Biografie

Kate Winslet

Die britische Schauspielerin zählt zu den erfolgreichsten Darstellerinnen Hollywoods. Ihren internationalen Durchbruch hatte Kate Winslet in der Rolle der "Rose deWitt Bukater" in der mit elf "Oscars" ausgezeichneten Tragödie "Titanic" nach der Regie von James Cameron. Darauf avancierte sie in hoch anspruchsvollen Rollen zur Charakterdarstellerin mit beeindruckender Ausdruckskraft. Für ihre Rollen in "Sinn und Sinnlichkeit" (1995), "Titanic" (1998), "Iris" (2001), "Vergiss mein nicht!" (2004) sowie für "Little Children" (2006) wurde sie jeweils für den Oscar nominiert, mit dem sie schließlich für ihre überragende Darstellung in "Der Vorleser" (2008) als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet wurde...
Katherine Elizabeth Winslet wurde am 5. Oktober 1975 als Tochter der Theaterschauspieler Sally und Roger Winslet in Reading, England, geboren.

Ihre Großeltern mütterlicherseits leiteten ein Theater in Reading; ihr Onkel Robert Bridges war unter anderem im Musical "Oliver!" im Londoner West End ein gefeierter Star. Ihre jüngere und ältere Schwester, Beth und Anna Winslet, wurden ebenfalls als Schauspielerinnen tätig. Bereits im Alter von elf Jahren nahm sie an der Redroofs Theatre School in Maidenhead Schauspielunterricht. Indes spielte sie in Werbefilmen mit, unter anderem in einer Cornflakes-Werbung neben dem "Honey Monster". Weiter sammelte Winslet Bühnenerfahrung am Theater. Ihr Fernsehdebüt hatte sie in dem britischen Fernsehdrama "Shrinks" (1990), gefolgt von Auftritten in den Fernsehserien "Casualty" (1990), "Dark Season" (1991), "Get Back" (1992) und dem Fernsehfilm "Anglo-Saxon Attitudes" (1992).

Mit 17 Jahren bekam Winslet ihre erste Kino-Hauptrolle in Peter Jacksons Spielfilm "Heavenly Creatures", mit der sie international auf sich aufmerksam machte. 1995 hatte sie als "Marianne Dashwood" in Ang Lees Verfilmung von Jane Austens "Sinn und Sinnlichkeit" ihren Durchbruch. Sie spielte darin neben einer Reihe von erfolgreichen britischen Schauspielern wie Emma Thompson und Hugh Grant. Für ihre Darstellung wurde sie erstmals für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Die Rolle bescherte ihr auch einen "SAG-Award" sowie einen "BAFTA-Award" als "Beste Nebendarstellerin". Zur Charakterdarstellerin avancierte Winslet 1996 als "Ophelia" in der Verfilmung von "Hamlet" nach William Shakespeare.

Ein Jahr später festigte sie ihren Erfolg in der Rolle der "Rose deWitt Bukater", die sie neben Leonardo Di Caprio in "Titanic" spielte. Der Film machte sie zum Superstar und brachte ihr die zweite "Oscar"-Nominierung ein. Außerdem erhielt sie für ihre Darstellung einen "Golden Globe". Unterdessen wurde der Film die erfolgreichste Kinoproduktion aller Zeiten und mit elf Oscars, unter anderem als bester Film und für die beste Regie, ausgezeichnet. Am 22. November 1998 heiratete Kate Winslet den Schauspieler Jim Threapleton. Sie hatte ihn bei den Dreharbeiten zu ihrem Film "Marrakesch" kennen gelernt. Im Herbst 2000 kam die gemeinsame Tochter Mia zur Welt. Zwei Jahre später ließ sich Winslet wieder von Threapleton scheiden.

Nach zweijähriger Leinwand-Pause kehrte die Schauspielerin 2000 in die Kinos zurück, wo sie in dem umstrittenen Streifen "Quills - Macht der Besessenheit" zu sehen war. Danach spielte Winslet in "Enigma - Das Geheimnis". Einen weiteren Erfolg konnte sie 2001 mit ihrer Darstellung in "Iris" verbuchen, in dem sie die Schriftstellerin Iris Murdoch in deren jungen Jahren verkörperte. Die Rolle erhielt erneute eine "Oscar"-Nominierung als "Beste Nebendarstellerin". Ausgezeichnet wurde sie mit der Goldenen Kamera. 2001 nahm sie auch das Lied "What If" auf, um die Verkaufserlöse wohltätigen Einrichtungen zuzuführen. Das Stück erreichte in den britischen Charts den sechsten Rang und platzierte sich in mehreren Ländern auf Platz 1. Eine weitere Karriere im Musikgeschäft lehnte sie ab.

Am 24. Mai 2003 heiratete Kate Winslet den Regisseur Sam Mendes. Am 22. Dezember 2003 brachte sie ihren ersten gemeinsamen Sohn Joe in New York zur Welt. "Vergiss mein nicht!" bescherte Winslet erneut eine Oscar-Nominierung als "beste Hauptdarstellerin". Damit erhielt sie als erste Schauspielerin vier Oscar-Nominierungen vor dem 30. Geburtstag. In "Romance & Cigarettes" spielte sie mit James Gandolfini, Susan Sarandon und Christopher Walken und in "Das Spiel der Macht" mit Sean Penn, Jude Law sowie nochmals mit James Gandolfini. 2005 synchronisierte Winslet die Ratte "Rita" in der englischsprachigen Version des Animationsfilm "Flutsch und weg". Ende 2006 spielte sie in der Komödie "Liebe braucht keine Ferien" von Regisseurin Nancy Meyers.

Winslet und Cameron Diaz verkörperten zwei Frauen, die aus Liebeskummer eine Veränderung suchen und ihre Häuser und ihre Lebensverhältnisse tauschen. Anfang 2007 erhielt Winslet ihre fünfte Nominierung für einen "Oscar" in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" für den Film "Little Children" (2006). Zehn Jahre nach "Titanic" standen Kate Winslet und Leonardo DiCaprio 2007 wieder gemeinsam vor der Kamera. Unter der Regie von Winslets Ehemann Sam Mendes spielten beiden in dem Film "Zeiten des Aufruhrs". Im selben Jahr war Winslet unter der Regie von Stephen Daldry in der Verfilmung des Bestseller-Romans "Der Vorleser" von Bernhard Schlink zu sehen. Stephen Daldry führte Regie und David Hare schrieb das Drehbuch. Der Film wurde mit vielen deutschen Schauspielern wie Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara besetzt.

Im Jahr 2009 erhielt Winslet für die Rollen der "April Wheeler" in "Zeiten des Aufruhrs" und der "Hanna Schmitz" in "Der Vorleser" den Golden Globe Award als beste Hauptdarstellerin in einem Drama" und als "beste Nebendarstellerin". Bei der Oscar-Verleihung 2009 wurde sie für ihre Leistung in "Der Vorleser" als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Im November 2009 erhielt sie den "Bambi" in der Kategorie "Schauspielerin International".
1990: Shrinks (Fernsehfilm)

1991: Dark Season (Fernsehserie)

1992: Get Back (Fernsehserie)

1992: Anglo Saxon Attitudes (Fernsehfilm)

1994: Heavenly Creatures

1995: Knightskater (A Kid in King Arthur’s Court)

1995: Sinn und Sinnlichkeit (Sense and Sensibility)

1996: Herzen in Aufruhr (Jude)

1996: Hamlet

1997: Titanic

1998: Marrakesch (Hideous Kinky)

1999: Holy Smoke (Holy Smoke!)

2000: Quills – Macht der Besessenheit (Quills)

2001: Enigma – Das Geheimnis (Enigma)

2001: Iris

2001: Eine Weihnachtsgeschichte, Christmas Carol (Stimme)

2002: Das Leben des David Gale (The Life of David Gale)

2003: Plunge: The Movie

2004: Vergiss mein nicht! (Eternal Sunshine of the Spotless Mind)

2004: Wenn Träume fliegen lernen (Finding Neverland)

2005: Flutsch und weg (Flushed Away) (Stimme von Rita)

2005: Romance & Cigarettes

2006: Das Spiel der Macht (All the King’s Men)

2006: Little Children

2006: Liebe braucht keine Ferien (The Holiday)

2008: Der Vorleser (The Reader)

2008: Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road)
Kate Winslet
c/o PMK/HBH
8500 Wilshire Boulevard
Suite 700
Beverly Hills, CA 90211
USA
Oscar / Academy Awards

1995
Nominierung: Beste Nebendarstellerin für Sinn und Sinnlichkeit

1998
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Titanic

2001
Nominierung: Beste Nebendarstellerin für Iris

2004
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Vergiss mein nicht!

2006
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Little Children

2009
Beste Hauptdarstellerin für Der Vorleser


Golden Globe Award

1995
Nominierung: Beste Nebendarstellerin in einem Kinofilm für Sinn und Sinnlichkeit

1997
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin in einem Kinofilm (Sparte: Drama) für Titanic

2001
Nominierung: Beste Nebendarstellerin in einem Kinofilm für Iris

2004
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin in einem Kinofilm (Sparte: Komödie oder Musical) für Vergiss mein nicht!

2006
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin in einem Kinofilm (Drama) für Little Children

2009
Beste Hauptdarstellerin in einem Kinofilm (Drama) für Zeiten des Aufruhrs

2009
Beste Nebendarstellerin in einem Kinofilm für Der Vorleser


BAFTA British Academy of Film and Television Arts Awards

1995
Beste Nebendarstellerin für Sinn und Sinnlichkeit

2001
Nominierung: Beste Nebendarstellerin für Iris

2004
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Vergiss mein nicht!

2004
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Wenn Träume fliegen lernen

2006
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Little Children

2008
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Zeiten des Aufruhrs

2008
Beste Hauptdarstellerin für Der Vorleser


Screen Actors Guild Awards

1995
Beste Nebendarstellerin für Sinn und Sinnlichkeit

1997
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Titanic

2000
Nominierung: Beste Nebendarstellerin für Quills – Macht der Besessenheit

2004
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Vergiss mein nicht!

2006
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Little Children

2008
Nominierung: Beste Hauptdarstellerin für Zeiten des Aufruhrs

2008
Beste Nebendarstellerin für Der Vorleser


Empire Awards

1996
Beste britische Schauspielerin für Heavenly Creatures, (1994)

1998
Beste britische Schauspielerin für Hamlet, (1996)

1999
Beste britische Schauspielerin für Titanic, (1997)

2002
Beste britische Schauspielerin für Enigma – Das Geheimnis, (2001)

2005
Beste britische Schauspielerin für Vergiss mein nicht!, (2004)


Grammy Award

2000
Bestes gesprochenes Album für Kinder für Listen To The Storyteller von Graham Greene, Kate Winslet und Wynton Marsalis


Sonstige

2009
Bambi Schauspielerin International

NameKate Winslet

Geboren am05.10.1975

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortReading (Großbritannien).