Biografie

Stefan Raab

Der Showmaster, Entertainer, Musiker, Interpret und Medienunternehmer zählt zu den erfolgreichsten Produzenten des Privatfernsehens. Den Einstand ins Fernsehgeschäft markierte 1993 die Moderation der Sendung "Vivasion" des neugegründeten Musiksenders VIVA. Seinen Durchbruch feierte Stefan Raab 1999 mit der Show "TV-Total" (Pro7). Als erstem Fernsehvertreter gelang es dem Kölner über seine reguläre Sendung "TV-Total" hinaus, ein beliebig großes Angebot aus Spiel-, Sport-, Event- und Casting-Shows zu kreieren. Als Begründer dieses Konzeptes avancierte Stefan Raab zum zentralen Entertainer des Senders Pro7. Darüber wurde er mehrfach für seine musikalischen Produktionen ausgezeichnet. Zu seinen populärsten Sendungen zählen "Wok-WM" (seit 2003), "Bundesvision Song Contest" (seit 2005) und "Schlag den Raab" (seit 2006)...

Prominente Vertreter der deutschen Fernsehkultur
Stefan Konrad Raab wurde am 20. Oktober 1966 als Sohn einer Metzgerfamilie in Köln geboren.

Hier wuchs er mit seiner Schwester in bürgerlichen Verhältnissen auf. Nach der Grundschule besuchte Raab bis zum Abitur 1986 ein Jesuiten-Internat in Bad Godesberg, in dem er auch musikalisch gefördert wurde. Im Anschluss absolvierte er bis 1987 den Wehrdienst. Seinen Einstig ins Berufsleben fand Raab mit einer Ausbildung zum Metzger im Betrieb seiner Eltern. Nach Beendigung der Lehre studierte er an den Universitäten Köln und Bielefeld Jura. Daneben komponierte er Lieder u.a. für diverse Werbespots. Nach ersten Erfolgen beendete er nach dem fünften Semester sein Studium, um sich ab 1990 mit einem Ton-Studio selbständig zu machen. Raab erhielt zahlreiche Aufträge von Radiosendern, Werbeagenturen und Fernsehsendern, um Melodien und Jingles zu produzieren.

Im Jahr 1993 wurde der Musiksender VIVA gegründet und Raab bewarb sich dort, um die Trailer-Musik komponieren zu dürfen. Im Rahmen seiner Bewerbung beteiligte er sich auch an einem Casting, bei dem er als Moderator der Sendung "Vivasion" gewählt wurde. Schon nach kurzer Zeit zählte die Sendung zu den erfolgreichsten Beiträgen des Senders und Raab wurde deutschlandweit bekannt. Im nächsten Jahr produzierte Raab zur Fußball-WM 1994 seinen ersten, für ihn später typischen Raab-Song "Böörtie Böörtie Vogts", der auch gleich ein Sommerhit wurde. 1995 folgte eine Coverversion von Jürgen Drews Single "Ein Bett im Kornfeld", die er zusammen mit Bürger Lars Dietrich und Jürgen Drews aufnahm. Die Single erreichte Platz 27 in der deutschen Hitparade. Zum 25. Jubiläum der "Sendung mit der Maus" machte Raab mit einem originellen Rap die bekannte Maus-Hymne zum Hit.

Im Jahr 1998 gewann Guildo Horn mit dem Stefan Raab-Song "Guildo hat Euch lieb" die deutsche Vorentscheidung zum "Grand Prix d´Eurovision", bei dem Raab im Jahr 2000 selbst mit "Wadde hadde dudeda" den fünften Platz belegte. 1998 beteiligte sich die Brainpool TV GmbH zu 50% an der von Raab gegründeten Produktionsfirma Stefan Raab TV GmbH. Darauf erwarb Raab eine 25% Beteiligung an Brainpool TV. Raab erhielt 1999 beim Privatsender Pro7 seine eigene TV-Show "TV Total", die zunächst wöchentlich gesendet wurde. Nach großen Erfolgen wurde die Produktion 2001 auf vier Sendungen pro Woche erweitert. Aus dieser Position entwickelte sich Stefan Raab zum Begründer des Event-Fernsehens, das er aus seiner Sendung heraus erfolgreich auf unterschiedlichste TV-Konzepte übertragen konnte.

Am 22. März 2001 inszenierte Raab einen durch seine Sendung angekündigten Boxkampf gegen die Karlsruher Box-Weltmeisterin Regina Halmich. Es wurde ein Sieg nach Punkten für Halmich. Weitere Wettkämpfe dieser Art folgten. Anlässlich der Verleihung der "Goldenen Kamera" am 4. Februar 2004 wurde Raab in der Kategorie "TV Entertainer" ausgezeichnet. Bei der 41. Preisverleihung des Adolf Grimme Preises im März 2005 wurde Stefan Raab für die Förderung von Musiktalenten im Rahmen seiner Veranstaltung "Stefan sucht den super Grand Prix Star" (SSDSGPS) ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Echo-Musikpreises wurde Raab am 1. April 2005 als erfolgreichster Musikproduzent des Jahres für seine Produktionen von Max Mutzke, SSDSGPS ("Stefan sucht den Super Grand Prix Star") und die Filmmusik zu "(T)Raumschiff Surprise" ausgezeichnet.

Nach erfolgreichen Produktionen wie "Wok-WM" (seit 2003) und dem "Bundesvision Song Contest" (seit 2005), startete 2006 auf ProSieben die Spielshow "Schlag den Raab". Am 29. September 2007 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Unterhaltungssendung für die fünfte Ausgabe von "Schlag den Raab". Seit Anfang 2007 empfängt Raab regelmäßig Prominente in der "TV Total PokerStar.de Nacht". Am 6. Februar 2008 erhielt die Show "Schlag den Raab" die Goldene Kamera. Des Weiteren wurde Raab am 27. November 2008 der Medienpreis Bambi in der Kategorie "Entertainment" verliehen. 2009 erhielt er den "Herbert Award 2009" in der Kategorie Beste TV-Sportsendung für das TV total Turmspringen. Am 18. Juni 2015 gab Raab bekannt, nach Ende des Jahres, keine weitere Sendung mehr zu moderieren.

Privat lebt Raab sehr zurückgezogen in Köln. Er ist seit einigen Jahren mit Nike liiert, einer Redakteurin der "TV Total"-Produktionsfirma "Brainpool". Gemeinsam sind sie Eltern von zwei Kindern.


Prominente Vertreter der deutschen Fernsehkultur

1994 - Böörti Böörti Vogts

1995 - Ein Bett im Kornfeld

1995 - Stefan Raab und die Bekloppten / Album

1996 - Hier kommt die Maus

1997 - Schlimmer Finger / Album

1997 - Probier's mal mit Gemütlichkeit

1997 - Es war Sommer (... und bei uns Winter)

1999 - Maschen-Draht-Zaun

2000 - Wadde hadde dudde da?

2000 - Ho mir ma ne Flasche Bier

2001 - Best Of "TV Total" Vol. 1 / Album

2001 - Wir kiffen

2002 - Best Of "TV Total" Vol. 2 / Album

2002 - Der komplette "TV Total" Erstwählercheck / (DVD)

2002 - Gebt das Hanf frei!

2003 - Best Of "TV Total" Vol. 3 / Album

2004 - Best Of "TV Total" Vol. 4 / Album

2004 - Space-Taxi

NameStefan Raab

Geboren am20.10.1966

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortKöln (D).