Biografie

Tina Turner

Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin avancierte durch ihre einzigartig raue Stimme und mit Hits wie "A fool in love", "What’s love got to do with" oder mit dem James Bond Soundtrack "Golden Eye" zur Rocklegende. Nach ihren musikalischen Anfängen neben ihrem Mann Ike, erlangte sie eine beispiellose Solokarriere. Mit über 180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie auch zu den weltweit erfolgreichsten Sängerinnen. Bis zu ihrer Abschieds-Tournee im Jahr 2000 wurde die Wahlschweizerin mit den renommiertesten Preisen der Pop-Musik-Szene bedacht. Zu ihren erfolgreichsten Alben zählen "Private Dancer" (1984), "Foreign Affair" (1998) und "Simply the Best" (1991)...
Tina Turner wurde am 26.11.1939 in Nutbush im US-Bundesstaat Tennessee geboren.

Tina Turner, mit eigentlichem Namen Anna Mae Bullock, war die jüngere von zwei Töchtern des afroamerikanischen Baptisten-Diakons Floyd Richard Bullock und Zelma Bullock, geb. Currie, einer Arbeiterin mit indianischer Herkunft. Sie lernte mit 16 Jahren den acht Jahre älteren Ike Turner kennen. Bei ihm erhielt sie 1957 ihr erstes musikalisches Engagement als Backgroundsängerin seiner Band "Kings of Rhythm". 1960 folgte Tinas erster Hit "A fool in Love". Ike gab Anna Mae daraufhin den Namen Tina und nannte seine Band in "Ike & Tina Turner" um. 1962 heiratete sie Ike. Ihr gemeinsamer Sohn war zu dieser Zeit schon geboren.

Mitte der sechziger Jahre wurde das Duo immer populärer mit ihren gefragten Hits. "The Ike and Tina Turner Revue" hatte jährlich bis zu 270 Konzerte. Publikumsliebling wurde Tina Turner. Ihr Mann glitt in die Alkoholabhängigkeit ab und neidete den Erfolg seiner Frau. Es folgten eigene Songs von ihr, wie zum Beispiel der Titel "River Deep Mountain High", mit dem sie jedoch keinen Erfolg hatte. 1969 ging sie mit den Rolling Stones auf eine USA-Tournee. Dies beeinflusste ihre musikalische Karriere positiv. Ihr großer Erfolg stellte sich ein, nachdem sie sich vom Rhythm’n Blues abwandte und die Zeit des Rock’n Roll kam. Sie bekam zusammen mit Ike 1971 den "Grammy Award" für den Hitsong "Proud Mary".

Ihre Ehe geriet immer mehr in die Krise. Dann 1976 ließen sich Ike und Tina Turner, nach 16 Jahren fast täglicher Bühnenauftritte der "Ike and Tina Turner Revue", scheiden. Es folgten schlechte Jahre mit Auftritten in kleinen Clubs, bis ihr Comeback 1984 kam. Tina Turner bekam 1985 gleich drei "Grammys" für "What’s love got to do with", für die LP "Private Dancer" und für die Darbietung von "Better Be Good to Me", was sie endgültig zur "Queen Of Rock’n Roll" werden ließ. Im selben Jahr, 1985, stand sie für "Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel" vor der Kamera. 1988 sang sie vor über 180.000 Zuschauern im Maracana-Stadion in Rio. Eine einzelne Sängerin hatte zuvor noch nie so viele Zuhörer.

Im Jahr 1992 erschien der biographische Film "Tina – What’s Love Got to Do with It?", inklusive dem entsprechenden Soundtrack. Ihre Hits "Simply The Best", "Wildest Dreams", "Cose Della Vita/Can’t Stop Thinking Of You" (mit Eros Ramazotti) und "Soul Kiss" waren ihre Erfolge in den letzten zehn Jahren. Die Abschiedstournee erfolgte im Jahr 2000. Tina Turner hatte beschlossen, sich mehr und mehr aus dem Licht der Öffentlichkeit zurückzuziehen. 2005 wurde Turner mit der Goldenen Kamera in der Kategorie "Pop international" ausgezeichnet. Die Künstlerin hat im Laufe ihrer Karriere über 170 Millionen Alben verkauft. Im April 2006 erschien die Single "Teach Me Again", die Turner mit der italienischen Sängerin Elisa Toffoli aufnahm.

Im Jahr 2007 sang Turner als Duettpartnerin von Herbie Hancock. 2009 folgte mit "Beyond" ihr 12. Studio-Album. Am 9. Januar 2010 gewann sie anlässlich einer Galaveranstaltung des Schweizer Fernsehens in Zürich den SwissAward in der Kategorie „Show“. Im Juli 2013 heiratete Tina Turner ihren langjährigen Lebensgefährten Erwin Bach. Gemeinsam leben sie in Küsnacht bei Zürich und in Villefranche-sur-Mer an der Côte d’Azur. Im selben Jahr, 2013, nahm sie die schweizerische Staatsbürgerschaft an.
1974: Tina Turns the Country On
1978: Rough
1979: Love Explosion
1984: Private Dancer
1986: Break Every Rule
1989: Foreign Affair
1991: Simply the Best
1996: Wildest Dreams
1999: Twenty Four Seven
2005: All the best
2008: Tina
2009: Beyond
1971: Ike & Tina Turner – Live in '71
1975: Tommy – Rock-Oper von The Who mit Tina als Acid Queen
1979: Wild Lady of Rock
1982: Nice and Rough Live
1984: Private Dancer
1985: Private Dancer Tour
1985: Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel – als Aunty Entity
1987: What You See Is What You Get
1987: Break Every Rule
1988: In Rio '88
1990: Tina Live in Barcelona (Do You Want Some Action?)
1990: Foreign Affair
1991: Simply the Best – The Video Collection
1993: Tina – What’s Love Got to Do with It? – (Biografie)
1993: Last Action Hero – mit Tina als Bürgermeisterin
1993: The Girl from Nutbush
1993: What’s Love Got to Do with It – Film
1994: What’s Love? Live!
1996: Wildest Dreams Tour Live in Amsterdam
1997: Tina Turner Behind the Dreams
1999: VH1 Diva's Live
2000: Celebrate! - The Best from Tina Turner (Birthday-Concert)
2000: One Last Time Live in Concert Wembley-Stadion
2005: All the Best – The Live Collection
2009: Tina Live 2009 (Gelredome)

NameAnna Mae Bullock

AliasTina Turner

Geboren am26.11.1939

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortNutbush, Tennessee (USA).