Biografie

Felix Wankel

NameFelix Wankel

Geboren am13.08.1902

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortLahr, Baden (D).

Verstorben am09.10.1988

TodesortHeidelberg (D).

Felix Wankel

Der deutsche Maschinenbauingenieur, Verlagsangestellte und Erfinder entwickelte sich durch seine Begeisterung für Verbrennungsmotoren zu einem erfolgreichen Erfinder. Mit dem nach ihm benannten Kreiskolbenmotor schrieb Felix Wankel nicht nur an der Geschichte von Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik mit, sondern beeinflusste er auch die Automobilindustrie im fernen Japan...

Persönlichkeiten der Automobilindustrie
Felix Wankel wurde am 13. August 1902 im badischen Lahr geboren.

Sein Vater war Forstassessor. Nach der Schule begann Wankel während der 1920er Jahre zunächst in einem Verlag zu arbeiten. Nebenbei interessierte er sich jedoch für technische Ideen, insbesondere für die Konstruktion des Verbrennungsmotors, für deren Umsetzung er mit einigen Freunden eine Versuchswerkstatt ins Leben rief. 1924 entwarf Wankel als Gegenstück zum Prinzip des Hubkolben-Motors, dem sogenannten "Otto-Motor", erstmals den Drehkolben-Motor. Neben seiner technischen Betätigung engagierte sich Wankel jedoch auch als Wegbereiter der nationalsozialistischen Bewegung in Baden. 1931 avancierte er zum badischen Hitlerjugendführer.

Im Zuge der parteiinternen Auseinandersetzungen mit der linken Richtung um Gregor Straßer und Otto Straßer wurde Wankel jedoch im Oktober 1932 aus der NSDAP ausgeschlossen. Infolge der nationalsozialistischen Machtübernahme durch Adolf Hitler im Januar 1933 und den bald einsetzenden Kriegsvorbereitungen erhöhte sich auch staatlicherseits die Nachfrage nach technischem Sachverstand. Das Reichsluftfahrtministerium errichtete 1936 die "Wankel-Versuchswerkstätten" in Lindau am Bodensee, in denen der Erfinder an der technischen Realisierung seines Drehkolbenmotors arbeitete. Wankel heiratete im Dezember 1936 Emma ("Mi") Kirn (1905), die bis zu ihrem Tode 1975 an seiner Seite blieb. Die Ehe blieb kinderlos. 1944 konnte Wankel in Lindau am Bodenseedas erste Modell eines Drehkolbenverdichters erproben.

Nach dem Kriegsende setzte er die Arbeit in Lindau fort. 1951 eröffnete er dort eine "Technische Entwicklungsstelle" (TES). Nach der Gründung der "NSU Motorenwerke AG", die 1953 in Lindau erfolgt war, kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen TES und NSU. Deren Ergebnis war 1954 die Entwicklung eines Rotationskolbenmotors durch Wankel. Den Motor perfektionierte der Erfinder sukzessive zum Drehkolbenmotor und dann zum Kreiskolbenmotor. Der erste Testlauf eines Wankel-Motors konnte 1957 durchgeführt werden. 1959 wurde der Wankelmotor der Öffentlichkeit bekannt. Ab 1963 erschien der "NSU-Spider", das erste Serienauto mit einem Wankel-Motor. Im Jahrzehnt 1967 bis 1977 wurde der "NSU Ro 80" mit dem Wankel-Motor gebaut. 1976 stattete Wankel auch das von ihm entwickelte Modell eines Autobootes, "Zisch" genannt, mit seinem Motor aus.

Der Wankel-Motor fand in der Folge auch in der japanischen Automobilindustrie Verwendung. Noch Mitte der 1980er Jahre machte der hochbetagte Erfinder mit seinem mechanischen "Lader 84" auf sich aufmerksam.

Felix Wankel starb am 9. Oktober 1988 in Heidelberg.


Persönlichkeiten der Automobilindustrie

NameFelix Wankel

Geboren am13.08.1902

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortLahr, Baden (D).

Verstorben am09.10.1988

TodesortHeidelberg (D).

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