Biografie

Elia Kazan

NameElia Kazan

Geboren am07.09.1909

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKonstantinopel (heute: Istanbul)

Verstorben am28.09.2003

TodesortNew York City (USA)

Elia Kazan

Der Sohn einer türkisch-amerikanischen Immigrantenfamilie avancierte in den 1930er und 1940er Jahren zu einem der anerkanntesten Bühnenregisseure am New Yorker Broadway. Als Filmregisseur verhalf Elia Kazan Schauspielern wie Marlon Brando und James Dean zu Weltruhm. Nach seinem letzten Regiewerk im Jahr 1976 widmete sich Elia Kazan hauptsächlich der Schriftstellerei und veröffentlichte insgesamt sieben Romane sowie seine Autobiografie. Zu den großen Erfolgsfilmen des Regisseurs zählten "Endstation Sehnsucht" (1951), "Die Faust im Nacken" (1954), "Jenseits von Eden" (1955) und "Der letzte Tycoon" aus dem Jahr 1976…
Elia Kazan wurde am 7. September 1909 in Konstantinopel (heute: Istanbul) geboren.

Mit seinen Eltern emigrierte er 1913 in die USA. Nach der Schule besuchte Kazan 1930 bis 1932 die Drama School in Yale. Im Anschluss daran war er als Schauspieler und Inspizient am Group Theatre in New York tätig. Mit der Filmwelt kam Kazan durch seine Mitwirkung an dem Kurzfilm "Pie in the Sky" erstmals 1934 in Kontakt. Daneben stieg er nun als Bühnenregisseur zu einem der bedeutendsten Broadway-Regisseure auf.

Im Jahr 1947 war er an der Gründung des Actors Studio in New York beteiligt, aus dem zahlreiche Hauptdarsteller seiner Filme hervorgingen. Sein Spielfilmdebüt legte Kazan 1945 mit dem Film "Ein Baum wächst in Brooklyn" vor. Seine nachfolgenden Filme "Tabu der Gerechten" (1947), der den "Oscar" für die Regie und als bester Film gewann, sowie "Pinky" (1949) thematisierten die gesellschaftlichen Probleme des Antisemitismus und Rassismus. 1951 brachte Kazan den Schauspieler Marlon Brando in seinem Film "Endstation Sehnsucht" groß heraus.

"Viva Zapata" (1952) erhielt eine "Oscar"-Nominierung für die Leistung Brandos. Im Zusammenhang mit seinen Aussagen vor dem House Unamerican Activities Committee (HUAC) geriet Kazan bei Kollegen und Freunden stark in die Kritik. Der Vorwurf, durch seine Aussagen anderen geschadet zu haben, verfolgte ihn während seiner weiteren Laufbahn. Kazans Gewerkschaftsdrama "Die Faust im Nacken" (1954) wurde gleich mit acht "Oscars" - abermals auch für Brando - ausgezeichnet.

Neben Marlon Brando verhalf der Regisseur auch James Dean zu Weltruhm: Dessen Mitwirkung an der John-Steinbeck-Verfilmung "Jenseits von Eden" (1955) wurde ein legendärer Erfolg. Nachdem sich Kazan in den 1960er Jahren endgültig vom Theater abgewandt hatte, drehte er eine Reihe persönlicher und autobiografisch eingefärbter Filme wie "Die Unbezwingbaren" (1963) und "Das Arrangement" (1969). Ein weiterer großer Erfolg wurde 1976 die F.-Scott-Fitzgerald-Verfilmung "Der letzte Tycoon" mit Robert De Niro, Robert Mitchum, Jeanne Moreau und Jack Nicholson.

Kazan schrieb auch selbst Romane, die dann die Vorlage seiner Filme bildeten. 1988 publizierte Kazan seine Autobiografie unter dem Titel "Elia Kazan: A Life". 1999 wurde der Regisseur für sein Lebenswerk mit einem Ehren-"Oscar" ausgezeichnet. "Der letzte Tycoon" war die letzte Regiearbeit Kazans. Als Schauspieler trat er noch 1988 in dem Film "Le Brouillard" auf. 2001 wirkte er noch als Drehbuchautor an "Diaspora" von Atom Egoyan mit.

Elia Kazan starb am 28. September 2003 in Manhattan, New York.
1934:
Pie in the Sky (Kurz)

1945:
A Tree Grows in Brooklyn

1947:
Gentleman's Agreement

1949:
Pinky

1951:
A Streetcar Named Desire

1952:
Viva Zapata!

1954:
On the Waterfront

1955:
East of Eden

1963:
America America

1969:
The Arrangement

1972:
The Visitors

1976:
The Last Tycoon

NameElia Kazan

Geboren am07.09.1909

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKonstantinopel (heute: Istanbul)

Verstorben am28.09.2003

TodesortNew York City (USA)

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