Biografie

Jürgen Vogel

Der deutsche Schauspieler gehört zu den erfolgreichsten Charakterdarstellern des deutschen Kinos. Der Autodidakt, der nie eine Schauspielschule besuchte, hatte im Jahr 1992 seinen Durchbruch mit "Kleine Haie" und spielte fortan außergewöhnliche Typen und schwierige Charaktere. Neben der Schauspielerei widmet sich Jürgen Vogel der Musik. Mit seiner "Hansen Band" brachte er 2005 die CD "Keine Lieder über Liebe" heraus. Zu Jürgen Vogels erfolgreichsten Filmen gehören "Das Leben ist eine Baustelle", "Nackt" und "Der Freie Wille"...
Jürgen Vogel wurde am 29. April 1968 als Sohn eines Kellners und einer Hausfrau in Hamburg geboren.

Gemeinsam mit seinen drei Geschwistern wuchs er in einfachen aber behüteten Verhältnissen in seiner Geburtsstadt auf. Die ersten Erfahrungen mit einer Kamera machte er im Alter von neun Jahren, als er als Kindermodel für ein Versandhaus posierte. Als Teenager begann sein Interesse für Kampfsport. Jürgen Vogel lernte Kung-Fu und später Thai-Boxen - ein Sport, dem er bis heute treu geblieben ist. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Vogel von Volker Maria Arend für dessen Film "Kinder aus Stein" entdeckt. In seiner ersten Rolle verkörperte er einen verwahrlosten Straßenjungen. Fortan von der Schauspielerei fasziniert bewarb er sich 1986, nach dem Erreichen der Mittleren Reife, bei einer Schauspielschule in München, die ihn aufnahm.

Jedoch bereits nach einem Tag der Ausbildung brach er diese ab und ging nach Berlin. Jürgen Vogel besuchte nie wieder eine Schauspielschule, all sein Können erwarb er autodidaktisch. In Berlin schlug er sich mit kleineren Engagements und diversen Jobs durch, bis er 1989 seinen ersten Leinwanderfolg mit "Rosamunde" feiern konnte. Für seine Darstellung eines verhaltensgestörten Kidnappers wurde Jürgen Vogel mit dem "Bayerischen Filmpreis" als "Bester Nachwuchsdarsteller" ausgezeichnet. Seinen Durchbruch erlangte er im Jahr 1991 in Sönke Wortmanns "Kleine Haie". Durch seine Hauptrolle wurde er einem breiteren Publikum bekannt, und auch die Kritiker wurden mehr und mehr auf das junge Talent aufmerksam.

Vogel wurde erneut mit dem "Bayerischen Filmpreis" bedacht. In den folgenden Jahren entwickelte er sich zu einem der bedeutendsten Charakterdarsteller des deutschen Kinos. Auffallend an Vogels Rollenwahl sind die immer wieder schwierigen Typen, die eigentlich Unscheinbaren mit Hang zur Persönlichkeitsstörung. Auch an internationalen Produktionen war Jürgen Vogel beteiligt, so auch an der Verfilmung des Erfolgsromans "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" aus dem Jahr 1997. Noch im selben Jahr glänzte er in "Das Leben ist eine Baustelle" und wurde dafür mit dem "Deutschen Filmpreis" ausgezeichnet. Des Weiteren ist er Träger des "Adolf-Grimme-Preises" und wurde im Jahr 2004 mit der "Goldenen Kamera" bedacht. Vogel spielte in einigen der erfolgreichsten deutschen Produktionen und neben den namhaftesten Kollegen.

Im Jahr 2001 war er neben Ben Becker in "Sass" zu sehen, 2002 folgte Doris Dörries "Nackt" neben Nina Hoss, und für großes Aufsehen bei der Berlinale 2006 sorgte seine Darstellung eines Vergewaltigers in "Der Freie Wille", bei dem Vogel auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnete. Neben der Schauspielerei widmet sich Jürgen Vogel der Musik. Mit seiner "Hansen Band" brachte er 2005 die CD "Keine Lieder über Liebe" heraus. 2006 war Jürgen Vogel erstmals neben Daniel Brühl zu sehen. In der Komödie "Ein Freund von mir" überzeugte das gemeinsame Spiel der deutschen Stars, die die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft aufzeigen, in der ein dem Instinkt folgender Freak auf einen kühlen Kopfmenschen trifft.

Jürgen Vogel ist mit Madeleine Sommerfeld verheiratet und Vater von vier Kindern.
1992 - Kleine Haie

1993 - Durst

1995 - Stille Nacht

1995 - Mediocren

1996 - Sexy Sadie

1997 - Die Apothekerin

1997 - Fräulein Smillas Gespür für Schnee

1997 - Das Leben ist eine Baustelle

1998 - Fette Welt

1998 - Mambospiel

1999 - Manila

2000 - Emil und die Detektive

2001 - Sass

2002 - Nackt

2003 - Rosenstraße

2003 - Poem

2005 - Keine Lieder über Liebe

2005 - Barfuss

2006 - Der Freie Wille

2006 - Emmas Glück

2006 - TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

2006 - Wo ist Fred!?
Jürgen Vogel
c/o Agentur Players
Sophienstr. 21
10178 Berlin
Deutschland

NameJürgen Vogel

Geboren am29.04.1968

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortHamburg (D).