Biografie

Dennis Quaid

Der US-amerikanische Schauspieler erlangte seinen internationalen Durchbruch 1983 mit dem vierfach "Oscar"-ausgezeichneten Film "Der Stoff, aus dem die Helden sind". In den folgenden Jahren avancierte Dennis Quaid vor allem in Unterhaltungsfilmen zu einem der populärsten Darsteller Hollywoods. Darin verkörperte er in unterschiedlichsten Themen zumeist den zuverlässigen und aufrichtigen Charakter. Zu seinen erfolgreichsten Filmen gehören "Die Reise ins Ich", "Traffic. Macht des Kartells", "The Day After Tomorrow" und "Der Flug des Phoenix"...
Dennis Quaid wurde am 9. April 1954 in Houston im US-Bundesstaat Texas als Sohn eines Elektrikers geboren.

Als 15jähriger legte Dennis Quaid bereits den Grundstein für seine spätere Karriere, als er an der High School erste Rollen spielte und danach an der University of Houston Theater studierte. Er brach im Alter von 20 Jahren das Studium ab und folgte seinem Bruder Randy Quaid nach Hollywood. Dort schaffte er es zunächst nur bis zu einigen kleinen Rollen und Kurzauftritten. Sein Filmdebüt 1978 in "9/30/55" war wenig befriedigend. Er spielte in dem Streifen von James Bridges über den Todestag des Schauspielers James Dean einen Kleinstadtjungen.

Der Film hatte kaum Erfolg, Quaid erhielt aber weitere Rollenangebote. 1979 absolvierte er seinen ersten größeren Auftritt in dem Drama "Vier irre Typen - Wir schaffen alle, uns schafft keiner". Seinen Durchbruch feierte Dennis Quaid 1983 in der Rolle des Astronauten "Gordon Cooper" in dem Dokumentarspielfilm "Der Stoff, aus dem die Helden sind" von Philip Kaufman. Der Streifen wurde mit vier "Oscars" ausgezeichnet. Quaid machte sich auch als Sänger und Komponist einen Namen, als er die Songs zum erotischen Südstaatenthriller "The Big Easy - Der große Leichtsinn" schrieb, in dem er auch eine Hauptrolle spielte.

Auch in der Jerry Lee Lewis-Biografie "Great Balls Of Fire" konnte er seinem Hobby als Musiker frönen. Danach folgten Hauptrollen in Filmen wie Wolfgang Petersens "Enemy Mine - Geliebter Feind", "Die Reise ins Ich", "Suspect - Unter Verdacht" oder in "D.O.A. - Bei Ankunft Mord". In "Die Reise ins Ich" und "D.O.A. - Bei Ankunft Mord" war Quaid neben seiner Frau Meg Ryan zu sehen. Mit ihr war er seit 1991 verheiratet, lebt aber seit 2000 getrennt von ihr. Zuvor war er mit P.J. Soles verheiratet. Auch fürs Fernsehen übernahm Dennis Quaid Aufgaben. Er spielte neben Mickey Rooney im "Emmy"-Gewinner "Bill: On His Own" und in "Johnny Belinda" mit Rosanna Arquette.

Gleichfalls widmete er sich wieder dem Theater. Gemeinsam mit seinem Bruder Randy stand er 1996 in Sam Shepards Theaterstück "True West" in New York auf der Bühne. Weitere Kinoerfolge hatte er mit dem Krimi "Traffic. Macht des Kartells", der 2001 in die deutschen Kinos kam. Im Jahr darauf entstand das Melodrama "Dem Himmel so fern", eine Geschichte über Homosexualität im Amerika der 1950er Jahre. 2004 war er in Roland Emmerichs Katastrophenfilm "The Day After Tomorrow" zu sehen, der die Entwicklungen eines Klimawandels beschrieb.

Am 4. Juli 2004 heiratete Dennis Quaid in dritter Ehe die Immobilienmaklerin Kimberly Buffington. Im November 2007 wurden sie Eltern von Zwillingen, die von einer Leihmutter ausgetragen worden waren. In dem Remake des Abenteuerfilms "Der Flug des Phoenix" war Dennis Quaid in der Rolle des Piloten Frank Towns zu sehen, der in der Originalfassung aus dem Jahr 1965 von James Stewart verkörpert wurde. Nach "Joe – Geheimauftrag Cobra", "Horsemen" und "Pandorum aus dem Jahr 2009 stand er 2010 für "Legion" vor der Kamera.
1978 - 9/30/55

1979 - Vier irre Typen

1980 - Gorp

1981 - Jede Nacht zählt

1983 - Der weiße Hai 3 D

1983 - Der Stoff, aus dem die Helden sind

1984 - Dreamscape

1985 - Emeny Mine - Geliebter Feind

1987 - The Big Easy - Der große Leichtsinn

1987 - Die Reise ins Ich

1988 - D.O.A. - Bei Ankunft Mord

1989 - Great Balls Of Fire

1990 - Komm und sieh das Paradies

1993 - Undercover Blues

1994 - Flesh And Bone

1994 - Wyatt Earp - Das Leben einer Legende

1995 - Power Of Love

1996 - Dragonheart

1998 - Ein Zwilling kommt selten allein

1998 - Leben und Lieben in L.A.

1999 - An jedem verdammten Sonntag

2000 - Frequency

2001 - Traffic

2004 - The Day after Tomorrow

2005 - Der Flug des Phoenix

2005 - Reine Chefsache

2006 - Deine, meine & unsere

2006 - American Dreamz
Dennis Quaid
c/o WMA
151 El Camino Drive
Beverly Hills
California 90212, USA

NameDennis Quaid

Geboren am09.04.1954

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortHouston, Texas (USA).