Aristide Maillol

Name:Aristide Maillol

Geboren am:08.12.1861

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

Geburtsort:Banyuls-sur-Mer (F).

Verstorben am:24.09.1944

Todesort:Perpignan (F).

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Der französische Bildhauer, Maler und Graphiker gehört zu den Vertretern des Expressionismus. In seiner künstlerischen Entwicklung wandte sich Aristide Joseph Bonaventure Maillol zunächst der Malerei, dann der Keramik und Webkunst, und später erst der Skulptur-Technik zu. Sein Streben galt mehr der Perfektion als der Originalität. Sein Stil änderte sich während seiner gesamten Schaffenszeit nur geringfügig. Maillols Plastiken zählen zu den wichtigsten Arbeiten in dieser Kunsttechnik. Die weiblichen Statuen realisierte der Künstler als kompakte Körper mit üppig sinnlichen Merkmalen. Sie wirken nach außen durch ihre Simplizität und schließen nicht nur an Paul Gauguins Frauenfiguren oder Auguste Renoirs Aktwerke an, sondern waren von großer eigenständiger Wirkung auf die nachfolgende deutsche und europäische Bildhauerkunst...
Aristide Joseph Bonaventure Maillol wurde am 8. Dezember 1861 in Banyuls-sur-Mer geboren.

Maillol zog im Jahr 1882 nach Paris. Dort ließ er sich in den Jahren von 1882 bis 1886 an der École des Beaux-Arts sowie an der Akademie bei Alexandre Cabanel und Jean Léon Gérôme unterrichten. Seine künstlerische Laufbahn begann er unter dem Einfluss von Paul Gauguin, des französischen Symbolisten Pierre-Cécile Puvis de Chavannes und der französischen Nabis-Bewegung in der Malerei. Seine durch Linearität geprägten Bilder aus dieser Zeit wirken flächig und dekorativ. Danach wandet er sich den Techniken der Keramik und der Webkunst zu. Erst 1895 gestaltete Maillol Skulpturen. Er wandte sich dieser Technik aufgrund eines Augenleidens zu. Die Kenntnisse über die Gestaltung von Plastiken aus Holz und Ton brachte er sich selbst bei.

So machte er sich im Jahr 1900 an die Arbeiten zu seiner ersten großen Skulptur mit dem Titel "Das Mittelmeer", die er 1905 im Salon präsentierte und damit sein öffentliches Debüt als Bildhauer abgab. Den Stil, den er an dieser Arbeit realisierte, trägt die Merkmale des Einfachen und Klassischen der Statuenform. Die Skulptur zeigt nur das Wesentliche an Ausgestaltung, das der Künstler einheitlich dem Vorbild der Natur nachformte. In dieser Formgestaltung des Wesentlichen äußert er die gleiche Kunstsprache wie Auguste Rodin, die sowohl als kreativ wie auch als natürlich zu bezeichnen ist. Auf den Bildhauer Rodin und seine Werke gehen elementare Anregungen zurück, die Maillol in sich aufnahm und für zu einem individuellen Stil in seinem plastischen Werk verwertete. In dieser kreatürlichen Ausdrucksform entstanden weitere Werke wie "La Nuit" (1909), "Pomone" (1910), "Vénus, les Nymphes de la prairie" (1930 bis 1937), "L’Action enchaînée, la Montagne" (1937) oder "Rivière" (1938 bis 1943). Ihnen allen gemeinsam ist die nach innen gerichtete Aussage ohne äußere Leidenschaft oder Bewegung.

Seit 1902 entwickelte er Stein- und Bronzefiguren in oft monumentaler Ausgestaltung. Geschlossenheit, Harmonie und Ruhe sind drei wesentliche Stilmerkmale in der Kunst von Maillol, die damit auch im Gegensatz zu Rodins Werkschaffen stehen, der sich der Offenheit und Expressivität zuwandte. Durch eine Reise nach Griechenland im Jahr 1908 und die Studien der Skulpturen von Olympia konnte sich Aristide Maillol von dem treffenden Ausdruck seiner plastischen Werke selbst überzeugen. Die weiblichen Statuen realisierte der Künstler als kompakte Körper mit üppig sinnlichen Merkmalen. Sie schließen nicht nur an Paul Gaugins Frauenfiguren oder Auguste Renoir Aktwerke an, sondern waren von großer Wirkung auf die nachfolgende deutsche und europäische Bildhauerkunst. Ein Beispiel davon geben Werke des deutschen Bildhauers Wilhelm Lehmbruck.

Aristide Maillol schuf auch öffentliche Denkmäler, die er mit der gleichen "inneren" Ausdruckskraft modellierte. Sie wirken nach außen durch ihre Simplizität. Besonders durch das Fehlen von dekorativen Elemente wurden die Kunstwerke nur schwer angemessen rezipiert. Die Gemeinde von Aix-en-Provance wies ein Maillol-Denkmal von Paul Cezanne zurück. Zu seinem Schaffenswerk gehören auch Buchillustrationen so zum Beispiel Vergils "Eklogen" oder Ovids "Ars amandi" sowie Grafiken und Holzschnitte.

Aristide Joseph Bonaventure Maillol starb am 24. September 1944 in Perpignan.

In den Jahren 1964 und 1965 wurden 18 Hauptwerke von Aristide Maillol im Jardin du Carrousell aufgestellt. Im Pariser Maillol-Museum sind seine Modelle und Originalwerke untergebracht. 1961 wurde im Musée national d’Art moderne in Paris eine Retrospektive veranstaltet.

Name:Aristide Maillol

Geboren am:08.12.1861

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

Geburtsort:Banyuls-sur-Mer (F).

Verstorben am:24.09.1944

Todesort:Perpignan (F).

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