Biografie

Lukas Podolski

Der polnisch-deutsche Fußballprofi zählt zu den erfolgreichsten Spielern der Bundesliga. In der Saison 1995/1996 wechselte er ablösefrei von seinem Jugendverein "07 Bergheim" zum "1. FC Köln", wo Lukas Podolski in den folgenden Jahren zum Amateur-, Profi- und Nationalspieler aufstieg. In der Saison 2003/2004 erzielte "Prinz Poldi" 10 Tore für den "1. FCK", womit er einen Rekord für 18-jährige aufgestellte. 2006 wechselte er zum FC Bayern München ehe er 2009 nach Köln zurückkehrte. Als offensiver Allrounder war Podolski Hoffnungsträger der Deutschen Nationalmannschaft für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, die er als "Bester Nachwuchsspieler" des Tourniers beendete...
Lukas Podolski wurde am 4. Juni 1985 in Gleiwitz, Polen geboren.

Aufgewachsen ist er in bürgerlichen Verhältnissen. Bereits sein Vater Waldemar Podolski war Fußballprofi. Im Alter von zwei Jahren zog die Familie 1987 als Aussiedler nach Deutschland, wo sie sich in Bergheim bei Köln und später in Pulheim niederließ. Früh war die Leidenschaft von Lukas Podolski für den Fußball geweckt. Neben der Schule spielte er ab 1991 in der Jugendmannschaft des "FC 07 Bergheim". 1995 wechselte er zur D-Jugend des "1 FC Köln". Hier machte er erstmals auf sein Talent aufmerksam, welches innerhalb der Nachwuchsförderung des Vereins beachtet wurde. Ab 2003 wurde Podolski durch den Trainer Marcel Koller zu ersten Trainingseinheiten mit der Profi-Mannschaft eingeladen.

Seine Leistungen waren derart überzeugend, dass er kurz darauf, am 11. November, seinen ersten Bundesliga-Vertrag unterzeichnen konnte. Nachdem er 2003/2004 für die 1. Bundesliga gespielt hatte, startete er im folgenden Jahr in der 2. Bundesliga für den "1. FC Köln". Darauf wurde Podolski mit 24 Toren in der Saison 2004/2005 Torschützenkönig der 2. Fußball Bundesliga. Vom 4. April bis 31. Dezember 2005 leistete Podolski seinen Zivildienst mit einer Sonderregelung für Spitzensportler von 15 Stunden pro Woche. Auch erhielt er vom Sportbekleidungshersteller "adidas" im selben Jahr einen Vertrag für einen TV-Werbespot. Seinen ersten Länderspieleinsatz für die Deutsche Nationalmannschaft hatte er am 6. Juni 2004 gegen Ungarn in Kaiserslautern. Die Begegnung endete mit 0:2 Toren.

Dennoch konnte er sich im DFB-Kader behaupten. So nahm er 2004 für die Nationalmannschaft an der Europameisterschaft in Portugal teil. Innerhalb des Turniers erzielte er drei Tore für Deutschland. Als einer der populärsten Spieler der Bundesliga zählt Lukas Podolski zugleich zu den Hoffnungsträgern der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Von Bundestrainer Jürgen Klinsmann wurde Podolski zum Stürmer der Nationalmannschaft berufen. Hier zählt er neben Bastian Schweinsteiger zu den besten Nachwuchsspielern der Auswahl. Nachdem die Deutsche Nationalmannschaft innerhalb der WM am 30. Juni 2006 mit einem 5:3 Sieg n.E. gegen Argentinien ins Halbfinale einzog, unterlag die Mannschaft unter Kapitän Michael Ballack am 4. Juli 2006 mit 0:2 Toren in der Verlängerung gegen Italien.

Im Spiel um Platz 3 am 8. Juli in Stuttgart konnte die deutsche Elf einen 3:1 Sieg gegen Portugal erringen. Der Triumph des Fußball-Weltmeistertitels 2006 ging im Finale am 9. Juli an Italien, denen Frankreich im Elfmeterschießen unterlag. Der treffsichere Spieler erhielt siebenmal die ARD-Auszeichnung "Tor des Monats". Lukas Podolski wurde zum "Besten Nachwuchsspieler der WM 2006" ernannt. Durch Bundespräsident Horst Köhler wurde die deutsche Nationalmannschaft im August 2006 mit dem "Silbernen Lorbeerblatt" ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die Deutschland an Sportler zu vergeben hat. Podolski wechselte zur Saison 06/07 zum Erstligisten FC Bayern München, mit dem er einen Vertag bis 2010 geschlossen hat; bereits 2009 wechselte er zum 1. FC Köln.

NameLukas Podolski

Geboren am04.06.1985

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortGleiwitz (PL).