Biografie

Diana Ross

Die US-amerikanische Sängerin wurde als Soul- und Popsängerin zu einem schillernden Weltstar. Sie vereinte in ihrer Stimme Soul-Leidenschaft, Funk-Power, Pop und Discokultur. In den 1960er Jahren feierte Diana Ross mit ihrer Band "Supremes" weltweite Erfolge und überzeugte später auch im Filmgeschäft. Bereits mit ihrem Kinodebüt "The Lady Sings The Blues" aus dem Jahr 1972 konnte sie eine "Oscar"-Nominierung erspielen. Zu ihren populärsten Hits zählen "Baby Love", "Stop! In the Name of Love", "Endless Love", "Upside Down" und "I'm Coming Out". Die Geschichte der "Supremes" kam im Jahr 2007 unter dem Titel "Dreamgils" in die Kinos. Diana Ross wurde darin von der R&B-Künstlerin Beyoncé Knowles verkörpert...
Diana Ross wurde am 26. März 1944 im Black-Bottom-Ghetto von Detroit, Michigan, geboren.

Sie startete ihre Sängerkarriere als Chormitglied einer Baptistengemeinde und gründete Ende der 1950er Jahre das Soul-Trio "Primettes" - mit dabei waren außerdem Florence Ballard und Mary Wildon. Die Gruppe wurde 1961 von Berry Gordy, dem Produzenten der Schallplattenfirma "Motown", entdeckt und in "Supremes" umgetauft. Daraufhin landete die Leadsängerin Diana Ross mit ihrer Band in den sechziger Jahren große Erfolge. Unter anderem wurden die Songs "Where Did Our Love Go", "Baby Love", "Stop! In the Name of Love" und "Come See About Me" zu weltweit erfolgreichen Hits. Mit den "Supremes" verkaufte Ross rund 25 Millionen Platten.

Im Jahr 1970 steig die mehrfache "Grammy"-Gewinnerin bei den "Supremes" aus und startete eine eindrucksvolle Solo-Karriere. Diana Ross dominierte in den folgenden Jahren die Hitparaden weltweit mit Hits wie "Reach Out And Touch", "Remember Me", "I'm Still Waiting", "Endless Love" und "Why Do Fools Fall in Love". Sie stieg in wenigen Jahren zu einer schillernden Superstar-Persönlichkeit auf. Im Februar 1971 heiratete Diana Ross ihren ersten Mann Robert Silverstein und brachte die Töchter Rhonda, Tracey und Chudney zur Welt. Die Ehe scheiterte und wurde 1976 geschieden. "Motown"-Chef Berry Gordy brachte 1984 eine Autobiographie heraus, in der er behauptete, Rhondas leiblicher Vater zu sein.

Im Jahr 1972 wurde Ross für ihre Rolle als Jazz-Sängerin "Billie Holiday" in der Filmbiographie "The Lady Sings The Blues" für einen "Oscar" nominiert. Der Soundtrack zum Film stand zwei Wochen an der Spitze der amerikanischen Charts. 1975 folgte der Streifen "Mahogany", für den sie auch den Titelsong "Do You Know Where You're Going To" sang, der abermals Platz Eins der Charts erreichte. Im Jahr darauf setzte Diana Ross ihre eindrucksvolle Karriere am Broadway fort. Sie begeisterte in ihrer Show "An Evening With Diana Ross" und ließ eine Platte mitschneiden, mit der sie anschließend auf Tour ging. 1977 spielte sie in der Filmversion des schwarzen Musicals "The Wiz" (nach dem "Zauberer von Oz") die kleine Dorothy. 1980 kam dann der Durchbruch auf dem LP-Markt.

Mit dem Album "Diana" schaffte sie Platz Zwei der amerikanischen Charts und erhielt eine Platin-Auszeichnung. 1981 nahm sie gemeinsam mit Lionel Richie den Hit "Endless Love" auf und setzte sich damit für neun Wochen an die Spitze der Single-Charts. In der Folge arbeitete sie mit weiteren Weltstars wie Michael Jackson und Julio Iglesias zusammen. Großen Einfluss hatte sie auf die musikalische Entwicklung von Michael Jackson, dem sie auch als enge Freundin beratend zur Seite stand. Diana Ross heiratete 1987 den norwegischen Reeder Arne Naers und brachte die Söhne Ross und Evan zur Welt. Auch diese Ehe scheiterte und wurde 1999 geschieden. In den 1980ern erreichte Diana Ross die Spitze ihres kommerziellen Erfolges.

Ihre Leidenschaft zur Dance-Musik erreichte den Höhepunkt mit den Disconummern "Upside Down" und "I'm Coming Out". In den 1990er Jahren konnte sie an alte Erfolge nicht anknüpfen. Ihre Platten schafften in den USA nicht einmal mehr einen Platz in den Top 100. Nach dem kommerziellen Erfolg als Künstlerin zeigte sich Diana Ross als Geschäftsfrau und kaufte sich 1989 beim Label "Motown" als Teilhaberin ein - rund 25 Jahre, nachdem sie bei diesem Label ihre Karriere begonnen hatte. Später gründete sie dann ihr eigenes Label "Ross Records". 1996 wurde sie mit dem "World Music Award" in Monte Carlo für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 1998 veröffentlichte sie das Album "Very Special Season" und 1999 folgte "Every Day Is A New Day".

Im Jahr 2007 kam mit "Dreamgirls" die Verfilmung der Geschichte der "Supremes" in die Kinos. Diana Ross wurde darin von der R&B-Künstlerin Beyoncé Knowles verkörpert.

NameDiana Ross

Geboren am26.03.1944

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortDetroit (Michigan, USA)