Biografie

Beyoncé Knowles

Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin zählt zu den schillerndsten Figuren der R&B-Szene. Zum internationalen Star der Pop-Musik wurde Beyoncé Knowles als Mitglied der Band "Destiny´s Child". Parallel startete sie 2003 eine steile Solo-Karriere. Bereits ihr Solo-Album "Dangerously in love" sowie die Single "Crazy in love" (featuring Jay Z) wurden ein weltweiter Erfolg. Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit indes mit den bedeutendsten Preisen der Musik-Branche. Im Jahr 2004 wurde sie mit fünf Grammys bedacht. Zu ihren erfolgreichsten Titeln gehören "No, No, No", "Say My Name" und "Survivor"...
Beyoncé Giselle Knowles wurde am 04. September 1981 in Houston, Texas geboren.

Sie wuchs bei ihren Eltern unter behüteten Verhältnissen auf und wurde stark in ihrem Gesangstalent unterstützt. Bereits im Alter von sieben Jahren stand Beyoncé auf der Bühne und nahm an diversen Talentshows teil. Besonders ihr Vater Mathew förderte sie sehr und ermöglichte Tanz- und Gesangsunterricht, außerdem sang sie im örtlichen Kirchenchor. Zusammen mit ihrer Cousine Kelly Rowland und einer Freundin, Latavina Robertson, wurde 1990 die Girl Group "Destiny's Child" gegründet.

Vater Mathew wurde Manager der Kinderband und sie nahmen ein weiteres Mitglied auf, Letoya Luckett. Mit den ersten Erfolgen, die nicht lange auf sich warten ließen, kamen aber auch die ersten Unstimmigkeiten in der Band auf und man entschloss sich von Letoya und Latavia zu trennen. An ihre Stelle rückten Michelle Williams und Farrah Franklin, doch auch diese Kombination hielt nicht lange und man trennte sich nach kurzer Zeit wieder von Farrah.

Der internationale Durchbruch gelang 1997 mit der Single "No, No, No", die mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde. Dieser Erfolg wurde 1999 sogar noch übertroffen, als Destiny's Child ihr Album "The Writing's On The Wall" veröffentlichten. Das Album verkaufte sich rund um den Globus mehr als zehn Millionen Mal und brachte die drei US-Top-Ten-Hits "Jumpin, Jumpin", "Say My Name" und "Bills, Bills, Bills" hervor. Trotz der Wechsel in der Gruppierung war Beyoncé stets der Mittelpunkt von Destiny's Child und nicht nur Gründungsmitglied sondern auch Chef-Songwriterin der erfolgreichsten Girl-Group aller Zeiten, sie verkauften bisher mehr als 33 Millionen Tonträger weltweit.

Es folgte die Aufnahme von Michelle Williams und bereits ein Jahr später wurde die Single "Survivor" auf den Markt gebracht. "Survivor" startete direkt auf Platz Eins der Billboard-Charts und wurde bereits vier Wochen nach Veröffentlichung mit Doppel-Platin ausgezeichnet. 2001 wurde Beyoncé Knowles, als erste Afroamerikanische und als zweite Frau überhaupt, mit dem "ASCAP Pop Songwriter Of The Year Award" für ihre Leistungen als Song-Schreiberin ausgezeichnet. Noch im selben Jahr erhielten Destiny's Child zwei Grammys für "Say My Name".

Darüber hinaus erhielten sie zahlreiche weitere Auszeichnungen, u.a. den "Billboard Artist of the Year", den "NAACP Image Award", den "American Music Award", den "Nickelodeon Kid’s Choice" und den "Sammy Davis Jr. Award". Ebenfalls 2001 entschlossen sich Destiny's Child zu einer Pause, um sich Soloprojekten widmen zu können. Beyoncé wollte neue Erfahrungen sammeln und widmete sich dem Filmgeschäft. Nach einem Auftritt in der MTV-Produktion "Carmen" erhielt sie die Rolle der "Foxy Cleopatra" in "Austin Powers in Goldständer" neben Mike Myers, wo sie nicht nur ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellte, sondern auch ihre komödiantische Seite.

Im Jahr 2003 veröffentlichte Beyoncé Knowles ihr erstes Solo-Album "Dangerously In Love", betont jedoch immer wieder, dass sich Destiny's Child nicht aufgelöst hätten und bald wieder gemeinsame Projekte in Angriff nehmen werden. Ihr zweites Kinoprojekt kam 2004 in die Kinos. In der Musik-Komödie "Fighting Temptations" spielt sie neben Cuba Gooding Jr. Bei den MTV Video Music Awards 2004 wurde Beyoncés Video zu "Naughty Girl" ausgezeichnet. Im Herbst 2004 gaben Destiny’s Child das Ende der Solo-Zeit bekannt und veröffentlichten das Album "Destiny Fulfilled".

Neben vielen Show-Größen nahmen auch Destiny’s Child an dem von Sir Bob Geldof initiierten Live 8 Festival teil. Weltweit verfolgten fast 2 Milliarden Menschen das gigantische Spektakel am 2. Juli 2005, das für den Schuldenerlass der ärmsten Länder Afrikas kämpfte. In den Städten Berlin, London, Philadelphia, Rom, Paris, Moskau, Johannesburg, Cornwall, Tokio und Barrie fanden parallel fantastische Rock-Konzerte mit den größten Stars der Welt statt.

Bei den World Music Awards 2005 in Los Angeles wurden Destiny`s Child mit dem Preis für die "Bestverkaufende Popgruppe" ausgezeichnet. 2006 war Beyoncé Knowles auch wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. Sie spielte neben Jean Reno und Steve Martin in dem Revival des Comedy-Klassikers "Der rosarote Panther". Große Beachtung erfuhr auch das Leinwand-Musical "Dreamgirls" aus dem Jahr 2007, in dem Beyoncé Knowles sowohl ihre schauspielerischen Qualitäten als auch ihre Stimme zur Geltung brachte.
Beyoncé Knowles
c/o Rogers and Cowan
1888 Century Park East
5th Floor
Los Angeles, CA 90067
USA

NameBeyoncé Knowles

Geboren am04.09.1981

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortHouston, Texas (USA).