Biografie

Daniel Brühl

Der deutsch-spanische Schauspieler feierte seinen Durchbruch 2001 mit dem Portrait eines Schizophrenen in "Das weiße Rauschen". Für diese Leistung wurde er 2002 mit dem "Bayrischen Filmpreis" als bester Nachwuchsschauspieler und mit dem "Max-Ophüls-Preis" ausgezeichnet. Zum jungen Star des Kinos avancierte er 2003 mit der Kinoproduktion "Good Bye, Lenin!", wofür er mit dem "Europäischen Filmpreis" und mit dem "César" als bester europäischer Schauspieler ausgezeichnet wurde. Zu seinen erfolgreichsten Arbeiten zählen weiter "Das weiße Rauschen", "Die fetten Jahre sind vorbei", "Was nützt Liebe in Gedanken" und "Rush"...
Daniel Brühl wurde am 16. Juni 1978 in Barcelona, als Sohn einer spanische Mutter und eines deutschen Vaters, geboren, wuchs aber bei seinem Vater Hanno Brühl, einem Regisseur, in Köln auf.

Durch den Beruf seines Vaters und dem seines Onkels, er war Regisseur für Hörspiele beim Westdeutschen Rundfunk, kam Daniel schon im Kindesalter in Kontakt mit der Unterhaltungsbranche. Als er acht Jahre alt war begann er Hörspiele zu sprechen, bald darauf synchronisierte er auch Spielfilme. Die Schauspielerei hatte es Daniel aber auch angetan und er engagierte sich erfolgreich an seinem Schultheater. 1994, im Alter von 16 Jahren, hatte er sein Filmdebüt in "Svens Geheimnis" von Roland Suso Richter. Seine Leistung überzeugte Publikum und Kritiker und er erhielt weitere Rollen, wie in "Der Pakt - Wenn Kinder töten" aus 1996 und in "Blutiger Ernst" von Bernd Böhlich aus dem Jahr 1998.

Trotz seiner Erfolge als Schauspieler beendete Daniel Brühl die Schule erfolgreich mit dem Abitur, eine Schauspielschule hingegen besuchte er nie. 1999 folgte seine erste Zusammenarbeit mit seinem Vater Hanno in "Hin und Weg". Noch im selben Jahr feierte Daniel sein Kinodebüt mit dem Teenager-Thriller "Schlaraffenland" und in 2000 folgte die Komödie "Schule". 2001 überzeugte Daniel Brühl mit dem beeindruckenden Portrait eines Schizophrenen in "Das weiße Rauschen". Für diese Leistung wurde er 2002 mit dem "Bayrischen Filmpreis" als bester Nachwuchsschauspieler und mit dem "Max-Ophüls-Preis" ausgezeichnet.

Den Deutschen Filmpreis 2002 erhielt Daniel Brühl für seine Darstellung in der Liebesgeschichte "Nichts bereuen". Es folgten das Roadmovie "Vaya Con Dios", in dem er einen Mönch spielte, und das Drama "Elefantenherz". Seinen internationalen Durchbruch feierte Daniel Brühl 2003 mit "Good Bye, Lenin!". Unter der Regie von Wolfgang Becker spielte er einen jungen Ost-Berliner, der, um seine schwer kranke Mutter zu schonen, in ihrer Plattenbauwohnung die DDR weiterleben ließ. Er wurde für seine Leistung mit dem Deutschen und dem Europäischen Filmpreis bedacht und mit dem "César" als bester europäischer Schauspieler 2003 ausgezeichnet.

Hoch gelobt war auch seine darstellerische Leistung in der Tragikkomödie "Die fetten Jahre sind vorbei" (2003). 2004 folgte das Drama "Was nützt Liebe in Gedanken", in dem er einen Mann spielte, der sich dem Rausch von Musik und Absinth hingibt. Im selben Jahr folgten "Der Duft von Lavendel" und "Farland". 2006 war Daniel Brühl erstmals neben Jürgen Vogel zu sehen. In der Komödie "Ein Freund von mir" überzeugte das gemeinsame Spiel der deutschen Stars, die die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft aufzeigen, in der ein dem Instinkt folgender Freak auf einen kühlen Kopfmenschen trifft. 2013 verkörperte er in der Kinoproduktion "Rush" den Rennfahrer Niki Lauda.
1994: Svens Geheimnis
1995: Verbotene Liebe
1996: Der Pakt – Wenn Kinder töten
1997: Blutiger Ernst
1997: Polizeiruf 110: Der Sohn der Kommissarin (TV)
1999: Schlaraffenland
1999: Hin und weg
2000: Deeply (Gastauftritt)
2000: Stundenhotel
2000: Eine Hand voll Gras
2000: Ein mörderischer Plan
2000: Schule
2001: Das weisse Rauschen
2001: Honolulu
2001: Nichts bereuen
2002: Elefantenherz
2002: Vaya con Dios
2003: Good Bye, Lenin!
2003: Die Klasse von ’99 – Schule war gestern, Leben ist jetzt
2003: Der letzte Flug
2004: Was nützt die Liebe in Gedanken
2004: Der Duft von Lavendel
2004: Farland
2004: Die fetten Jahre sind vorbei
2005: Merry Christmas (Joyeux Noël)
2006: Cargo
2006: Salvador – Kampf um die Freiheit (Salvador)
2006: Cars (Stimme)
2006: Ein Freund von mir
2007: 2 Tage Paris (2 Days in Paris)
2007: Das Bourne Ultimatum (The Bourne Ultimatum)
2007: In Tranzit
2008: Krabat
2008: Un poco de chocolate
2009: John Rabe
2009: Die Gräfin (The Countess)
2009: Inglourious Basterds
2009: Stolz der Nation
2009: Lila, Lila
2009: Dinosaurier
2010: Kóngavegur
Daniel Brühl
c/o Agentur Players
Sophienstr. 21
10178 Berlin
Deutschland
2001:
Max-Ophüls-Preis

2001:
Bayerischer Filmpreis – Bester Nachwuchsdarsteller

2002:
Deutscher Filmpreis – Bester Hauptdarsteller in Nichts bereuen, Vaya con Dios, Das weisse Rauschen

2002:
Preis der deutschen Filmkritik

2003:
Deutscher Filmpreis – Bester Hauptdarsteller für Good Bye, Lenin!, Elefantenherz

2003:
Berlinale – Deutscher Shooting Star des europäischen Films

2003:
Bambi – Film National

2004:
Jupiter – Bester Hauptdarsteller für Good Bye, Lenin!

2003:
Europäischer Filmpreis – Europäischer Schauspieler des Jahres für Good Bye, Lenin!

2003:
Europäischer Filmpreis - Publikumspreis für den besten Schauspieler für Good Bye, Lenin!

2004:
Europäischer Filmpreis – Publikumspreis als bester Schauspieler für Was nützt die Liebe in Gedanken

2005:
Adenauer-de Gaulle-Preis – zusammen mit Audrey Tautou

NameDaniel Brühl

Geboren am16.06.1978

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortBarcelona (ES).