 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Veronica Madonna Louise Ciccone wurde am 16. August 1958 in Bay City, Michigan (USA), als Tochter italienischer Einwanderer geboren.
Aufgewachsen ist sie unter bescheidenen Verhältnissen. Als sie sechs Jahre alt war, starb ihre Mutter an Brustkrebs. Vom Vater wurde sie dann mit harter Hand erzogen, weshalb sie später zu ihrer Großmutter nach Detroit zog. Schon als Kind zeigte sie großen Ehrgeiz. Neben der Schule nahm sie Klavier- und Ballettunterricht. Nachdem sie vorübergehend Jazzdance und Modern Dance an der University of Michigan studiert hatte, zog sie nach dem Erreichen des siebzehnten Lebensjahres nach New York.
Hier wurde das Leben jedoch nicht leichter. Sie musste sich als Hilfsarbeiterin und Aktmodell den Lebensunterhalt verdienen. Erste kommerzielle Erfahrungen mit der Musik machte sie damals mit der Band "Breakfast Club". 1979 spielte sie erstmals in einem kurzen, experimentellen Film namens "A Certain Sacrifice" mit. Als Sängerin der Gruppe "Emmy" begann sie selbst Songs zu schreiben. Mit dem ersten verdienten Geld reiste sie nach Paris, um sich neben Gesang auch in Gitarre, Keyboard und Schlagzeug ausbilden zu lassen.
Hier lernte sie auch ihren späteren Produzenten von Sire Records kennen, mit dem sie 1981 nach New York zurückkehrte. Ihre erste Hit-Single hatte sie im selben Jahr mit "Everybody". 1983 veröffentlichte sie mit dem Titel "Madonna" ihr erstes Album. 1984 erschien unter dem Namen "Like a Virgin" ihr zweites Album. "Like a Virgin" wurde zum Mega-Erfolg und die Single war schon nach wenigen Tagen auf Platz 1 der bestverkauftesten Platten in den USA. Mit mehr als 15 Millionen verkaufter Tonträger wurde es eines der erfolgreichsten Alben des Jahrzehnts.
Madonnas Popularität beruhte auch auf ihrer lasziv-erotischen Bühnenshow. Mit zahlreichen modischen Experimenten bei ihren Auftritten wurde sie Begründerin zahlreicher Outfits. Auf der Bühne war sie sowohl als Marilyn-Monroe als auch als Marlene-Dietrich zu sehen. Nachdem sie Ende der 1980er Jahre einen Mercedes-Stern an einer Kette um den Hals trug, wurde dieser eines der populärsten Mode-Accessoires jener Zeit.
Im Jahr 1985 heiratete Madonna den Schauspieler Sean Penn und spielte ihre erste Hauptrolle für die Kino-Produktion "Susan - verzweifelt gesucht", für die sie auch den Soundtrack "Into the Grove" lieferte. Im Jahr 1988 debütierte Madonna erstmals am Broadway. 1989 ließ sie sich von Sean Penn scheiden. 1991 veröffentlichte sie den autobiographischen Dokumentarfilm "In Bed With Madonna". 1992 gründete Madonna eine eigene Schallplatten-, Verlags- und Filmgesellschaft.
Mit diesem Unternehmen publizierte sie den Photobildband "Sex" sowie noch im selben Jahr das Album "Erotica". Während sie mit ihren Filmproduktionen, wie 1990 "Silvester in fremden Betten" oder "Eine Klasse für sich", weniger Erfolg hatte, avancierte sie zur internationalen Pop-Diva. 1992 stand sie für "Body of Evidence" und 1995 für "Four Rooms" vor der Kamera. Für die Hauptrolle im Musical "Evita", in dem sie die Argentinierin Evita Peron verkörperte, wurde Madonna 1996 mit dem "Golden Globe" ausgezeichnet.
Ihr Album "Ray of Light" wurde 1998 als bestes "Pop-Album des Jahres" mit einem "Grammy" bedacht. Madonna heiratete den englischen Regisseur Guy Ritchie, mit dem sie und ihren drei Kindern in Los Angeles und London lebte. 2000 erschien das Album "Musik". Mit diesem begab sich Madonna im Juni 2001 auf ihre Welttournee, bei der sie auch in drei deutschen Städten spielte. Zur Bond-Verfilmung "Die Another Day" lieferte Madonna 2002 mit dem gleichnamigen Songtitel die Filmmusik. Damit reihte sie sich unter Namen wie Shirley Bassey oder Tina Turner, die vor ihr Bond-Titel interpretiert hatten.
Nach langer Theaterpause stand Madonna im Jahr 2002 im Londoner Wyndham's Theatre für die von David Williamson inszenierte Komödie "Up for Grabs" wieder erfolgreich auf der Bühne. Während des Irak-Konflikts 2003 erschien mit dem Album "American life" ein umstrittenes Video, in welchem US-Präsiden George W. Bush zu sehen sein sollte. Nach heftiger Kritik an ihrem Patriotismus fiel die Szene dem Schnitt zu Opfer. Im selben Jahr erschien die Single "Hollywood", die auf die verschobenen Werte der Traumfabrik Hollywoods abzielte.
Mitte September 2003 erschien, unter internationalem Aufsehen, das erste Märchenbuch Madonnas: "The English Roses" ("Die Englischen Rosen") wurde gleichzeitig in rund 100 Ländern und in 42 Sprachen publiziert. Im November 2004 wurde Madonna in die britische "Hall Of Fame" aufgenommen. Neben vielen Show-Größen nahm auch Madonna an dem von Sir Bob Geldof initiierten Live 8 Festival teil. Weltweit verfolgten fast 2 Milliarden Menschen das gigantische Spektakel am 2. Juli 2005, das für den Schuldenerlass der ärmsten Länder Afrikas kämpfte. In den Städten Berlin, London, Philadelphia, Rom, Paris, Moskau, Johannesburg, Cornwall, Tokio und Barrie fanden parallel fantastische Rock-Konzerte mit den größten Stars der Welt statt.
Im August 2005 erlitt Madonna einen schweren Reitunfall, bei dem sie sich das Schlüsselbein, mehrere Rippen und die Hand brach. Nach einer Genesungs- und Erholungsphase veröffentlichte sie unter großem Medieninteresse ihre Single "Hung up". Das dazugehörige Album "Confessions on a dance floor" präsentierte Madonna im Oktober 2005 in London. Bei dieser Gelegenheit gab der Popstar seine Unterstützung für die Kandidatur von Hillary Clinton bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen erstmals öffentlich zum Ausdruck. |
 |
|
 |
 |
 |
| | Home | Namen | Themen | Zeitstrahl | |
 |
Copyright © 1999 - 2008 by rasscass Medien und Content Verlag
Webdesign - mps by Susanne Porsche - www.whoswho.de |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Nachname: Ciccone |
 |
 |
Vorname: Veronica |
 |
 |
Alias: Madonna |
 |
 |
Geburtsdatum: 1958-08-16 |
 |
 |
Geburtsort: Bay City, Michigan (USA). |
 |
 |
Sternzeichen: Löwe 23.07 - 23.08 |
 |
 |
|
|
 |
 |
|
 |