Biografie

Jack Nicholson

Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur feierte seinen Durchbruch in einer Nebenrolle von Dennis Hoppers "Easy Rider" (1969). Zum Charakterdarsteller avancierte er als aufsässiger Klinikpatient "McMurphy" in "Einer Flog über das Kuckucksnest" (1975), wofür er, sowie für "Besser geht’s nicht" (1998), mit dem "Oscar" für die Beste Hauptrolle ausgezeichnet wurde. Ebenso mit dem "Oscar" ausgezeichnet wurde seine Nebenrolle in "Zeit der Zärtlichkeit" (1983) an der Seite von Shirley MacLaine. Jack Nicholson gilt in seinem Spiel als Prototyp des impulsiven Antihelden mit provokativer Erotik. Zu seinen populärsten Arbeiten zählen Filme wie "Chinatown" (1974), "Shining" (1979), "Die Ehre der Prizzis" (1985), "About Schmidt " (2002) und "Was das Herz begehrt" (2003)...
Jack Nicholson wurde am 22. April 1937 in Neptune, New Jersey, geboren.

Hier wuchs er bei seinen Großeltern auf, die Jack jedoch glauben ließen, sie seien seine Eltern. Der Hintergrund war die sehr frühe Schwangerschaft seiner eigentlichen Mutter June, die sich nach Jacks Geburt als seine Schwester ausgab. All das erfuhr er jedoch erst 1974, im Alter von 37 Jahren, durch die Recherchen eines Reporters des "Time Magazine". Jack Nicholson besuchte die Schule in Neptune. Sein Talent für Schauspielerei zeigte er bereits hier in der Theatergruppe. Nachdem er mit 17 Jahren die High School beendet hatte, verließ er seinen Heimatort und ging nach Los Angeles, um bei Metro Goldwyn Mayer "MGM" eine Laufbahn als Bürobote zu starten. Während dieser Zeit arbeitete er auch als Statist, bis er erste kleinere Sprechrollen erhielt.

Um sich weiter auszubilden, nahm er privaten Schauspielunterricht und schloss sich der Theatergruppe "The Player's Ring" an. Noch während seiner Ausbildung erhielt er zahlreiche kleine Rollen in Horror-Filmen. Seine erste erwähnenswerte Rolle hatte Nicholson 1958 in "The Cry Baby Killer". Es folgten einige weitere Filme, die jedoch kaum zu seiner Popularität beitrugen. Zudem betätigte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb das Buch zu "The Trip". Der Regisseur Roger Corman verfilmte das Buch 1967. Seinen internationalen Durchbruch feierte er zwei Jahre später an der Seite von Peter Fonda in der Dennis Hopper-Verfilmung des Kult Roadmovies "Easy Rider" (1969). Für seine Leistung wurde Jack Nicholson mit seiner ersten "Oscar"-Nominierung bedacht.

Nur ein Jahr später bestätigte er sein schauspielerisches Können in "Ein Mann sucht sich selbst" (1970) und wurde erneut für den Academy Award nominiert. Zum Charakterdarsteller der Extraklasse wurde Jack Nicholson mit dem Lebensdrama "Einer flog übers Kuckucksnest", welcher 1975 von Michael Douglas produziert wurde. Nicholson, der hier einen geisteskranken und aufsässigen Klinikinsassen verkörpert, wurde für seine überragende darstellerische Arbeit mit dem "Oscar" ausgezeichnet. Ein weiteres bemerkenswertes Werk lieferte er 1980 mit der Stanley Kubrick Verfilmung des Stephen King Klassikers "Shining". Jack Nicholsons Darstellung des Wahnsinns wurde legendär. Seinen zweiten "Oscar" erhielt er 1983 für "Zeit der Zärtlichkeit".

In den 1980er Jahren folgten Arbeiten wie "Die Ehre der Prizzis", die charmante Horror-Komödie "Die Hexen von Eastwick" mit Michelle Pfeiffer und Cher, sowie 1989 "Batman". Dank einer vorher zugesicherten Gewinnbeteiligung, wurde "Batman" zu seinem bis dahin größten finanziellen Erfolg. 1992 entstand an der Seite von Tom Cruise der Militär-Krimi "Eine Frage der Ehre" und 1993 stand er erneut mit Michelle Pfeiffer für "Wolf" vor der Kamera. 1994 wurde Jack Nicholson vom American Film Institute mit dem "Lifetime Achievement Award" für sein Lebenswerk geehrt. Kurz darauf folgten Filme wie "Blood and Wine" und "Mars Attacks!". 1997 wurde er für seinen Beitrag in "Besser geht's nicht" abermals mit dem "Oscar" für die beste Hauptrolle ausgezeichnet.

Im Jahr 2003 wurde Jack Nicholson für die Hauptrolle in "About Schmidt" für den "Oscar" nominiert. Am 4. Februar 2004 wurde er mit der Goldenen Kamera in der Kategorie "Film International" ausgezeichnet. Als Pate "Frank Costello" in Martin Scorseses "Departed: Unter Feinden" beeindruckte Nicholson mit einer wahnsinnigen Intensität, die Kritiker mit seinem Spiel in "Shining" verglichen. 2007 spielte er in "Das Beste kommt zum Schluss" neben Morgan Freeman.

Jack Nicholson ist geschieden. Er ist Vater von insgesamt fünf Kindern von vier verschiedenen Frauen.
1958 - "The Cry Baby Killer"

1960 - "Too Soon To Love"

1960 - "Kleiner Laden voller Schrecken".

1962 - "The Broken Land".

1963 - "The Terror".

1964 - "Flight to Fury".

1964 - "Ensign Pulver".

1964 - "Back Door to Hell".

1965 - "Ritt im Wirbelwind".

1967 - "Chicago-Massaker".

1967 - "Das Schießen".

1967 - "Die wilden Schläger von San Franzisco".

1968 - "Psych-Out".

1968 - "Head".

1969 - "Easy Rider".

1970 - "Einst kommt der Tag".

1970 - "Ein Mann sucht sich selbst".

1970 - "The Rebel Rousers".

1971 - "A Safe Place".

1971 - "Die Kunst zu lieben".

1972 - "Der König von Marvin Gardens"

1973 - "Das letzte Kommando".

1974 - "Chinatown".

1975 - "Beruf: Reporter".

1975 - "Tommy".

1975 - "Mitgiftjäger".

1975 - "Einer flog über das Kuckucksnest".

1976 - "Duell am Missouri".

1976 - "Der letzte Tycoon".

1978 - "Der Galgenstrick".

1980 - "Shining".

1981 - "Wenn der Postmann zweimal klingelt".

1981 - "Reds".

1981 - "Notre Dame de la Croisette".

1982 - "Grenzpatrouille".

1983 - "Zeit der Zärtlichkeit".

1985 - "Die Ehre der Prizzis".

1985 - "Sodbrennen".

1986 - "Sodbrennen".

1987 - "Die Hexen von Eastwick".

1987 - "Wolfsmilch".

1987 - "Nachrichtenfieber - Broadcast News".

1989 - "Batman".

1990 - "Die Spur führt zurück".

1990 - "Genial Normal".

1992 - "Eine Frage der Ehre".

1992 - "Jimmy Hoffa".

1992 - "Man Trouble".

1994 - "Wolf".

1995 - "Crossing Guard".

1996 - "Blood and Wine".

1996 - "Jahre der Zärtlichkeit".

1996 - "Mars Attacks!".

1997 - "Besser geht's nicht".

2001 - "Das Versprechen".

2003 - "About Schmidt".

2003 - "Die Wutprobe".

2004 - "Was das Herz begehrt".

2006 - "Departed: Unter Feinden".
Jack Nicholson
c/o Guild Management
9911 W. Pico Boulevard
PH-A
Los Angeles
California 90035, USA
Academy Award / Oscar

1970
Nominiert; Nebendarsteller (Easy Rider)

1971
Nominiert; Hauptdarsteller (Ein Mann sucht sich selbst)

1974
Nominiert; Hauptdarsteller (Das letzte Kommando)

1975
Nominiert; Hauptdarsteller (Chinatown)

1976
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Einer flog über das Kuckucksnest)

1982
Nominiert; Nebendarsteller (Reds)

1984
Ausgezeichnet; Nebendarsteller (Zeit der Zärtlichkeit)

1986
Nominiert; Hauptdarsteller (Die Ehre der Prizzis)

1987
Nominiert; Hauptdarsteller (Wolfsmilch)

1993
Nominiert; Nebendarsteller (Eine Frage der Ehre)

1998
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Besser geht’s nicht)

2003
Nominiert; Hauptdarsteller (About Schmidt)

BAFTA-Award

1970
Nominiert; Nebendarsteller (Easy Rider)

1975
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Das letzte Kommando)

1975
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Chinatown)

1977
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Einer flog über das Kuckucksnest)

1983
Ausgezeichnet; Nebendarsteller (Reds)

1990
Nominiert; Nebendarsteller (Batman)

2003
Nominiert; Hauptdarsteller (About Schmidt)

2007
Nominiert; Nebendarsteller (The Departed - Unter Feinden)

Golden Globe Award

1970
Nominiert; Nebendarsteller (Easy Rider)

1971
Nominiert; Hauptdarsteller (Ein Mann sucht sich selbst)

1972
Nominiert; Hauptdarsteller (Die Kunst zu lieben)

1974
Nominiert; Hauptdarsteller (Das letzte Kommando)

1975
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Chinatown)

1976
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Einer flog über das Kuckucksnest)

1982
Ausgezeichnet; Nebendarsteller (Reds)

1984
Ausgezeichnet; Nebendarsteller (Zeit der Zärtlichkeit)

1986
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Die Ehre der Prizzis)

1988
Nominiert; Hauptdarsteller (Wolfsmilch)

1990
Nominiert; Hauptdarsteller (Batman)

1993
Nominiert; Hauptdarsteller (Jimmy Hoffa)

1993
Nominiert; Nebendarsteller (Eine Frage der Ehre)

1998
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (Besser geht’s nicht)

1999
Cecil B. DeMille Award

2003
Ausgezeichnet; Hauptdarsteller (About Schmidt)

2004
Nominiert; Hauptdarsteller (Was das Herz begehrt)

2007
Nominiert; Nebendarsteller (The Departed - Unter Feinden)

Internationale Filmfestspiele von Cannes

1971
Nominierung für die Goldene Palme (Drive, He Said)

1974
Auszeichnung als Bester Schauspieler (Das letzte Kommando)

American Film Institute

1994
Auszeichnung; Lebenswerk

David di Donatello

1976
David di Donatello in der Kategorie Bester ausländischer Schauspieler (Einer flog über das Kuckucksnest)

National Board of Review

1975
NBR Award; Hauptdarsteller (Einer flog über das Kuckucksnest)

1981
NBR Award; Nebendarsteller (Reds)

1983
NBR Award; Nebendarsteller (Zeit der Zärtlichkeit')

1992
NBR Award; Nebendarsteller (Eine Frage der Ehre)

1997
NBR Award; Hauptdarsteller (Besser geht’s nicht)

2006
NBR Award; Ensembleleistung (The Departed - Unter Feinden)

National Society of Film Critics

1970
NSFC Award; Nebendarsteller (Easy Rider)

1975
NSFC Award; Schauspieler (Einer flog über das Kuckucksnest)

1975
NSFC Award; Schauspieler (Chinatown)

1984
NSFC Award; Nebendarsteller (Zeit der Zärtlichkeit)

1986
NSFC Award; Schauspieler (Die Ehre der Prizzis)

Saturn Award

1988
Saturn Award; Hauptdarsteller (Die Hexen von Eastwick)

NameJack Nicholson

Geboren am22.04.1937

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortNeptun, New Jersey (USA).