Biografie

Peter Alexander

NamePeter Alexander Neumayer

AliasPeter Alexander

Geboren am30.06.1926

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortWien (A).

Verstorben am12.02.2011

TodesortWien (A).

Peter Alexander

Der österreichische Schauspieler, Sänger und Moderator zählte zu den erfolgreichsten Vertretern des deutschsprachigen Schlagers. Seit den frühen 1950er Jahren war Peter Alexander auch in zahlreichen Kinoproduktionen in tragender Rolle zu sehen. Seine größten Erfolge feierte der Mime mit dem Beinamen "Peter der Große" in Rollen wie "So ein Millionär hat's schwer" (1958), "Im weißen Rößl" (1960) oder "Charleys Tante" (1963). Darin verkörperte Alexander, in einer für ihn und dem Zeitgeist typischen Manier, den aufrichtigen, liebenswerten und charmanten Mann von der Strasse. Musikalische Erfolge wie "Mamitschka" (1957), "Fräulein Wunderbar" (1965) und "Ich schau dir so gern in die Augen" (1974) unterstrichen seine Popularität als Entertainer...
Peter Alexander Neumayer wurde am 30. Juni 1926 als Sohn eines Bankangestellten in Wien, Österreich, geboren.

Als Kind begeisterte er sich früh für Musik und erlernte das Klavierspiel. Wäre es nach dem Willen seiner Eltern gegangen, wäre Peter Alexander zu den Wiener Sängerknaben gegangen. Er weigerte sich jedoch. Nach dem Gymnasium kämpfte Peter Alexander im Zweiten Weltkrieg und kam ein Jahr in britische Kriegsgefangenschaft. Als er nach Hause zurückkehrte, besuchte er das Max-Reinhardt-Seminar in Wien, wo er bis 1948 zum staatlich geprüften Schauspieler ausgebildet wurde. Dies geschah wieder gegen den Willen seines Vaters, der ihn lieber als Arzt gesehen hätte. 1951 bekam Peter Alexander einen Plattenvertrag, was den Startschuss seiner Karriere bedeutete.

Es folgten innerhalb eines Jahres die erste Alben und sein erster Film "Verlorene Melodie". Nach vielen Hits sang Alexander eine deutsche Version des Elvis Presley-Songs "Are You Lonesome Tonight". "Bist du einsam heut' Nacht" kam 1961 auf den Markt und wurde einer seiner größten Erfolge. Eine weitere Coverversion, nämlich "Der letzte Walzer", im Original "The Last Waltz" von Engelbert Humperdinck, bescherte Peter Alexander erneut einen Riesenhit. Später sang er auch noch den Tom Jones-Hit "Delilah". In den 1950er und 1960er Jahren drehte Peter Alexander etliche Kinofilme wie "Ich bin kein Casanova", "Peter schießt den Vogel ab", "Kriminaltango", "Im Weißen Rössl", "Saison in Salzburg", "Charleys Tante" und "Hurra, die Schule brennt". "Hauptsache Ferien" aus dem Jahr 1972, nach der Regie von Peter Weck, wurde sein letzter Spielfilm.

Am 22. September 1952 heiratete er die Schauspielerin Hildegard Haagen verheiratet, mit der er zwei Kinder bekam; Sohn Michael (1963) und Tochter Susanne (1958). Hildegard Haagen wurde für das Management ihres Ehemannes verantwortlich. Seine Unterhaltungsfilme hatten zwar kaum Anspruch, waren aber bei einem großen Publikum erfolgreich und ließen Peter Alexander zu einem großen Liebling in Kino und Fernsehen werden. So wurde Alexander 1957 von Deutschlands Kinobesitzern zum besten Nachwuchskünstler gewählt. Von 1969 bis 1996 avancierte die "Peter Alexander Shows", (1963 bis 1966 im WDR, 1969 bis 1996 im ZDF/ORF) in denen er als moderierender Gastgeber, Entertainer auftrat zum Dauerbrenner in deutschen Fernsehen. 1969 ging beim ZDF die Sendung "Peter Alexander präsentiert Spezialitäten" auf Sendung.

Diese Samstagabend-Show hatte später die Namen "Peter Alexanders Wunschkonzert" und "Wir gratulieren" und hält bis heute einen Zuschauerrekord im deutschen Fernsehen - Einschaltquote: 77 Prozent! Auch seine Tourneen waren von enormem Erfolg gekrönt. Auf seiner Konzertreise im Jahr 1975 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz sahen ihn mehr als 500 000 Menschen. Bis 1981 hatte Alexander als Sänger 38 Top-Ten-Hits in der Bundesrepublik Deutschland und war 80-mal in den Top Hundert vertreten. Über 120 Tonträger kamen auf den Markt, bei denen er sich immer wieder prominente Unterstützung holte. So schrieb Dieter Bohlen für ihn 1991 das Album "Verliebte Jahre", welches auch von Bohlen produziert wurde. Seine letzten Konzerte gab Peter Alexander im Jahr 1991 in der Wiener Stadthalle. Seither zog er sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück.

Mit dem Formatrückgang der Samstagabend-Show war auch Peter Alexander immer seltener im Fernsehen vertreten. Seit dem Tot seiner Frau Hilde am 30. März 2003 hatte sich Peter Alexander völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Er lehnt alle angebotenen Auftritte ab. Zu den vielen Preisen, die er in seiner Karriere erhielt, zählen u.a. zehn "Bambis", darunter einer für sein Lebenswerk, vier "Goldene Kameras", drei "Goldene Europas", ein "Goldenes Mikrophon", zwei "Silberne Bildschirme" und ein "Goldener Löwe". Insgesamt veröffentlichte Peter Alexander über 150 Singles und mehr als 120 Langspielplatten. Im Mai 2006 erschien anlässlich seines 80sten Geburtstages die von Michael Wenk und Barbara Löhr verfasste Biografie "Peter Alexander - Das tat ich alles aus Liebe". Am 8. März 2009 starb seine Tochter Susanne auf Ko Samui (Thailand) bei einem Autounfall.

Peter Alexander starb am 12. Februar 2011 in Wien.
1948: Der Engel mit der Posaune (Statist)
1952: Verlorene Melodie
1952: Königin der Arena
1953: Die süßesten Früchte
1953: Drei von denen man spricht (Glück muss man haben)
1954: Verliebte Leute
1954: Große Starparade (Ungenannt)
1955: Liebe, Tanz und 1000 Schlager
1956: Musikparade
1956: Bonjour Kathrin
1956: Ein Mann muß nicht immer schön sein
1957: Liebe, Jazz und Übermut
1957: Das haut hin
1958: Münchhausen in Afrika
1958: Wehe, wenn sie losgelassen
1958: So ein Millionär hat’s schwer
1959: Peter schießt den Vogel ab
1959: Schlag auf Schlag
1959: Ich bin kein Casanova
1959: Salem Aleikum
1960: Kriminaltango, Regie
1960: Ich zähle täglich meine Sorgen
1960: Im weißen Rößl
1961: Saison in Salzburg
1961: Die Abenteuer des Grafen Bobby
1962: Die Fledermaus
1962: Die lustige Witwe
1962: Hochzeitsnacht im Paradies
1962: Das süße Leben des Grafen Bobby
1963: Charleys Tante
1963: Der Musterknabe
1963: Schwejks Flegeljahre
1964: Hilfe, meine Braut klaut
1964: … und sowas muß um 8 ins Bett
1965: Das Liebeskarussell
1965: Graf Bobby, der Schrecken des Wilden Westens
1966: Bel Ami 2000 oder Wie verführt man einen Playboy?
1968: Zum Teufel mit der Penne
1969: Hurra, die Schule brennt!
1972: Hauptsache Ferien

NamePeter Alexander Neumayer

AliasPeter Alexander

Geboren am30.06.1926

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortWien (A).

Verstorben am12.02.2011

TodesortWien (A).

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