Biografie

Michael J. Fox

Der kanadische Schauspieler war 1985 in der Rolle des "Marty McFly" in "Zurück in die Zukunft" an einer der erfolgreichsten Kinoproduktionen des Jahrzehnts beteiligt. Seinen Durchbruch feierte er 1982 als Serien-Star in "Familienbande", in der er bis 1989 den jungen "Alex Keaton" spielte und dafür viermal mit dem "Emmy" ausgezeichnet wurde. Michael J. Fox avancierte indes zu einem der populärsten Darsteller Hollywoods, der vor allem in chaotisch-charmanten Rollen den liebenswerten Charakter verkörperte. Ende der 1990er Jahre gab er seine Erkrankung an Parkinson bekannt. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen "Das Geheimnis meines Erfolges", "Doc Hollywood", "Ein Concierge zum Verlieben" und "Hallo Mr. President"...
Michael J. Fox, mit eigentlichem Namen Michael Andrew Fox, wurde am 9. Juni 1961 als Sohn eines Offiziers im kanadischen Edmonton geboren.

Mit 15 Jahren hatte Fox seine erste Rolle in der kanadischen Sitcom "Leo and Me". Danach zog er nach Los Angeles und lebte in einfachen Verhältnissen, bis er seine Arbeitserlaubnis für die USA bekam. Nachdem er diese sogenannte Greencard hatte, spielte er in einigen TV-Serien. Er legte sich in seinem Namen das Kürzel J. zu und feierte er seinen Durchbruch im Fernsehen als Michael J. Fox in der Zeit von 1982 bis 1989 in der Serie "Familienbande" in der Rolle des "Alex Keaton". Dafür bekam er viermal den Fernsehpreis "Emmy" überreicht. Schon seit Anfang der 1980er Jahre war Fox neben dem Fernsehen auch fürs Kino tätig. Zu seinen ersten großen Erfolgen zählen Filme wie "Teen Wolf" oder "Das total ausgeflippte Sommercamp". Zum Film-Star avancierte er 1985 in Robert Zemeckis Komödie "Zurück in die Zukunft".

In der Rolle des Zeitreisenden "Marty McFly" war Fox an einer der erfolgreichsten Kinoproduktionen des Jahrzehnts beteiligt. In den Jahren 1989 und 1990 folgten der zweite und dritte Teil von "Zurück in die Zukunft". Auch andere Filme bescherten ihm Anerkennung. So spielte er in der Komödie "Das Geheimnis meines Erfolges" (1987) und mit Sean Penn in "Die Verdammten des Krieges" (1988). Michael J. Fox heiratete im Jahr 1988 die Schauspielerin Tracy Pollan, mit der er bereits für "Familienbande" vor der Kamera stand. Aus dieser Verbindung gingen die vier Kinder Sam Michael (1989), Schuyler Frances (1995), Aquinnah Kathleen (1995) und Esmé Annabelle (2001) hervor. In den 1990er Jahren stand er für erfolgreiche Unterhaltungsfilme wie "Auf die harte Tour", "Doc Hollywood", "Ein Concierge zum Verlieben" oder "The Frighteners" vor der Kamera.

Im Jahr 1996 war er in "Mars Attacks!" neben Jack Nicholson, Glenn Close, Annette Bening und Pierce Brosnan zu sehen. Danach kehrte er zum Fernsehen zurück und feierte Erfolge mit der Sitcom "Chaos City". Für seine Rolle als Vize-Bürgermeister von New York erhielt er im Jahr 1997 eine "Golde Globe"-Nominierung. In den Jahren 1998 und 2000 konnte er den Preis schließlich gewinnen. Michael J. Fox versuchte sich auch als Regisseur und Produzent. Er inszenierte unter anderem eine Episode der Serie "Tales From The Crypt". 1998 wurde bekannt, dass Michael J. Fox seit Anfang der 1990er Jahre an der Parkinson Krankheit leidet. Er zog sich in der Folge weitgehend vom Filmgeschäft zurück und arbeitete als Synchronsprecher.

Er lieh 1999 seine Stimme der Zeichentrick-Figur "Stuart Little" und war im Jahr 2001 an der Synchronisation von ''Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt'' beteiligt. Unterdessen galt sein privates Engagement dem Kampf und der Erforschung seines Leidens. Dazu gründete er im Mai 2000 die Michael J. Fox Foundation for Parkinson's Research (MJFF). Im Dezember 2002 wurde Michael J. Fox für sein Lebenswerk mit einem Stern auf dem "Walk of Fame" am Hollywood Boulevard geehrt. Im selben Jahr kam die Mäusekomödie "Stuart Little 2" in die deutschen Kinos, in der Michael J. Fox in der englischsprachigen Fassung die Hauptrolle sprach.
1980 - Midnight Madness

1982 - Die Klasse von 1984

1985 - Teen Wolf

1985 - Das total ausgeflippte Sommercamp

1985 - Zurück in die Zukunft

1986 - Light Of Day - Im Licht des Tages

1987 - Das Geheimnis meines Erfolges

1988 - The Return Of Bruno

1988 - Die grellen Lichter der Großstadt

1989 - Die Verdammten des Krieges

1989 - Zurück in die Zukunft 2

1990 - Zurück in die Zukunft 3

1991 - Auf die harte Tour

1991 - Doc Hollywood

1993 - Where The Rivers Flow North

1993 - Zurück nach Hause - Die unglaubliche Reise

1993 - Hilfe! Jeder ist der Größte

1993 - Ein Concierge zum Verlieben

1994 - Greedy

1995 - Blue in the Faces

1995 - Hallo Mr. President

1996 - Zurück nach Hause - Die unglaubliche Reise II

1996 - The Frighteners

1996 - TV-Serie: Chaos City

1996 - Mars Attacks!

1999 - Stuart Little

2001 - Atlantis (Synchronstimme)

2002 - Stuart Little 2

NameMichael J. Fox

Geboren am09.06.1961

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortEdmonton (CAN).