Biografie

James Woods

Der US-amerikanische Schauspieler avancierte in Nebenrollen bedeutender Produktionen wie "Es war einmal in Amerika" (1984), "Gegen jede Chance / Against All Odds" (1984) oder "Katzenauge" (1985) zum Star. James Woods machte vor allem aufgrund der starken Charaktere, die er verkörperte, von sich Reden. Er wurde zweimal für den Academy Award nominiert: 1987 als bester Hauptdarsteller in "Salvador" und 1997 als bester Nebendarsteller in "Das Attentat". Er arbeitete in seiner Karriere bereits mit Regiegrößen wie Sergio Leone, Oliver Stone ("Nixon"), Martin Scorsese ("Casino"), Richard Attenborough und Bruce Beresford. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen weiter "The Virgin Suicides" (1999), "An jedem verdammten Sonntag" (1999), "Unterwegs mit Jungs" (2001) und "Be Cool" (2005)...
James Woods wurde am 18. April 1947 in Vernal, Utah, USA, als Sohn eines Army-Offiziers geboren.

Bedingt durch den Beruf seines Vaters zog er häufig um. Zur Schule ging Woods auf Rhode Island - später besuchte er das Massachusetts Institut of Technology. Hier entdeckte er seine Leidenschaft für die Schauspielerei, was dazu führte, dass er in zahlreichen Aufführungen der dortigen Studenten-Theatergruppe, der Harvard Theatre Group und der Boston Theatre Company zu sehen war. Als für Woods feststand Schauspieler werden zu wollen, warf er das Studium hin und zog 1968 nach New York. Hier fasste er sofort Fuß und bekam eine Rolle in dem Stück "Borstal Boy" auf dem Broadway.

Des Weiteren spielte er in Off-Broadway-Stücken, wie in dem Drama "Saved", wofür er einen "Obie Award" und einen "Carence Derwent Award" als vielversprechendster Nachwuchsdarsteller erhielt. Seine berühmtesten Bühnenauftritte während dieser Zeit hatte Woods in "The Trial Of The Catonsville Nine", "Finishing Touches", "Green Julia" und in "Moonchildren", für das er den "Theatre World Award" gewann. Vom Broadway ging es für Woods nun zum Film, wo er sein Kinodebüt 1972 mit Elia Kazans "Die Besucher" gab. Er schlug sich sieben Jahre lang mit kleinen Rollen durch und landete 1979 mit seiner Rolle als Polizistenmörder in Harold Beckers Thriller "Mord im Zwiebelfeld" den großen Durchbruch.

Im gleichen Jahr wurde er auch in Deutschland bekannt, als er in der Rolle des jüdischen Künstlers neben Meryl Streep in der Fernsehserie "Holocaust" spielte. Woods bekam im Laufe der 1980er Jahre auf der Leinwand das Image des bösen Buben. So war er als Gangster in Sergio Leones "Es war einmal in Amerika" (1984) und als mörderischer Psychopath in John Flynns "Bestseller" (1987) zu sehen. Ab und an war er auch in Komödien vertreten, so in John Badhams "Auf die harte Tour" (1991). Hier hatte er allerdings auch die Rolle des Raubeins. Als Polizist versuchte er einem Hollywoodstar, gespielt von Michael J. Fox, bei der Vorbereitung seiner nächsten Rolle zu helfen.

Im Jahr 1993 glänzte James Woods in Roger Donaldsons Neuverfilmung von "Getaway". Hier mimte er selbstverständlich wieder den Bösen, der sich im Film Kim Basinger gegenüber sah. Fürs Fernsehen drehte James Woods mit großem Erfolg "Trage deines Bruders Bürde" (1986). Für seine Rolle wurde er mit einem "Emmy Award" und einem "Golden Globe" als "Bester Darsteller" ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde er außerdem für "Salvador" als "Bester Hauptdarsteller" für einen "Oscar" nominiert. 1989 konnte sich Woods über einen weiteren "Emmy" freuen, den er für sein Porträt von Bill Wilson, dem Gründer der Anonymen Alkoholiker, in "Verhängnisvolles Verlangen" gewann.

Zehn Jahre nach seiner ersten "Oscar"-Nominierung wurde Woods das zweite Mal vorgeschlagen. Diesmal für seinen Auftritt als Rassist in dem Gerichtsdrama "Das Attentat" (1997). 2005 entstand "Be Cool" und 2006 stand Woods für "End Game" vor der Kamera. 2008 folge "Big Fat Important Movie".
1972 - Die Besucher

1972 - Magnum Heat

1973 - Cherie bitter / So wie wir waren

1974 - Spieler ohne Skrupel

1975 - Tödlicher Abstand

1975 - Die heiße Spur

1976 - Liebe und andere Verbrechen

1977 - ... die keine Gnade kennen

1977 - Die Chorknaben

1979 - Mord im Zwiebelfeld

1979 - Hollywood Cops / Nieten unter sich

1981 - Der Augenzeuge

1982 - Das Idol / Gefährliche Freunde

1982 - Mord in Zelle 3

1983 - Videodrome

1984 - Gegen jede Chance

1984 - Es war einmal in Amerika

1985 - Eine Liebe in Montreal

1985 - Katzenauge

1985 - TV-Film: Trage deines Bruders Bürde

1986 - Salvador

1987 - Der Cop

1987 - Bestseller

1988 - Der Preis des Erfolges

1989 - Das dreckige Spiel

1989 - Second-Hand-Familie

1990 - TV-Film: Die Liebe, das Leben und alles andere

1991 - Auf die harte Tour

1992 - Chaplin

1992 - Sag's offen, Shirlee

1992 - Ihr größter Coup

1994 - Getaway

1994 - The Specialist

1995 - Killer - Tagebuch eines Serienmörders

1995 - Casino

1995 - Nixon

1996 - Mein Partner mit der heißen Braut

1996 - Das Attentat

1997 - Shit Happens

1997 - Contact

1998 - Ein neuer Tag im Paradies

1998 - John Carpenter's Vampire

1999 - Ein wahres Verbrechen

1999 - Wehrlos - Die Tochter des Generals

1999 - Knocked Out - Eine schlagkräftige Freundschaft

1999 - An jedem verdammten Sonntag

2000 - The Virgin Suicides

2001 - Final Fantasy - Die Mächte in Dir

2001 - Scary Movie 2

2002 - John Q - Verzweifelte Wut

2002 - Stuart Little 2 (Stimme)

2004 - Grand Theft Auto: San Andreas (Stimme)

2005 - Be Cool

2006 - End Game

NameJames Woods

Geboren am18.04.1947

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortVernal, Utah (USA).