Biografie

Danny DeVito

Der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur und Produzent wurde in den 1980er und 1990er Jahren einer der erfolgreichsten Vertreter des humoristischen Kinos. Danny DeVito gelang es in seinen Filmen gefährlichste Situationen zwischen Leben und Tod entstehen zu lassen und sie mit komödiantischen Elementen zu versehen ohne die Spannung zu unterbrechen. Eng verbunden ist seine Karriere mit dem Schauspieler Michael Douglas, der ihn nicht nur für seine erste große Produktion verpflichtete, sondern mit dem er auch seine größten Erfolge feierte. Zu seinen populärsten Arbeiten zählen "Einer flog über das Kuckucksnest", "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten", "Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil", "Der Rosenkrieg" und "Batmans Rückkehr"...
Danny DeVito wurde am 17. November 1944 in Asbury Park, im US-Bundesstaat New Jersey, geboren.

Der Sohn einer italienischen Mutter und eines US-amerikanischen Vaters wollte ursprünglich Maskenbildner werden. Nach seinem Abschluss an der Catholic Boarding School arbeitete er als Kosmetiker im Schönheitssalon seiner Schwester. Später besuchte er die American Academy of Dramatic Arts, um Make-Up-Artist zu werden. Während seines Studiums an der New Yorker Akademie für Bildende Künste, machte er die Bekanntschaft zu Michael Douglas, durch den er mit der Schauspielerei in Kontakt kam. 1968 erhielt er schließlich eine kleine Rolle im Film "Dreams Of Glass". Doch eine Fortsetzung im Filmgeschäft gab es zunächst nicht. Er kehrte zum Theater zurück, wo er Rhea Perlman kennen lernte, die er 1982 heiratete. Mit ihr wurde er Vater von drei Kindern.

Im Jahr 1970 spielte er in Woody Allens "Bananas". Wegen seiner geringen Körpergröße, DeVito misst 1,54 Meter, konnte er kaum vermittelt werden. Sein Durchbruch stellte sich 1975 mit dem von Michael Douglas produzierten und mit dem "Oscar" ausgezeichneten Film "Einer flog über das Kuckucksnest" von Milos Forman ein. Das Stück hatte er bereits im Jahr 1968 am Theater gespielt. 1978 bis 1982 war er neben Andy Kaufman in der Sitcom "Taxi" zu sehen, wofür er mit einem "Emmy" ausgezeichnet wurde. Bei einigen der Folgen zu "Taxi" führte er erstmals selbst Regie. 1983 unterstrich er seine schauspielerische Leistung in der Kinoproduktion "Zeit der Zärtlichkeit". Zum Star des humoristischen Kinos avancierte Danny DeVito an der Seite von Michael Douglas und Kathleen Turner in den Action-Komödien "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" (1983) sowie in "Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil" (1985). Seinen Ruf festigte er dann mit Rollen in "Zwei Superpflaumen in der Unterwelt" (1986) und "Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone" (1986). Mit der Komödie "Schmeiß die Mama aus dem Zug" verschaffte sich DeVito im Jahr 1987 auch als Regisseur Aufmerksamkeit.

Zwei Jahre später folgte "Der Rosenkrieg" mit Michael Douglas und Kathleen Turner, in dem DeVito in der Rolle des gescheiterten Anwalts zu sehen war und zugleich die Regie führte. Neben seiner Schauspiel- und Regiearbeit produzierte Danny DeVito zahlreiche weitere Filme. Weitere große Erfolge hatte er 1988 mit der Komödie "Twins" neben Arnold Schwarzenegger. Unter anderem war er finanziell an Erfolgsstreifen wie "Reality Bites - Voll das Leben" (1993), "Pulp Fiction" (1994), "Feeling Minnesota" (1995), "Sunset Park" (1996), "Gattaca" (1997) oder "Out Of Sight" (1998) beteiligt. Für seine Produktion "Hoffa" erlangte DeVito im Jahr 1992 eine "Oscar"-Nominierung, wie bereits im Jahr 1987 für den Komödientitel "Schmeiß die Mama aus dem Zug". Er war als Geschäftemacher in "Das Geld anderer Leute" (1991) zu sehen, als Fiesling in "Batmans Rückkehr" (1992) und als Arzt in "Junior" neben Arnold Schwarzenegger. Die Vielfältigkeit seiner Rollen erweiterte er als Schauspieler in "Schnappt Shorty!" (1995), als Reporter in "L.A. Confidential" (1997), als Anwalt in "Der Regenmacher" (1997) und als Sheriff in "Der Fall Mona" (2000).

Seine Stimme war aber auch in vielen Synchronarbeiten zu hören. So lieh er sie den Originalversionen zweier Folgen der TV-Serie "Die Simpsons" (1992), "Kuck mal wer da jetzt spricht" (1993), "Space Jam" (1996) und Walt Disneys "Hercules" (1997). Zu seinen folgenden Filmprojekten zählte der Action-Krimi "Heist - Der letzte Coup" (2002), in dem er den Hehler "Bergman" mimte. 2004 war er als Zirkusdirektor "Amos Calloway" in "Big Fish" zu sehen. Eine weitere Regiearbeit folgte 2004 mit dem Film "Der Appartement-Schreck" mit Ben Stiller und Drew Barrymore in den Hauptrollen. 2006 stand er für "Relative Strangers" vor der Kamera. 2007 erhielt er den Preis für das Lebenswerk des Filmfestivals von Karlovy Vary. 2009 und 2010 folgten "Solitary Man" und "When in Rome". Im selben Jahr, 2010, erhielt er in der Kategorie "Lebenswerk International" die Goldene Kamera. Am 18. August 2011 wurde DeVito auf dem Hollywood Walk of Fame mit einem Stern geehrt. 2014 war er Produzent des Kriminal-Thrillers "Ruhet in Frieden – A Walk Among the Tombstones", mit Liam Neeson in der Hauptrolle.
1968 - "Dreams Of Glass".

1970 - "Bahamas".

1971 - "Mortadella".

1972 - "Hot Dogs For Gauguin".

1973 - "Scalawag".

1973 - "Hurry Up Or I'll Be 30".

1975 - "Einer flog übers Kuckucksnest".

1975 - "The Money".

1976 - "Deadly Hero".

1976 - "Car Wash".

1977 - "The Wolrd's Greatest Lover".

1978 - "Der Galgenstrick".

1978 - "Taxi".

1979 - "Valentine".

1979 - "Swap Meet".

1981 - "Affen, Gangster und Millionen".

1983 - "Zeit der Zärtlichkeit".

1983 - "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten".

1984 - "TV-total verrückt" Serie, Regie.

1984 - "Johnny G. - Gangster wider Willen".

1985 - "Unglaubliche Geschichten".

1985 - "Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil".

1986 - "Zwei Superpflaumen in der Unterwelt".

1986 - "Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone".

1986 - "Tin Men".

1986 - "Männer für jeden Job".

1987 - "Schmeiß die Mama aus dem Zug" Regie.

1988 - "Twins".

1989 - "Der Rosenkrieg".

1990 - "Money".

1991 - "Das Geld anderer Leute".

1992 - "Jimmy Hoffa".

1992 - "Batmans Rückkehr".

1992 - "Mein Vater - der Held".

1993 - "Last Action Hero".

1993 - "Voll das Leben". Produktion.

1994 - "Pulp Fiction" Produktion.

1994 - "Junior".

1995 - "Feeling Minnesota" Produktion.

1995 - "Schnappt Strry".

1996 - "Sunset Park" Produktion.

1996 - "Weir Al Yankovic: The Videos".

1996 - "Mars Attacks".

1997 - "Gattaca" Produktion.

1997 - "L.A. Continental".

1997 - "Der Regenmacher".

1998 - "Out of Sight" Produktion.

1998 - "Wachgeküsst".

1999 - "Der Mondmann".

1999 - "The Big Kahuna".

1999 - "The Virgin Suicides".

2000 - "Der Fall Mona".

2000 - "Dumm gelaufen".

2001 - "Death On Smoochy".

2004 - "Big Fish".

2004 - "Der Appartement-Schreck" (Regie).

2004 - "Anything Else".

2006 - "Relative Strangers".

2006 - "Blendende Weihnachten".

2006 - "Even Money".

2006 - "10 Items or Less".

2006 - "The OH in Ohio".

2007 - "Nobel Son".

2007 - "The Good Night".

2009 - "Solitary Man".

2010 - "When in Rome".

NameDanny DeVito

Geboren am17.11.1944

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortAsbury Park, N.J. (USA).