Biografie

Robert Mitchum

NameRobert Mitchum

Geboren am06.08.1917

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortBridgeport, Conn. (USA).

Verstorben am01.07.1997

TodesortSanta Barbara, Kalifornien (USA).

Robert Mitchum

Der US-amerikanische Schauspieler zählte seit den vierziger Jahren zu den populärsten männlichen Darstellern Hollywoods. Er spielte in mehr als 130 Filmen tragende Rollen. Als vielseitiger Darsteller war er in den verschiedensten Genres zu sehen. Größte Erfolge feierte Robert Mitchum vor allem in Western und Kriminalfilmen. Mit starker Präsenz spielte der über 1,90m große Mime den harten Einzelgänger. Zu seinen populärsten Filmen zählen "Goldenes Gift" (1947), "Die Nacht des Jägers" (1955), "El Dorado" (1965) und "Fahr zur Hölle, Liebling" (1975)...
Robert Mitchum wurde am 6. August 1917 in Bridgeport, Connecticut, als Sohn eines irischen Eisenbahnarbeiters geboren.

Mitchum verlor seinen Vater früh durch einen Unfall. Mit 14 Jahren lief er das erste Mal von zu Hause weg und fuhr als Tramp auf Eisenbahnen durch die USA. Zur Zeit der wirtschaftlichen Depression arbeitete er als Minenarbeiter in Pennsylvania und zog dann nach Westen, wo er als Theaterschauspieler, Produzent und Autor kleiner Kindertheaterstücke zu arbeiten begann. Bald schrieb er auch Texte für Musikkomödien. 1943 gab Mitchum sein Filmdebüt, er spielte in diesem Jahr in nicht weniger als 18 Filmen, vor allem in "Hopalong-Cassidy"- Western, aber auch in Komödien und Melodramen.

Seinen Durchbruch feierte er in der Rolle des "Lieutenant Walter" in dem Kriegsfilm "The Story of G. I. Joe" (1945; Schlachtengewitter am Monte Cassino), die ihm eine "Oscar"-Nominierung als bester Nebendarsteller einbrachte. 1947 war er zu sehen in Jacques Tourneurs Film-Noir-Klassiker "Out of the Past", an der Seite von Kirk Douglas und Jane Greer, sowie in Edward Dmytryks "Crossfire" (Im Kreuzfeuer), einem der ersten seriösen Hollywoodfilme zum Thema Rassismus und Antisemitismus. Eine 60-tägige Haftstrafe wegen Marihuanabesitzes im Jahr 1948 hatte keine negative Auswirkung auf seine Karriere, und er avancierte mit seinen überzeugenden Darstellungen von Machos und Bösewichten zu einem der großen Stars des Hollywood-Kinos.

An der Seite von Marilyn Monroe hatte er die Hauptrolle in Otto Premingers Western "River of No Return" (1954; Fluß ohne Wiederkehr). Die Filme, die er in den frühen sechziger Jahren drehte, wie "The Grass Is Greener" (1960; Vor Hausfreunden wird gewarnt) und "Mister Moses" (1965; Südlich vom Pangani-Fluß) waren weniger bedeutend, und obwohl er später einige gelungene Auftritte in Howard Hawks Western "El Dorado" (1966) und Joseph Loseys "Secret Ceremony" (1968; Die Frau aus dem Nichts) hatte, schien er spätestens mit David Leans "Ryan's Daughter" (1970; Ryans Tochter) seine Glanzzeiten hinter sich zu haben. Mit Sydney Pollack drehte er den in Japan angesiedelten Kriminalfilm "The Yakuza" (1974; Yakuza).

Wie viele andere Kinostars trat Mitchum in den folgenden Jahren häufiger in Fernsehproduktionen auf, z. B. in den Mehrteilern "Holocaust" (1979), "Winds of War" (1983, 1987; Feuersturm), "North and South" (1985/86; Fackeln im Sturm) und "War and Remembrance" (1986/87). 1995 übernahm er eine Nebenrolle in Jim Jarmuschs düsterem "Endzeit"-Western "Dead Man". Während seiner gesamten Karriere war Mitchum bekannt für seine lässige, stoische Darstellungsweise, sein Understatement und seinen trockenen Humor. Sein Markenzeichen war der laszive Gang und die halb offenen, müde erscheinenden Augen. Nach "Der Geheimbund der Rose" (1988) folgte 1991 "Ein Mann weiß zuviel". Für "Dead Man" stand er 1995 das letzte Mal vor der Kamera.

Robert Mitchum starb am 1. Juli 1997 79jährig in Santa Barbara (Kalifornien).
1945 - Story of G.I. Joe

1946 - Der unbekannte Geliebte

1947 - Im Kreuzfeuer

1947 - Goldenes Gift

1947 - Pursued

1948 - Rachel und der Fremde

1949 - Die rote Schlinge

1949 - The Red Pony

1950 - My forbidden past

1951 - His kind of Woman

1951 - Macao

1952 - Arena der Cowboys

1953 - Weisse Frau am Kongo

1953 - Track of the Cat

1953 - Mörder ohne Maske

1953 - Engelsgesicht

1954 - Fluss ohne Wiederkehr

1955 - Der Einzelgänger

1955 - Die Nacht des Jägers

1955 - Die fünfte Kolonne

1955 - ... und nichts als ein Fremder

1956 - Bandido

1957 - Duell im Atlantik

1957 - Der Seemann und die Nonne

1958 - Kampfgeschwader Kobra

1958 - Letzte Fahrt nach Memphis

1959 - Endlos ist der Horizont

1959 - Heisse Grenze

1959 - Hügel des Schreckens

1959 - Das Erbe des Blutes

1960 - Vor Hausfreunden wird gewarnt

1961 - Der längste Tag

1961 - Hitler - Women of Nazi Germany

1962 - Ein Köder für die Bestie

1962 - Begegnung in Manhattan

1962 - Rampage - Im Banne der roten Tigerin

1963 - Die Totenliste

1964 - Immer mit einem anderen

1965 - Südlich vom Paganifluss

1966 - Der Weg nach Westen

1966 - El Dorado

1968 - Anzio

1968 - Todfeinde

1968 - Secret Ceremony

1968 - Villa Rides

1969 - Der gnadenlose Rächer

1970 - Ryans Tochter

1973 - Die Freunde von Eddie Coyle

1974 - Yakuza

1976 - Der letzte Tycoon

1977 - Matilda

1978 - Tote schlafen besser

1979 - Das Eiserne Kreuz - II

1980 - Feuersturm

1980 - Nightkill

1982 - Tote kriegen keine Post

1984 - Reunion at Fairborough

1984 - Maria's Lovers

1984 - Der Ambassador

1985 - Die Frau an seiner Seite

1988 - Geheimbund der Rose

1988 - Liebling der Götter

1988 - Die Geister, die ich rief...

1989 - Présumé Dangereux

1989 - In den Klauen des Frauenmörders

1990 - War and Rememberance

1990 - Grossvater gesucht

1991 - Cape Fear

1991 - Ein Mann weiss zuviel

1992 - Himmel über Afrika

1993 - Flammende Begierde

1995 - Dead Man
1946
Oscar-Nominierung: Nebendarsteller für "Story of G.I. Joe" (Schlachtgewitter am Monte Cassino)

1960
National Board of Review Award für "Das Erbe des Blutes"

1980
Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association

1992
Cecil B. DeMille Award der Golden Globes; Lebenswerk

1993
Lifetime Achievement Award, Internationalen Filmfestspielen von San Sebastián

NameRobert Mitchum

Geboren am06.08.1917

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortBridgeport, Conn. (USA).

Verstorben am01.07.1997

TodesortSanta Barbara, Kalifornien (USA).

google-site-verification: google44cc944cebb47e16.html