurden. 1997 heiratete er Linda Hamilton, die Hauptdarstellerin seiner Terminator-Filme, nachdem die Ehe mit seiner vorigen Frau 1991 geschieden wurde. In der Komödie "Die Muse", die im Jahr 1999 in die deutschen Kinos kam, wirkte James Cameron als Schauspieler mit. 2000 heiratete er in fünfter Ehe Suzy Amis. 2003 und 2005 folgten die Produktionen "Ghosts of the Abyss" und "Aliens of the Deep". Für 237 Millionen Dollar produzierte er ab 2007 den 3D-Film "Avatar – Aufbruch nach Pandora".

"Avatar" wurde mit über 2,7 Milliarden Dollar Gewinn aus der Erstverwertung, der wirtschaftlich erfolgreichste Film der Welt.
1978 - Xenogenesis

1981 - Fliegende Killer - Piranha

1982 - Planet des Schreckens

1984 - Terminator

1984 - Rambo II - Der Auftrag

1986 - Aliens - Die Rückkehr

1989 - Abyss

1991 - Gefährliche Brandung

1991 - Terminator 2: Tag der Abrechnung

1994 - True Lies

1995 - Strange Days

1996 - Terminator 2 3D - Battles Across Time

1997 - Titanic

1999 - The Muse

2002 - Dark Angel (Serien-Finale)

2002 - Expedition: Bismarck

2003 - Ghosts of the Abyss

2005 - Aliens of the Deep
1984:
Bester Science-Fiction-Film, Saturn Awards, für Terminator

1984:
Bestes Drehbuch, Saturn Awards, für Terminator

1985:
Schlechtestes Drehbuch, Goldene Himbeere, für Rambo II - Der Auftrag

1987:
Beste Regie, Saturn Awards, für Aliens - Die Rückkehr

1987:
Bester Science-Fiction-Film, Saturn Awards, für Aliens - Die Rückkehr

1991:
Beste Regie, Saturn Awards, für Abyss - Abgrund des Todes

1992:
Beste Regie, Saturn Awards, für Terminator 2 - Tag der Abrechnung

1992:
Bester Science-Fiction-Film, Saturn Awards, für Terminator 2 - Tag der Abrechnung

1992:
Bestes Drehbuch, Bradbury Awards, für Terminator 2 - Tag der Abrechnung

1995:
Beste Regie, Saturn Awards, für True Lies - Wahre Lügen

1998:
Beste Regie, Oscar, für Titanic

1998:
Bester Film, Oscar, für Titanic

1998:
Bester Schnitt, Oscar, für Titanic

1998:
Beste Regie, Golden Globe, für Titanic

1998:
Bester Film - Drama, Golden Globe, für Titanic

1998:
Bester Film, MTV Movie Awards, für Titanic

1998:
Bester Filmregisseur, Golden Satellite Awards, für Titanic

1998:
Bester Film - Drama, Golden Satellite Awards, für Titanic

1998:
Beste Regie, Sierra Awards, für Titanic

1998:
Bester Film, Sierra Awards, für Titanic

1999:
Bester Film, Empire Awards, für Titanic

2010:
Beste Regie, Golden Globe, für Avatar – Aufbruch nach Pandora

2010:
Bester Film - Drama, Golden Globe, Avatar – Aufbruch nach Pandora

2010:
Bester Schnitt, Broadcast Film Critics Association Awards, für Avatar - Aufbruch nach Pandora

2010:
Bester Actionfilm , Broadcast Film Critics Association Awards, für Avatar - Aufbruch nach Pandora

NameJames Cameron

Geboren am16.08.1954

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortKapuskasing (CAN).