Biografie

Shirley Bassey

Die britische Sängerin erlangte weltweite Popularität durch ihre Interpretation der drei "James Bond"-Titelmelodien "Goldfinger" (1964), "Diamonds Are Forever" (1971) und "Moonraker" (1979). Bei ihren Live-Auftritten stand sie in ihrer ganzen Erscheinung für Glanz und Glamour. Ihre Interpretationen von einer Vielzahl klassischer Songs sind als dramatisch zu bezeichnen. Weitere große Erfolge hatte Shirley Bassey mit ihren Disco-Klassikern. Im Dezember 1999 wurde die Britin durch Königin Elizabeth II. zur "Dame Commander of the Order of the British Empire" erhoben. Zu ihren bekanntesten Titeln gehören "As I Love You" (1959), "As Long As He Needs Me" (1960), "This Is My Life" (1968) und "(Where Do I Begin?) Love Story" (1971)...
Shirley Bassey wurde als Tochter einer Engländerin und eines nigerianischen Schiffsfeuerwehrmannes am 8. Januar 1937 in Tiger Bay, auf der britischen Insel Wales geboren.

Bassey verließ vorzeitig im Jahr 1952 die Schule. Sie arbeitete in einer Wurstfabrik, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Im Jahr 1955 wurde sie während eines Auftritts im Londoner Astor-Club entdeckt. Zuvor sang sie überwiegend in Kneipen und Pubs. In den 1950er Jahren hatte sie ihren ersten Fernsehauftritt in der Christmas-Show des Komikers Al Read in London. Später war sie Stammgast in britischen Fernsehshows. In den 1960er Jahren verließ sie England und siedelte nach Las Vegas über. Ihren weltweiten Durchbruch schaffte sie im Jahr 1964, als sie den Titelsong zu dem James Bond-Film "Goldfinger" sang.

Danach wurde sie 1971 und 1979 noch zweimal für den Titelsong der nachfolgenden James Bond-Produktionen "Diamonds are Forever" und "Moonraker" engagiert. Kein anderer Interpret hat mehr als einmal bei einem Bond-Film das Titellied gesungen. Im April 1970 landete sie mit der Cover-Version des Beatles-Songs "Something" einen weltweit erfolgreichen Hit. 1977 wurde Shirley Bassey als beste Solistin der letzten 50 Jahre mit einem "Brit-Award" für ihre Werke ausgezeichnet. Während ihrer über 50-jährigen Präsenz im Showgeschäft, avancierte Shirley Bassey zu einer der erfolgreichsten und populärsten Sängerinnen der Welt.

Auffallendstes Gesangsmerkmal ist ihre Stimmgewalt und ihr markantes Timbre. Ihre mondäne Erscheinung unterstreicht die Sängerin mit majestätisch wirkender Bühnengarderobe. Bei ihren Live-Auftritten stand sie in ihrer ganzen Erscheinung für Glanz und Glamour. Ihre Interpretationen von einer Vielzahl klassischer Songs sind als dramatisch zu bezeichnen. Bassey sublimierte Songs mit mitreißenden Arrangements aktueller Charthits. Dabei verstand sie es auch, generationsübergreifend zu wirken und musikalisch tätig zu sein. 1987 tat sie sich mit dem Schweizer Elektronik-Pop-Duo "yello" zusammen und produzierte den Top-Hit "The Rhythm Divine".

Im Jahr 1998 produzierte sie zusammen mit Chris Rea den Titelsong des Films "La Passione". Im selbenJahr arbeitete sie mit den britischen Big-Beat-Heroen "Propellerheads" zusammen, daraus entstand der Songhit "History Repeating", der sich zu einem Bestseller in der europäischen Clubszene entwickelte. Im Dezember 1999 wurde sie durch die britische Königin Elizabeth II zur "Dame Commander of the Order of the British Empire" ernannt. 2000 entstand ihr Album "Diamonds Are forever – The Remix Album", eine musikalische Retrospektive auf ihre jahrzehntelange Karriere. Die Einzellieder erschienen in neuen Versionen, behielten aber ihren ursprünglichen Charakter bei.

Das Album wurde ein Remix alter Songs, die von namhaften Musikern abgemischt wurden. Darin präsentiert sich Shirley Bassey auf eine junge und jung gebliebene Weise und spricht damit auch andere Musikgenerationen an. Innerhalb von 30 Jahren hatte die Sängerin 29 Alben veröffentlicht. Damit gehört sie auch zu den produktivsten Künstlerinnen der internationalen Musikszene. Nach "Thank You for the Years" aus dem Jahr 2003 veröffentlichte sie 2007 das Studioalbum "Get the Party Started". 2009 folgte das Album "The Performance".

Shirley Bassey lebt in Monaco.
Alben

1956: Bewitching Miss Bassey
1958: Born to Sing the Blues
1961: Fabulous Shirley Bassey
1961: Shirley
1962: Shirley Bassey
1962: Let's Face the Music
1962: Goldfinger
1965: Shirley Bassey at the Pigalle
1965: Shirley Stops the Shows
1966: I've Got a Song for You
1967: And We Were Lovers
1968: 12 of Those Songs
1968: This Is My Life
1968: La Vita - This Is My Life (Nur in Italien veröffentlicht)
1968: Golden Hits of Shirley Bassey
1969: Does Anybody Miss Me
1970: Live at Talk of the Town
1970: Something
1971: Something Else
1971: Big Spender
1971: It's Magic
1971: The Fabulous Shirley Bassey
1971: What Now My Love
1972: The Shirley Bassey Collection
1972: And I Love You So
1972: I Capricorn
1973: Never Never Never
1974: Nobody Does It Like Me
1975: The Shirley Bassey Singles Album
1975: Good Bad But Beautiful
1976: Love Life and Feelings
1976: Thoughts of Love
1977: You Take My Heart Away
1978: 25th Anniversary Album
1978: The Magic Is You
1978: Yesterdays
1979: What I Did for Love
1982: Love Songs
1984: I Am What I Am
1987: La mujer
1991: Keep the Music Playing
1992: The Best of Shirley Bassey
1993: Sings Andrew Lloyd Webber
1995: Sings the Movies
1996: The Show Must Go On
1997: The Birthday Concert
1999: Land of My Fathers
2000: The Remix Album: Diamonds Are Forever
2000: The Greatest Hits - This Is My Life
2003: Thank You for the Years
2006: The Columbia/EMI Singles Collection
2007: Get the Party Started
2009: The Performance

Singles

1957: Banana Boat Song
1957: Fire Down Below
1957: You, You Romeo
1958: Kiss Me, Honey, Honey, Kiss Me
1959: As I Love You
1960: With These Hands
1960: As Long As He Needs Me
1961: Reach for the Stars / Climb Ev'ry Mountain
1961: I'll Get By
1962: Tonight
1962: Ave Maria
1962: Far Away
1962: What Now My Love?
1963: What Kind of Fool Am I
1963: I (Who Have Nothing)
1964: My Special Dream
1964: Gone
1964: Goldfinger
1965: No Regrets
1965: It's Yourself
1967: Big Spender
1970: Something
1971: The Fool on the Hill
1971: (Where Do I Begin?) Love Story
1971: Diamonds Are Forever
1972: For All We Know
1973: Never, Never, Never
1974: Davy
1979: Moonraker
1984: Sometimes
1986: To All the Men I've Loved Before
1987: The Rhythm Divine (featuring Yello)
1996: Disco" La Passione (Duett mit Chris Rea)
1997: History Repeating
1999: World in Union
2005: Diamonds from Sierra Leone (featuring Kanye West)
2007: The Living Tree
2007: Get the Party Started

NameShirley Bassey

Geboren am08.01.1937

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortTiger Bay, Wales (GB).